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Wie SunPower seinen Lauf fortsetzen kann

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Der Markt sieht endlich das Licht am Ende des Tunnels für SunPower (WKN:A1JNM7), und für die Investoren kann dieser Trend nicht früh genug kommen. In den letzten Jahren hat das Unternehmen den Großteil seines Projektentwicklungsgeschäfts abgegeben, die Fertigung umgerüstet und in eine völlig neue Solarmodultechnologie im Segment für Versorgungsunternehmen investiert.

Die Anleger haben unterdessen Hunderte von Millionen Dollar Verluste hinnehmen müssen, außerdem ist die Lage auf dem Solarmarkt ungewiss. Aber im Laufe des Jahres 2019 scheint sich die Strategie von SunPower wie erhofft zu entwickeln. Neue Solarmodule der A-Serie, die bisher die effizientesten sind, werden zu Kosten gefertigt, die nach Angaben des Managements mit Standardprodukten konkurrieren können. Und die Produktionsinvestitionen der P-Serie in den USA und China sollten in diesem Jahr beginnen, große positive Auswirkungen zu haben.

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Privathaushalte sind der Ausgangspunkt für SunPower

Das Solargeschäft für Privathaushalte ist die Basis von SunPower. Das Unternehmen erwirtschaftet rund ein Drittel seines Umsatzes mit Privatkunden. Dort sind die Margen besser als auf den Märkten für Versorger oder Geschäftskunden.

Im Jahr 2019 ist die Instant Design-Funktion neu auf den Markt gekommen, die den Designprozess von etwa 30 Minuten auf weniger als 60 Sekunden reduziert. Die Software optimiert automatisch das Solarsystem eines Hauses und bietet Optionen für Layouts. Dies ermöglicht niedrigere Kosten im Verkaufsprozess und erhöht auch die Anzahl der Leads, die das Unternehmen bedienen und über die man neue Kunden gewinnen kann.

Während neue Design-Tools wichtig sind, sollte man den Rest des Jahres die Margen von SunPower auf dem Zettel haben, denn da beweisen diese Tools ihren Wert. Das Solarmodul der A-Serie soll kostengünstiger sein als bestehende Solarmodule. Jegliche Verbesserungen sollten sich in den Margen zeigen, die von niedrigen zweistelligen Werten in den vergangenen zwei Quartalen bis zum Jahresende auf die Bruttomarge von um die 20 % ansteigen sollten.

Kann ein Geschäftskunden-Lead zu einem Gewinntreiber werden?

SunPower hat in den USA den größten Marktanteil bei Solarenergie für Geschäftskunden, aber das hat wenig zur Steigerung der Rentabilität beigetragen. Die durchschnittliche Bruttomarge des Unternehmens im gewerblichen Bereich in den letzten vier Quartalen beträgt nur 7,3 %, wobei die Vertriebs- und Marketingkosten noch nicht enthalten sind.

Die Einbeziehung von Energiespeicherung in ungefähr ein Drittel der Solarsysteme von Geschäftskunden ist sicherlich eine positive Entwicklung, aber auch hier müssen Investoren sehen, dass höhere Margen entstehen, um einen Mehrwert zu erkennen.

Kostengünstigere, effizientere Solarmodule sollten das Solargeschäft für Geschäftskunden von SunPower unterstützen, und ich werde bei der Bruttomarge auf Anzeichen einer Verbesserung achten. Dies wird nie ein margenstarkes Geschäft sein, wenn man bedenkt, wie viel Konkurrenz sich da tummelt, aber wenn die Bruttomarge bei fast 20 % liegen kann, wäre es ein großartiges Segment, weil Geschäftskunden eben doch stark skalieren können.

Der x-Faktor

SunPower hat sein Geschäft von Solarprojekten im Bereich der Versorgungsunternehmen wegverlagert, wo Effizienz keinen großen Vorteil hat. Aber man stellt nach wie vor ein Produkt namens P-Serie her, das etwas effizienter ist als herkömmliche Solarmodule. Außerdem eignet es sich von der Form her perfekt für Projekte im Versorgungsbereich. Das Unternehmen entwickelt keine Solarparks für die P-Serie, sondern verkauft Solarmodule und andere Komponenten an Dritte.

Wenn die P-Serie eine Bruttomarge im hohen einstelligen Prozentbereich erzielen kann, könnte dies ein Gewinn für SunPower sein. Das Unternehmen produziert bereits 2 Gigawatt Produktionsleistung in China. Nur so kann SunPower wettbewerbsfähig bleiben und jeden Beitrag von Solarmodulen der P-Serie erhalten. Diese Wette musste das Unternehmen also eingehen. Aber es zahlt sich aufgrund der harten Konkurrenzsituation unter Umständen nicht aus, also muss man hier einfach sehen, was sich am Ende ergibt.

Stehen 2019 die Zeichen auf Erholung?

Es gibt viele positive Signale für SunPower und die Solarindustrie im Ganzen. In den USA und in anderen Märkten besteht eine starke Nachfrage nach Solarstrom, auch dank der anhaltend niedrigen Zinsen. Die Fertigungsverbesserungen von SunPower sind zudem der Schlüssel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Das Management geht davon aus, dass die Effizienz aus Größenvorteilen und das Solarmodul der A-Serie dazu beitragen werden, die Margen im Jahr 2019 zu erhöhen. Das sollte zu einem bereinigten EBITDA von 90 bis 110 Millionen USD im Jahr 2019 führen. Sollte diese Marke erreicht oder überschritten werden, wäre dies ein großer Gewinn für SunPower – es würde auch deutlich machen, dass das Unternehmen tatsächlich auf dem Weg der Besserung ist.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Travis Hoium besitzt Aktien von SunPower.

Dieser Artikel erschien am 2.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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