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Google sagt, es versuche nicht, der vierte US-Mobilfunkanbieter zu werden

T Mobile (WKN:A1T7LU) und Sprint (WKN:A1W1XE) arbeiten weiterhin daran, alle notwendigen Genehmigungen für ihre 26-Mrd.-Dollar-Megafusion zu erhalten, wozu wahrscheinlich auch mehrere Veräußerungen gehören werden, um potenzielle Wettbewerbsnachteile für die Branche zu reduzieren. Das Justizministerium will angeblich, dass T-Mobile und Sprint genügend netzbezogene Vermögenswerte veräußern, die den Weg für die Gründung eines weiteren, vierten nationalen Anbieters ebnen könnten, da der Zusammenschluss den vierten beseitigen würde. DISH Network (WKN:A0NBN0) hat sich zu einem Topbieter entwickelt, da der Satelliten-TV-Betreiber bereits drahtlose Frequenzen in erheblichem Umfang besitzt.

Am Wochenende sickerte die Nachricht durch, dass die Alphabet (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H)-Tochtergesellschaft Google daran interessiert sein könnte, sich an der Gründung eines vierten nationalen Anbieters zu beteiligen.

Mit DISH sprechen

Die New York Post meldete am 07.07.2019, dass Google sich in Gesprächen mit DISH befinde, wobei Alphabet-Vorstand Alan Mulally die Verhandlungen führt. Der hoch angesehene Ex-CEO von Ford war vor fünf Jahren in den Vorstand von Google eingetreten. Google hat bereits einen Mobile Virtual Network Operator (MVNO), Google Fi, der seit 2015 existiert und unter anderem die Netzwerke von T-Mobile und Sprint nutzt. Die Regulierungsbehörden haben bereits Bedenken geäußert, dass sich der Zusammenschluss nachteilig auf die Großhandelspreise und den MVNO-Markt auswirken könnte.

Die Deutsche Telekom ist nicht erfreut darüber, dass Google direkt in die Mobilfunkbranche eintritt, und will Bedingungen für den Verkauf von Vermögenswerten an DISH aushandeln, wie z. B. die Verpflichtung, nicht mehr als 5 % des Unternehmens an potenzielle Partner zu verkaufen, so der Bericht. Es scheint indes unwahrscheinlich, dass diese vorgeschlagene Bedingung Teil des endgültigen Vertrags wird.

Google sagt, dass es nicht versucht, ein Netzwerk aufzubauen

Google hat den Bericht schlichtweg zurückgewiesen. „Diese Behauptungen sind einfach falsch“, sagte ein Google-Sprecher der Zeitung. „Google führt keine Gespräche mit DISH über die Einrichtung eines Mobilnetzwerks.“

Es ist üblich, dass Unternehmen solche Berichte dementieren. Google hat zweifellos ein großes Interesse daran, wie sich der Deal zwischen T-Mobile und Sprint entwickelt, da er in Zukunft möglicherweise höhere Großhandelspreise nach sich ziehen könnte. John Legere, CEO von T-Mobile, sagte bereits, dass die Partnerschaft für den neuen Anbieter „hoch profitabel“ sei. Die aggressive Preisgestaltung von Google Fi könnte potenziell gefährdet sein, wenn die Großhandelspreise steigen würden.

Google hat nie bekannt gegeben, wie viele Fi-Abonnenten es hat, aber es sollte keinen Zweifel daran geben, dass die Abonnentenbasis ziemlich klein ist. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit nur eine sehr begrenzte Anzahl von Geräten unterstützt, obwohl es kürzlich die Unterstützung auf iPhones erweitert hat, um Fis Attraktivität zu erhöhen.

Eine Partnerschaft mit DISH könnte Google mehr Möglichkeiten für seinen MVNO und gleichzeitig mehr Flexibilität mit seiner Google-Cloud-Plattform geben. Falls Google nicht mit DISH darüber spricht, dann sollte es das aber tun.

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Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und am 08.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A-Aktien) und Alphabet (C-Aktien) und empfiehlt sie. The Motley Fool empfiehlt T-Mobile US.

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