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Himmlische Erträge: Die Cloud-Profiteure SAP und Microsoft im Dividenden-Check-up

Cloud Computing
Foto: Getty Images

Sie ist für viele Investoren fester Bestandteil ihrer Rendite bei der Aktienanlage. Die Rede ist natürlich von der Dividende, die von den meisten Unternehmen an die Anteilseigner ausgeschüttet wird. Aber hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Konzernen.

Die Technologiebranche steht eigentlich nicht sonderlich im Fokus von Dividendeninvestoren. Ein Grund für uns, heute mit SAP (WKN: 716460) und Microsoft (WKN: 870747) einmal zwei Vertreter aus diesem Sektor im Dividenden-Check-up auf ihre Dividendentauglichkeit zu überprüfen.

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Schauen wir uns also jetzt an, was diese beiden Cloud-Spezialisten in Sachen Dividende so zu bieten haben.

Wie hoch ist die aktuelle Dividendenrendite?

Kurz nach der Hauptversammlung am 15.05.2019 hat SAP eine Dividende von 1,50 Euro für das Geschäftsjahr 2018 an seine Aktionäre ausgeschüttet. Was auf den ersten Blick erfreulich aussieht, ergibt allerdings beim aktuellen Aktienkurs von 122,82 Euro (05.07.2019) nur eine Dividendenrendite von 1,22 %.

Dies ist natürlich ein Stück weit dem in diesem Jahr schon stark gestiegenen Aktienkurs geschuldet. Immerhin haben sich die Anteilsscheine von SAP seit Beginn des Jahres 2019 schon um 41,32 % verteuert. Für Dividendeninvestoren erscheint hier die Anfangsrendite also nicht allzu attraktiv, aber vielleicht kann SAP ja in der Rubrik Dividendensteigerungen punkten.

Jetzt schauen wir einmal auf Microsoft. Das Unternehmen hat in den letzten zwölf Monaten insgesamt eine Dividende in Höhe von 1,80 US-Dollar ausbezahlt. Bezogen auf den derzeitigen Aktienkurs von 137,06 US-Dollar (05.07.2019) ergibt sich somit eine Dividendenrendite von 1,31 %.

Auch hier ist die niedrige Rendite hauptsächlich dem hohen Aktienkurs geschuldet. Allein seit Anfang 2019 ist die Microsoft-Aktie um 37,01 % geklettert und notiert im Moment nur knapp unter ihrem Allzeithoch. Schauen wir im nächsten Absatz einmal, ob ein Investor eventuell von Dividendenerhöhungen profitieren konnte.

Gab es auch Dividendensteigerungen?

Hier gibt es gute Nachrichten. Beide Unternehmen steigern seit mindestens zehn Jahren ununterbrochen ihre Ausschüttung. Wie sieht also in diesem Zeitraum die Bilanz bei beiden Konzerne aus?

Microsoft zahlte im Jahr 2009 insgesamt vier Quartalsdividenden an seine Aktionäre aus. Und das waren in Summe genau 0,52 US-Dollar. Im Jahr 2018 flossen bereits 1,72 US-Dollar an die Aktionäre. Dies entspricht insgesamt einer Steigerung von knapp über 230 % oder durchschnittlich 23 % pro Jahr.

Das ist natürlich beachtlich. Ein Investor, der am 02.01.2009 10.000 US-Dollar in Microsoft-Aktien investierte, bekam dafür in diesem Jahr 255,84 US-Dollar Dividende. Und im Jahr 2018? Da waren es dann schon 846,24 US-Dollar an Dividende, die er vereinnahmen konnte.

Und wie sieht es hier bei SAP aus? Auch SAP hat in den letzten zehn Jahren die Dividende gesteigert. Im Jahr 2010 zahlte der Konzern eine Dividende von 0,50 Euro für das Geschäftsjahr 2009 an seine Anteilseigner aus. Wie schon erwähnt, wurde von SAP für das Geschäftsjahr 2018 im Mai 2019 eine Dividende von 1,50 Euro überwiesen.

Hier sind es also insgesamt 200 % Steigerung in den letzten zehn Jahren gewesen. Auch bei SAP sehen wir also eine hohe durchschnittliche Dividendensteigerung von 20 % pro Jahr. Und gerade diese Kennzahl ist ja für Dividendeninvestoren besonders interessant.

Noch ein Blick auf die Ausschüttungsquote

Bei SAP betrug die Gesamtausschüttung für das Jahr 2018 etwa 1,79 Mrd. Euro. Dies entspricht laut Konzernangaben einer Ausschüttungsquote von 44 %. Das ist recht niedrig und lässt auf jeden Fall viel Spielraum für weitere Erhöhungen der Dividende. Natürlich gerade vor dem Hintergrund der zurzeit sehr gut laufenden Geschäfte bei SAP.

Microsoft hat für das Geschäftsjahr 2018 ein bereinigtes Ergebnis pro Aktie (EPS) von 3,88 US-Dollar bekannt gegeben. Bezogen auf die für das Geschäftsjahr 2018 gezahlte Dividende von Microsoft ergibt sich eine Ausschüttungsquote von knapp über 43 %. Auch hier wird also nicht einmal die Hälfte des Gewinns an die Aktionäre verteilt.

Fassen wir zusammen

Sowohl SAP als auch Microsoft können im Moment nur eine recht geringe Dividendenrendite vorweisen. Beide Unternehmen haben aber in den letzten zehn Jahren ihre Dividende signifikant angehoben.

Und die bei beiden Konzernen recht niedrige Ausschüttungsquote bedeutet noch viel Spielraum für weitere Anhebungen und gibt etwas Sicherheit, dass die Dividende bei eventuell schlechteren Ergebnissen nicht sofort gekürzt werden muss.

Aber nach einem schlechten Geschäftsverlauf sieht es bei beiden Unternehmen in den nächsten Jahren wirklich nicht aus. Dividendenjäger sollten sich also die Aktien von Microsoft und SAP ruhig einmal etwas genauer anschauen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft.

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