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Kann eBay seinen Schwung beibehalten?

eBays Sitz in Kalifornien. Quelle: eBay Press Kit.

eBay (WKN:916529) wird die Ergebnisse des zweiten Quartals 2019 heute, am 17. Juli, bekannt geben. Die Aktien des Online-Marktplatzes sind zum jetzigen Zeitpunkt um fast 40 % gestiegen, was zuletzt am unerwartet guten Bericht zum ersten Quartal von Ende April lag.

Das heißt nicht, dass eBay jetzt vollkommene Irrsinnszahlen erwarten lässt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal moderat um 2,4 % und währungsbereinigt um 4 % auf rund 2,64 Milliarden USD, während das bereinigte (Non-GAAP-)Ergebnis um beeindruckende 26 % auf 0,67 USD pro Aktie stieg. Sowohl Umsatz als auch Gewinn übertrafen die drei Monate zuvor veröffentlichte Guidance von eBay deutlich. Grund dafür war eine Kombination aus Verbesserungen der Marketplace-Plattform und Fortschritten bei der Entwicklung zusätzlicher Wachstumsinitiativen in den Bereichen Zahlungen und Werbung.

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Aber das wirft auch die Frage auf: Worauf ist zu achten, wenn der Q2-Bericht kommt? Und kann eBay die Dynamik dieses Jahres auch in die zweite Jahreshälfte tragen?

Werfen wir doch mal einen genaueren Blick darauf.

Zu den erwarteten Zahlen von eBay

Im April teilte das eBay-Management den Investoren mit, dass man im zweiten Quartal einen Umsatz zwischen 2,64 und 2,69 Milliarden USD erwarten darf. Dieser Bereich geht von einem organischen währungsbereinigten Wachstum von 2 % bis 4 % aus und würde einen Anstieg von etwa 1 % gegenüber den 2,64 Milliarden USD im gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeuten. Unter dem Strich sollte sich dies in einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 0,61 bis 0,63 USD niederschlagen – ein Anstieg um 17 % von den 0,53 USD pro Aktie im zweiten Quartal des Vorjahres.

Obwohl wir den Anforderungen der Wall Street normalerweise keine große Aufmerksamkeit schenken, nehmen die meisten Analysten etwa das gleiche Ergebnis für den Umsatz, der leicht über dem Mittelwert der eBay-Prognosebandbreite liegt.

Der genauere Blick

Man muss die zugrunde liegenden Faktoren dieser Ergebnisse verstehen. Zum einen muss eBay die Zahl der aktiven Käufer (+4 % gegenüber dem Vorjahr auf 180 Millionen), die auf die verschiedenen Plattformen zugreifen, kontinuierlich ausbauen. Zu diesem Zweck haben die Steigerungen des Plattformumsatzes von Marketplace (währungsbereinigt um 4 % auf 2,2 Milliarden USD im letzten Quartal) und des Brutto-Warenumsatzes (21,6 Milliarden USD im ersten Quartal) in den letzten Quartalen weitgehend mit dem Wachstum der aktiven Käufer Schritt gehalten.

In geringerem Maße wird das Wachstum von eBay durch die Umsätze der Plattformen StubHub (unverändert bei 230 Millionen USD im letzten Quartal) und Classifieds (plus 4 % wie berichtet, aber 12 % währungsbereinigt im letzten Quartal auf 256 Millionen USD) entweder ergänzt oder gebremst.

Aber vielleicht am spannendsten sind die Bemühungen von eBay, die gerade im Entstehen sind und die die Vorteile der nächsten Generation von Zahlungs- und Werbelösungen nutzen sollen.

Auf der einen Seite prahlte eBay damit, dass sein First-Party-Werbeprodukt im letzten Quartal zu einer durchschnittlichen Steigerung der Sichtbarkeit von 36 % für seine Verkäufer führte. Es lockte mehr als 800.000 aktive Verkäufer dazu, in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 mehr als 200 Millionen Angebote zu bewerben, was zu einem Anstieg der damit verbundenen Einnahmen um 110 % auf 65 Millionen USD führte. Dies könnte eine weitere saisonal schwächere Phase sein, aber man sollte darauf achten, dass die Werbeinitiativen von eBay weiter an Fahrt gewinnen.

Andererseits vermittelte eBay Zahlungen für 220 Millionen USD Brutto-Warenvolumen im ersten Quartal und markierte damit ein außergewöhnliches sequentielles Wachstum von 61 % gegenüber dem vierten Quartal 2018 (eBay startete sein Vermittlungsprogramm erst im dritten Quartal 2018). eBays CEO Devin Wenig sagte während der Telefonkonferenz im letzten Quartal, dass der Plan darin besteht, mit der vollständigen Einführung des Programms ab 2020 zu beginnen und „auf eine Umsatzmöglichkeit von 2 Milliarden USD zu bauen“.

Der Blick nach vorn

Schließlich sollte man genau hinhören, wenn es um Aktualisierungen der eBay-Guidance für das Gesamtjahr geht. So wie es aussieht, sieht dieser Ausblick für 2019 einen Umsatz von 10,83 bis 10,93 Milliarden USD bzw. ein organisches währungsbereinigtes Wachstum von 2 % bis 3 % und einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,64 bis 2,70 USD vor.

Wenn eBay zumindest diese Ziele bekräftigen kann, sollte das fast alle Bedenken ausräumen können, dass der jüngste Aufschwung nachhaltig war. Und dann könnte auch der Aktienmarkt den Aufwärtstrend noch weiter befeuern.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von eBay. Steve Symington besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 3.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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