The Motley Fool

Warum es darauf ankommt, dass Waymo mehr als 10 Mrd. simulierte autonome Meilen gefahren ist

Foto: Google

Waymo, Alphabets (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H) autonomes Taxiunternehmen, machte bei den „TechCrunch Sessions“ in dieser Woche eine ziemlich bedeutende Ankündigung. „Mobility“, Waymos selbstfahrende Tech-Software, habe inzwischen 10 Mrd. simulierte Meilen zurückgelegt.

Waymos Chief Technology Officer Dmitri Dolgov hielt die Präsentation und stellte fest, dass Waymo auch mehr als 10 Mio. Meilen realer Fahrten zurückgelegt habe. Er erklärte, warum es so wichtig sei, simulierte und reale Meilen zu fahren:

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Die Anzahl der Fahrten, die man in beiden Fällen durchführt, ist wirklich eine Funktion der Reife und der Fähigkeit ihres Systems. Wenn man erst einmal anfängt, spielt es keine Rolle mehr ‒ man arbeitet an den Grundlagen, man kann in der realen Welt ein paar Meilen oder ein paar Tausend oder Zehntausend Meilen fahren, und das bringt einem die nötigen Informationen, um das System zu verbessern.

Aber abgesehen davon, dass das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein erreicht hat, warum ist es wichtig, dass Waymo so viele simulierte Kilometer gefahren ist? Große Datenmengen sind wichtig, wenn es darum geht, KI-Systeme (künstliche Intelligenz) zu trainieren.

Waymos selbstfahrende Autotechnik weiß mehr als andere Systeme

Während  seiner Präsentation folgte Dolgov seinen ersten Kommentaren mit den Worten:

Ich denke, was es zu einem guten Simulator und soleistungsfähig macht, sind zwei Dinge. Eine (ist) die getreue Simulation. Es geht darum, wie gut es sich verhält und wie repräsentativ es für das ist, was einem in der realen Welt begegnen wird. Dann kommt die zweite Dimension.

Mit anderen Worten, Waymo sagt, dass sein System diese 10 Mrd. Meilen simuliertes Fahren genutzt hat, um ein sehr starkes Gefühl dafür zu bekommen, was den Fahrern in der realen Welt begegnen wird. Es sind all die Meilen, die es dem System ermöglichen, in so großem Umfang zu lernen, dass es für seine Konkurrenten schwer wird, aufzuholen.

Andere Unternehmen geben die Zahl der simulierten gefahrenen Kilometer nicht so gern preis. Die selbstfahrende Tochtergesellschaft von General Motors (WKN:A1C9CM), Cruise, sagte kürzlich, dass sie sich auf die „Qualität“ der simulierten gefahrenen Kilometer konzentriere. „Es geht um mehr als nur um viele Kilometer“, sagte Adrian Macneil, der Leiter der Technik bei Cruise. „Es geht um die Beschaffenheit der verschiedenen Umgebungen, die man von diesen Kilometern bekommt.“

Das chinesische Technologieunternehmen Baidu (WKN:A0F5DE), das auch an autonomen Fahrzeugen arbeitet, hat etwa 1 Mio. Meilen reale Fahrten absolviert, weit unter Waymos 10 Mio., und hat seine simulierten Meilen nicht einmal erwähnt.

Warum all das für Waymo wichtig ist

Waymo hat seine Führung in diesem Bereich mit einer Mischung aus real gefahrenen Meilen und virtuellen Meilen aufgebaut. All diese Erfahrungen haben dem Unternehmen geholfen, große Fortschritte im Bereich der autonomen Fahrzeuge zu erzielen. Daher verfügt das Unternehmen beispielsweise über einen der wenigen kommerziellen autonomen Taxidienste in den Vereinigten Staaten. Es stellt auch seine eigene Lidar-Technologie her und hat wichtige Partnerschaften geschlossen, um sein Angebot zu erweitern.

Waymo setzt auf einen Markt für autonome Mobilität, der bis 2050 7 Billionen US-Dollar wert sein könnte. Waymos Kompetenz geht weit über das hinaus, was viele seiner Wettbewerber bisher gelernt haben.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 12.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien) und Baidu und empfiehlt sie.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!