The Motley Fool

3 Folgen der Zentralbank- und Bankenpolitik, was passieren könnte und wie man sich schützen kann

Viele Bürger fragen sich in diesen Tagen, warum der Zinssatz der europäischen Zentralbank, elf Jahre nach der letzten Krise (02.08.2019), immer noch bei 0,00 % liegt, obwohl die Wirtschaft schon seit vielen Jahren wieder wächst.

Ursache dafür ist nicht nur die Zentralbank-, sondern auch die allgemeine Bankenpolitik. So entstanden vor 2008 und bestehen bis heute sogenannte systemrelevante Banken, die in der Krise mit Steuergeldern gestützt wurden. Amerikanische Institute wussten bereits vor 2008 von diesem Umstand und gingen deshalb bewusst risikoreiche Geschäfte ein.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Die Folgen wirken bis heute nach. Hier sind einige Beispiele.

1) Bürger tragen Bankenschulden ab

Aufgrund der Übernahme der Bankschulden stiegen auch die Staatsschulden und damit die Belastungen der Bürger, weil diese mit ihren Steuerzahlungen dafür einstehen. Eine Antwort darauf, warum die Zinsen auch heute noch bei 0,00 % notieren, ist die hohe Staatsverschuldung, die so über Negativzinsen langsam vom Bürger abgetragen werden.

Zudem erhält dieser auf seine Guthaben keine Verzinsung mehr, so dass diese, abzüglich der Inflation, an Kaufkraft verlieren.

2) Hohe Immobilienpreise und Mietpreisexplosion

Die dauerhaft niedrigen Zinsen führen aber auch zu einer zunehmenden Verschuldung der Bürger, weil Kredite derzeit sehr günstig sind, die meist zum Immobilienkauf genutzt werden. Eine zweite Negativfolge ist eine stark steigende Immobiliennachfrage und deshalb immer weiter steigende Mieten und Immobilienpreise.

Besonders in den Metropolen sind die Bewertungen schon hoch. Dies führt darüber hinaus zu einer Verdrängung der Mittelschicht aus diesen Regionen.

3) Herkömmliche Sparprodukte werden unrentabel

Viele Altersvorsorgeprodukte wie Lebens- und Rentenversicherungen investieren nur in Anleihen. Aufgrund der dauerhaft niedrigen Zinsen erwirtschaften diese aber kaum noch Rendite. Hinzu kommt, dass die Bürger meist in den Verträgen gefangen sind oder diese nur mit Verlust verkaufen könnten.

Aber auch andere Sparformen, wie Tages- oder Festgeld, liegen mit der Verzinsung meist immer noch unter der Inflationsrate. Der Staat setzt unterdessen auf einen Abbau der gesetzlichen Rente und auf mehr private Vorsorge, die so scheitert und zu Altersarmut führt.

Wie es weitergehen könnte

Zwar wurden die Eigenkapitalquoten der Banken angehoben, aber das Grundproblem (systemrelevante Banken) wurde nicht beseitigt. Bei einer weiteren stärkeren Krise hätte die Zentralbank zudem kaum noch Mittel, um zu agieren, es sei denn, sie reduziert die Zinsen weiter in den Negativbereich.

Im Grunde existieren nur zwei Wege, um die hohen Staatsschulden abzutragen. So könnten die Zinsen noch für sehr lange Zeit niedrig bis negativ bleiben, wodurch aber auch die Kaufkraft der Guthaben sinken würde.

Eine zweite Möglichkeit wäre ein Schuldenschnitt, der abrupt die Belastungen, aber auch den Wert der Guthaben reduzieren würde. Dieser Schritt wird aktuell noch vermieden, könnte aber, bei einer weiteren Wirtschaftskrise und einer noch höheren Staatsverschuldung, relevant werden.

Besser wäre sicherlich der Weg über die Schaffung von nicht mehr systemrelevanten Banken und eine Trennung der Geschäfte, sodass diese teilweise oder ganz abgewickelt werden könnten. So müsste der Bürger zukünftig nicht mehr haften, das System könnte sich bereinigen und die Zentralbanken könnten auch wieder langsam die Zinsen anheben.

Das können Anleger tun

Gute Investoren passen ihre Anlagen immer den aktuellen Umständen an. Waren 1980 Staatsanleihen Aktien in ihrer Rendite und Bewertung weit überlegen, sind solide Unternehmen heute immer noch die bessere Wahl.

Zins- und Sparprodukte sind hingegen weiterhin wenig rentabel. Immobilien sind eine Möglichkeit, solange sie nicht zu teuer gekauft werden und eine gute Rendite erwirtschaften. Langfristig besser als viele Währungen ist und bleibt Gold, welches die Kaufkraft erhält. Ein Schuldenschnitt hätte hier keine negativen Folgen.

Aber auch die Investition in eigene Unternehmen kann eine gute Anlage sein. Warren Buffett mag grundsätzlich alle Anlagen, die Erträge erwirtschaften, also auch Wald- oder Landbesitz. Zudem bewirkt eine Streuung eine bessere Verteilung der Risiken und somit eine stetigere Vermögensentwicklung.

Unsere Top Nischenaktie mit Potential zum Technologiestar

Jedes Amazon von morgen fängt mal klein an. Deswegen sind Small Caps so interessant. Unsere Top Small Cap für 2020, von der viele unserer Analysten begeistert sind, bedient einen wichtigen und schnell wachsenden Markt, der in Zeiten von Corona-Präventionen noch wichtiger wird.

Die Zahl an Datenverletzungen und Hacker-Angriffen nimmt immer weiter zu, und sich dagegen zu schützen wird deshalb immer wichtiger. Unsere Top Nischenaktie hilft Firmen bei der Login-Verwaltung und Datensicherheit ihrer Mitarbeiter, egal von wo sie arbeiten.

Das ist besonders wichtig beim Home-Office. Dass hier die Nachfrage enorm ist, zeigt schon das letztjährige Umsatzwachstum von 47 %. In unserem brandneuen Sonderreport nennen wir dir alle Details.

Jetzt hier kostenlos abrufen!

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!