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4 Zahlen zeigen die Leistungsfähigkeit der Daten von Stitch Fix

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Im Einzelhandel gibt es, wie bei den meisten Unternehmen, zwei Möglichkeiten, profitabel zu wachsen. Man kann seinen Kundenstamm vergrößern oder mehr Produkte pro Kunde teurer verkaufen. Die besten sind in der Lage, beides zu tun. Stitch Fix (WKN:A2H52J) gehört dank seiner Daten zu dieser Gruppe.

„Data Science“ für Stitch Fix bedeutet wirklich „alles zu studieren, was wir über die Interaktion von Interessenten und Kunden mit unseren Styles wissen“. Stitch Fix sammelt Daten, um das Risiko von Retouren zu reduzieren, den Lagerbestand zu verbessern, mehr aus jedem in den Betrieb investierten US-Dollar herauszuholen und letztlich die Kunden zu begeistern, damit sie immer wieder zurückkommen.

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Hier nennen wir dir vier Zahlen, die verraten, wie erfolgreich Stitch Fix bisher war und worauf man als Nächstes achten sollte.

1. Mindestens 2,25 Mio. Style-Shuffle-Nutzer

Dabei soll das Handyspiel Stitch Fix’ Style Shuffle als eine Art „Tinder für Mode“ fungieren, indem es Interessenten und Kunden eine andere Möglichkeit bietet, der Abonnement-Box Clothier zu sagen, was sie mögen und was nicht. Mehr als 75 % der mehr als 3 Mio. aktiven Kunden nutzen es, was mindestens 2,25 Mio. Style-Shuffle-„Unternehmen“ entspricht. Stitch Fix hat dadurch über 1 Mrd. zusätzliche Daten gesammelt, die seine Daten-Maschine versorgen und die Kundenbetreuung verbessern.

2. Über 70 % Kundenbindung bei Style-Pass-Kunden

Wie sein Hauptkonkurrent Amazon (WKN:906866) hat Stitch Fix einen Dienst, den es Style Pass nennt. Vor einem Jahr eingeführt, gewährt die Jahresgebühr von 49 US-Dollar den Mitgliedern unbegrenztes Styling ‒ Nichtmitglieder zahlen eine Stylinggebühr von 20 US-Dollar für jeden „Fix“, der geliefert wird, wobei diese Gebühr auf die Kosten der gekauften Artikel erhoben wird. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2019 lagen die Verlängerungsraten für den Style Pass sowohl bei den Herren- als auch bei den Damenlinien bei über 70 %.

Der Kundennutzen sollte dabei offensichtlich sein. Bezahle einmal, erhalte mindestens vierteljährlich neue Artikel von Stitch Fix und zahle weniger pro Sendung, wenn dein „Stylist“ dich gut genug kennt, dass du den größten Teil oder das Ganze, was dir geschickt wird, kaufst. (Kunden, die alle in einer Sendung gelieferten Artikel kaufen, erhalten 25 % Rabatt auf ihren gesamten Einkauf.)

Stitch Fix sorgt durch eine große Anzahl von Style-Pass-Kunden für eine berechenbare Basis, auf der das Unternehmen wachsen kann, und es wächst, wie die letzten beiden Daten zeigen.

3. Der Umsatz pro aktivem Kunden stieg im letzten Quartal um 7,7 %.

Stitch Fix profitiert am meisten, wenn Kunden mehr pro Fix kaufen. Das machen sie jetzt schon vier Quartale in Folge. Im dritten Quartal stieg der Umsatz pro aktivem Kunden um 7,7 % pro Jahr auf 467 US-Dollar. Im vierteljährlichen Schreiben der Gründerin Katrina Lake, des Chief Operating Officer Mike Smith und des Chief Financial Officer Paul Yee führte das Unternehmen die Gewinne auf „anhaltende Stärke und verbesserte Bindung in unserer Kategorie Frauen“ zurück. Women’s ist die wichtigste Kategorie von Stitch Fix, d. h. wenn mehr Frauen konsequent mehr kaufen, ist das gut für die langfristige Wirtschaftlichkeit.

4. Die Bruttomarge erreicht mit 44,7 % ein Vierjahreshoch.

Nirgendwo ist dieser Wachstumstrend deutlicher zu erkennen als am Umsatz, wo die Bruttomarge mit 44,7 % ein Vierjahreshoch im Jahresvergleich erreichte. Q3 sorgte für einen deutlichen Anstieg dieses Ergebnisses: 45,1 % des Umsatzes flossen als Bruttogewinn durch, 150 Basispunkte mehr als im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018 (43,6 %). Ein effizienterer Verkauf ‒ was Stitch Fix als „geringere Clearance-Aktivität“ bezeichnete ‒ war weitgehend für die Verbesserung verantwortlich. Denn mehr Daten darüber, was Kunden wollen, und ein besserer Mix, um auf diese Informationen zu reagieren, verbesserten die finanzielle Performance.

Foolisches Fazit

Nennen wir es Datenwissenschaft bei der Arbeit. Stitch Fix beschäftigt mittlerweile über 100 Datenwissenschaftler, die dafür verantwortlich sind, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die zu engeren Kundenbeziehungen führen und dazu, dass Kunden bereit sind, Feedback zu geben, was wiederum zu einer allmählich besseren Zielgruppenansprache führt. (Ungefähr 85 % der Stitch-Fix-Sendungen führen zu Kundenfeedback, so das Unternehmen.)

Und das ist erst der Anfang. Solange Stitch Fix weiterhin gut darin ist, Daten zu sammeln und zu nutzen, um das Kundenerlebnis zu verbessern, ist jede Bekleidungskategorie und jede globale Region ein potenzieller neuer Markt, der es wert ist, bedient zu werden.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Tim Beyers auf Englisch verfasst und am 11.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Stitch Fix.

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