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MDAX-Duell der Aristokraten-Aspiranten: Fielmann vs. Fuchs Petrolub!

Foto: Getty Images

In unseren heimischen Gefilden sind die sogenannten Dividendenaristokraten eher rar gesät. Mit Fresenius (WKN: 578560) existiert im Grunde genommen lediglich ein Unternehmen, das über 25 Jahre hinweg konsequent die eigenen Ausschüttungen Jahr für Jahr angehoben hat. Allerdings gibt es durchaus einige Aspiranten, die zu diesem Kreis aufschließen möchten.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Aktien von Fielmann (WKN: 577220) und Fuchs Petrolub (WKN: 579040), die beide über kurz oder lang zu diesem Kreis aufschließen könnten, und überlegen, welche Aktie unter unseren üblichen Gesichtspunkten der Dividendenrendite, der Konstanz und des Wachstums sowie des Ausschüttungsverhältnisses die bessere Wahl sein könnte.

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1) Die aktuelle Dividendenrendite

Den Anfang macht für heute in unserem kleinen Check zunächst wieder die Dividendenrendite. Fielmann wird in wenigen Tagen eine Dividende in Höhe von voraussichtlich 1,90 Euro je Anteilsschein ausschütten. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 66,60 Euro (08.07.2019, maßgeblich für alle Kurse) entspräche das einer Dividendenrendite von 2,85 %. Ob Fuchs Petrolub hier mithalten kann?

Der Produzent von Lösungen in der Spezialchemie hat für das Geschäftsjahr 2018 jedenfalls eine Dividende in Höhe von 0,95 ausgeschüttet. Das entspräche bei einem momentanen Aktienkurs von 31,70 Euro einer spannenden Dividendenrendite von 2,99 %.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung geht dieser Punkt daher zunächst an Fuchs Petrolub. Allerdings stehen noch einige Punkte aus, bei denen Fielmann noch Schadensbegrenzung leisten könnte.

2) Dividendenkonstanz und Dividendenwachstum

Werfen wir in diesem Sinne nun einen Blick auf die Dividendenkonstanz sowie das Dividendenwachstum, die beide Dividendenperlen derzeit an den Tag legen. Fielmann kommt inzwischen auf 14 jährliche Erhöhungen in Folge. Innerhalb dieses Zeitraumes stieg hier die Ausschüttungssumme von 0,40 Euro auf das aktuelle Niveau, was fast einer Verfünffachung innerhalb dieses Zeitraumes entsprochen hat. Durchaus eine spannende Dividendenhistorie.

Die jedoch erneut von Fuchs Petrolub getoppt werden kann. Der Spezialchemiekonzern kommt inzwischen nämlich bereits auf 17 jährliche Erhöhungen in Folge. Somit könnte der MDAX-Chemiewert bereits innerhalb der kommenden acht Jahre zu einem Mitglied im Club der Dividendenaristokraten werden.

Bei Fuchs Petrolub hat sich die Dividende zudem innerhalb der vergangenen 14 Jahre (um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten) von 0,09 Euro auf das aktuelle Niveau erhöht, was im Endeffekt mehr als einer Verzehnfachung entsprochen hat. Auch dieser Punkt geht daher eindeutig an den Chemieproduzenten.

3) Die aktuelle Ausschüttungsquote

Bleibt zum Schluss noch die spannende Frage, wer gegenwärtig die geringere Ausschüttungsquote besitzt und ob Fielmann nun zum Schluss möglicherweise etwas Schadensbegrenzung leisten kann. Die Aktie der Optikerkette kam im vergangenen Jahr jedenfalls auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 2,01 Euro, wodurch sich das Ausschüttungsverhältnis bei der derzeitigen Dividendenhöhe auf 94,5 % belaufen würde. Ein hoher Wert, der bei Beibehalt der bisherigen Wachstumsgeschichte durchaus noch erhöht werden könnte.

Fuchs Petrolub kam im vergangenen Jahr hingegen auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 2,07 Euro, wodurch sich das aktuelle Ausschüttungsverhältnis hier lediglich auf knapp 46 % beläuft. Da Fuchs Petrolub somit auch noch immer mehr Spielraum für weitere Dividendenerhöhungen hätte, geht dieser Punkt daher abschließend auch an den Chemiekonzern.

Der Sieger heißt!

Wie wir daher letztlich sehen können, heißt der Sieger daher heute eindeutig Fuchs Petrolub. Der Spezialchemiekonzern konnte in allen dreien Analysekriterien heute punkten und Fielmann hatte überall das Nachsehen.

Nichtsdestoweniger ist auch Fielmann eine durchaus zuverlässige, wachsende und dadurch interessante Aktie sowie als Optikerkette möglicherweise etwas defensiver als ein Chemieunternehmen. Vielleicht könnten daher beide Kontrahenten trotz dieses doch recht eindeutigen Ergebnisses daher einen genaueren Blick verdient haben.

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Vincent besitzt Aktien von Fielmann und Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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