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Amazon: 3 Dinge, auf die Investoren beim Einnahmebericht achten sollten

Der E-Commerce-Riese Amazon.com (WKN: 906866) soll am 25. Juli die Zahlen für das vergangene Quartal vorlegen. Vor drei Monaten stellte sich heraus, dass das Unternehmen seine eigene Guidance weit übertroffen hat. Kann das wieder der Fall sein?

Hier sind drei der interessantesten Details, die Amazon-Investoren dabei auf dem Schirm haben sollten.

1. Die üblichen Zahlen

Die wichtigsten Kennzahlen, die die Amazon-Aktienkurse beeinflussen sollten, zeigen einen Umsatz von rund 61,5 Milliarden USD und ein operatives Ergebnis von 3,1 Milliarden USD. Dies sind die Mittelwerte der offiziellen Prognose von Amazon, was einem Umsatzwachstum von rund 17 % gegenüber dem Vorjahr und einem stagnierenden Betriebsergebnis entspricht. Natürlich ließ Amazon das Gewinnziel wie gewohnt weit offen, das reichte nämlich von 2,6 Milliarden bis 3,6 Milliarden USD.

2. Prime Day

Da der Prime Day Mitte Juli stattfand, hatte er keinen Einfluss auf das zweite Quartal. Dennoch darf man erwarten, dass das Management einige Zeit damit verbringt, wie es denn dieses Mal gelaufen ist.

Bisher wissen wir, dass Amazon im Rahmen der zweitägigen Rabattaktion mehr als 175 Millionen Artikel verkauft hat und damit das kombinierte Warenvolumen des Black Friday und des Cyber Monday des Vorjahres übertraf. Amazons eigene Alexa-basierte Geräte gehörten zu den meistverkauften Produkten. Kleine und mittlere Unternehmen verzeichneten ebenfalls einen Auftragseingang von 2 Milliarden USD durch Amazons Services für Drittanbieter, die neben den internen Einzelhandelstätigkeiten des Unternehmens gefördert wurden.

Beim Bericht sind weitere Details zu erwarten. Sie bilden die Grundlage für Amazons Prognose für das dritte Quartal.

3. Kostenloser Versand binnen eines Tages

Seit 2005 bietet das Prime-Shipping-Programm in den USA kostenlose Paketzustellungen binnen zwei Tagen an – gegen eine jährliche Gebühr. Das Unternehmen begann im ersten Quartal mit der Umstellung auf ein kostenloses Versandprogramm binnen nur eines Tages und führte dieses Upgrade im Juni auf dem US-Markt ein.

Hier darf man sehr auf Reaktionen gespannt sein. Bestellen die Kunden jetzt häufiger? Unterstützt der schnellere Service Impulskäufe, bei denen der Kunde erst gar keinen Preisvergleich macht? Werden mehr und mehr Kunden zum Prime-Abo verleitet?

Sind die positiven Effekte dieses verbesserten Programms – wie auch immer sie sein mögen – die gestiegenen Kosten für die Umsetzung eines engmaschigeren Lieferplans wert?

Wir bekommen vielleicht nicht auf alles eine Antwort und es ist vielleicht noch zu früh für Amazon, um aus dem Overnight-Shipping-Programm endgültige Schlüsse zu ziehen. Dennoch würden wir uns hier über die eine oder andere Einschätzung freuen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon. Anders Bylund besitzt Aktien von Amazon.

Dieser Artikel erschien am 20.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.