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Dividendenperlen Royal Dutch Shell, Gazprom und Co.: Darum steigen die Ölpreise jetzt … vielleicht

Foto: Getty Images.

Der Ölpreis bleibt weiterhin ein heißes Eisen. Einerseits fürchten viele Investoren derzeit einen konjunkturellen Einbruch, was zu einer nachlassenden Nachfrage nach dem Schwarzen Gold führen könnte.

Andererseits ist es jedoch insbesondere die künstliche Verknappung der OPEC sowie der OPEC+, die hier momentan für stabilere Preise sorgt. Eine durchaus verzwickte Lage, in der wir uns gegenwärtig befinden.

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Wenn es jedoch nach einer Analystin im Ölmarkt geht, könnten die Ölpreise weiterhin ansteigen – mittelfristig seien demnach sogar wieder Notierungen von 75 US-Dollar je Barrel Brent drin. Schauen wir mal, was für ein solches Szenario passieren müsste. Und was das für die Dividendenperlen wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und Gazprom (WKN: 903276) bedeuten könnte.

Darum prophezeit Analystin steigende Ölpreise

Wie Amrita Sen, so der Name der Expertin, nun im Rahmen eines Interviews mit dem US-Sender CNBC preisgegeben hat, befinde sich der Ölpreis durch den Handelskonflikt zwar in einer Zwickmühle. Allerdings könnte es insbesondere kurz- bis mittelfristig einige interessante Auslöser geben, die wieder für höhere Notierungen sorgen könnten.

Insbesondere die Annäherung zwischen China und den USA sei vielleicht ein Treiber der Ölpreise. Sofern die Unternehmen künftig wieder stärker an einen Frieden zwischen den beiden Konfliktparteien glaubten, würde das zu einer besseren Aussicht sowie zu einer höheren Nachfrage nach dem Schwarzen Gold führen, was die Preise klettern lassen könnte. Allerdings, so erklärte Sen auch, könnte eine sich zuspitzende Eskalation in diesem Konflikt auch zu sinkenden Preisen führen.

Positiv könnten sich auch die möglicherweise wieder anstehenden Leitzinssenkungen der US-amerikanischen Fed auswirken. Sofern mit weiteren Zinsmaßnahmen die Wirtschaftsleistungen der USA wieder angekurbelt werden, dürfte auch das einen nachfrageseitigen Einfluss auf die Ölpreise haben, was die Preise kurz- bis mittelfristig wieder stützen könnte. Insbesondere in Anbetracht der nahenden US-Wahlen könnte die US-Politik ein Interesse daran haben, die Wirtschaft wieder anzuschieben. Ein Aspekt, der auch für den Ölpreis interessant werden könnte.

Sofern diese potenziell stützenden Faktoren insgesamt zu einem Anstieg der Nachfrage um eine Million Barrel pro Tag führen würden, könnte der Ölpreis je Barrel nach Meinung der Analystin locker wieder auf 75 US-Dollar klettern – mindestens. Durchaus eine interessante Einschätzung, wenn du mich fragst.

Aber auch realistisch?

Die spannendere Frage dürfte an dieser Stelle jedoch sein, wie realistisch ein solches Szenario letztlich ist. Gegenwärtig können wir zwar leichte Annäherungen zwischen China und den USA erkennen. Langfristig scheint es jedoch noch viele potenzielle Stolpersteine zu geben, die einer Einigung der Konfliktparteien im Wege stehen könnten.

Zudem wird auch die Fed erst einmal beweisen müssen, dass die Zinsen nachhaltig wieder gesenkt werden. Und dass diese Maßnahme die aktuellen konjunkturellen Sorgen abfedern können. Auch das sind daher unterm Strich zwei Paar verschiedene Schuhe, die es kritisch zu beäugen gilt.

Sofern die Analystin allerdings recht behielte, wäre ein Preisanstieg auf 75 US-Dollar je Barrel Brent für die Öl- und Erdgasakteure natürlich ein bequemes Niveau, um weiterhin reichlich Gewinne einfahren zu können. Und genügend finanzielle Mittel zu erwirtschaften, um die sprudelnden Dividenden satt von den Gewinnen und vom freien Cashflow decken zu können.

Ölmarkt bleibt weiterhin in Bewegung

Wenn du mich fragst, bleibt der Ölmarkt daher auch weiterhin in Bewegung. Natürlich, die OPEC stützt hier weiterhin mächtig und sofern es handelspolitisch wieder etwas freundlicher wird, kann auch das Auswirkungen auf den Ölmarkt haben. Allerdings funktioniert ein solches Spielchen auch in die andere Richtung.

Positiv ist jedoch, dass sich die Ölpreise weiterhin stabil über der Marke von 60 US-Dollar je Barrel Brent halten. Ein Niveau, auf dem die Dividendenperlen wie Royal Dutch Shell, Gazprom und Co. auch heute profitabel sind und sich die Investoren zumindest für den Moment keinerlei Gedanken um die Nachhaltigkeit der Dividenden machen müssen.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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