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Warum es darauf ankommt, dass Waymo mehr als 10 Mrd. simulierte autonome Meilen gefahren ist

Foto: Google

Waymo, Alphabets (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H) autonomes Taxiunternehmen, machte bei den „TechCrunch Sessions“ in dieser Woche eine ziemlich bedeutende Ankündigung. „Mobility“, Waymos selbstfahrende Tech-Software, habe inzwischen 10 Mrd. simulierte Meilen zurückgelegt.

Waymos Chief Technology Officer Dmitri Dolgov hielt die Präsentation und stellte fest, dass Waymo auch mehr als 10 Mio. Meilen realer Fahrten zurückgelegt habe. Er erklärte, warum es so wichtig sei, simulierte und reale Meilen zu fahren:

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Die Anzahl der Fahrten, die man in beiden Fällen durchführt, ist wirklich eine Funktion der Reife und der Fähigkeit ihres Systems. Wenn man erst einmal anfängt, spielt es keine Rolle mehr ‒ man arbeitet an den Grundlagen, man kann in der realen Welt ein paar Meilen oder ein paar Tausend oder Zehntausend Meilen fahren, und das bringt einem die nötigen Informationen, um das System zu verbessern.

Aber abgesehen davon, dass das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein erreicht hat, warum ist es wichtig, dass Waymo so viele simulierte Kilometer gefahren ist? Große Datenmengen sind wichtig, wenn es darum geht, KI-Systeme (künstliche Intelligenz) zu trainieren.

Waymos selbstfahrende Autotechnik weiß mehr als andere Systeme

Während  seiner Präsentation folgte Dolgov seinen ersten Kommentaren mit den Worten:

Ich denke, was es zu einem guten Simulator und soleistungsfähig macht, sind zwei Dinge. Eine (ist) die getreue Simulation. Es geht darum, wie gut es sich verhält und wie repräsentativ es für das ist, was einem in der realen Welt begegnen wird. Dann kommt die zweite Dimension.

Mit anderen Worten, Waymo sagt, dass sein System diese 10 Mrd. Meilen simuliertes Fahren genutzt hat, um ein sehr starkes Gefühl dafür zu bekommen, was den Fahrern in der realen Welt begegnen wird. Es sind all die Meilen, die es dem System ermöglichen, in so großem Umfang zu lernen, dass es für seine Konkurrenten schwer wird, aufzuholen.

Andere Unternehmen geben die Zahl der simulierten gefahrenen Kilometer nicht so gern preis. Die selbstfahrende Tochtergesellschaft von General Motors (WKN:A1C9CM), Cruise, sagte kürzlich, dass sie sich auf die „Qualität“ der simulierten gefahrenen Kilometer konzentriere. „Es geht um mehr als nur um viele Kilometer“, sagte Adrian Macneil, der Leiter der Technik bei Cruise. „Es geht um die Beschaffenheit der verschiedenen Umgebungen, die man von diesen Kilometern bekommt.“

Das chinesische Technologieunternehmen Baidu (WKN:A0F5DE), das auch an autonomen Fahrzeugen arbeitet, hat etwa 1 Mio. Meilen reale Fahrten absolviert, weit unter Waymos 10 Mio., und hat seine simulierten Meilen nicht einmal erwähnt.

Warum all das für Waymo wichtig ist

Waymo hat seine Führung in diesem Bereich mit einer Mischung aus real gefahrenen Meilen und virtuellen Meilen aufgebaut. All diese Erfahrungen haben dem Unternehmen geholfen, große Fortschritte im Bereich der autonomen Fahrzeuge zu erzielen. Daher verfügt das Unternehmen beispielsweise über einen der wenigen kommerziellen autonomen Taxidienste in den Vereinigten Staaten. Es stellt auch seine eigene Lidar-Technologie her und hat wichtige Partnerschaften geschlossen, um sein Angebot zu erweitern.

Waymo setzt auf einen Markt für autonome Mobilität, der bis 2050 7 Billionen US-Dollar wert sein könnte. Waymos Kompetenz geht weit über das hinaus, was viele seiner Wettbewerber bisher gelernt haben.

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Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 12.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien) und Baidu und empfiehlt sie.

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