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BASF und Bayer: 2 perfekte Aktien, die Wachstum mit hoher Dividendenrendite vereinen

Foto: Getty Images

Dividendeninvestoren ist es wichtig, stetig wiederkehrende Dividendenzahlungen vonseiten des Unternehmens zu bekommen. Besser ist es noch, wenn die Dividende über die Jahre mehr oder weniger regelmäßig erhöht wurde. Hier spricht man auch vom Dividendenwachstum.

Einerseits gibt es Investoren, die auf langfristiges Dividendenwachstum setzen. Anderen Investoren ist hingegen eine hohe Dividendenrendite wichtig – sogenannte High-Yield-Investoren. Aber warum sollte man nicht beides können?

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Mal ehrlich, gibt es etwas Besseres für einen Dividendeninvestor, als beides miteinander zu kombinieren? Manchmal ist dies ein Wunschdenken, aber ab und an ergibt sich doch die Möglichkeit, eine hochrentierliche Dividendenwachstumsaktie zu bekommen.

Heute möchte ich euch zwei Aktien des deutschen Kapitalmarktes vorstellen, die beide Kriterien (Dividendenwachstum und hohe Dividendenrendite) irgendwie unter einen Hut bekommen.

Hierbei handelt es sich um die Chemiekonzerne Bayer (WKN: BAY001) und BASF (WKN: BASF11). Lasst uns im Folgenden einmal die Dividendengeschichte beider Unternehmen unter die Lupe nehmen und überlegen, welche Aktie für Fools die bessere Vergangenheit hatte.

Bayer

Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 26. April 2019 wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von 2,80 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Gemessen am Xetra-Schlusskurs vom 3. Juli 2019 von 61,01 Euro ergibt sich somit eine Dividendenrendite von 4,6 %.

Das Unternehmen Bayer verfügt über eine außerordentlich lange Dividendenhistorie. So kann das Unternehmen auf gezahlte Dividenden bis ins Jahr 1952 verweisen. Damals wurden 4 D-Mark je Aktie mit einem Nennwert von 100 D-Mark ausgeschüttet. Rechnet man zwei Herabsetzungen des Nennwertes heraus, so würde die Dividende von damals einem heutigen Wert von 0,20 Euro entsprechen.

Analysiert man die Dividendenzahlungen der letzten 67 Jahre, so stellt man in der Tat einige Kürzungen fest. Insgesamt gab es acht Jahre, in denen die Dividende gegenüber dem Vorjahr geringer ausfiel – 15-mal wurde die Dividende auf dem Niveau des Vorjahres gehalten.

BASF

Aktionäre der BASF stimmten am 3. Mai 2019 für die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 3,20 Euro je dividendenberechtigter Aktie. Gemessen am Xetra-Schlusskurs vom 3. Juli 2019 (62,58 Euro) errechnet sich eine Dividendenrendite von 5,1 %.

Die BASF stellt für seine Aktionäre seit dem Jahr 1995 Dividenden in Aussicht. Hier wurde anfänglich, bereinigt um einen Aktiensplit im Jahr 2008, ein Wert von 0,36 Euro je Aktie gezahlt. In den 24 Jahren gab es gerade einmal eine Dividendenkürzung und zwei Jahre, in denen die Dividende auf Vorjahresniveau gehalten wurde.

Fazit

Die Aktien von Bayer und BASF konnten den Aktionären in der Vergangenheit über Jahrzehnte steigende Dividenden präsentieren. Bei der Qualität der Dividendenzahlungen übertrifft BASF dabei das Unternehmen Bayer um Längen. Man muss aber bedenken, dass Bayer eine deutlich längere Dividendenhistorie bereitstellt.

Beide Aktien haben aktuell ein negatives Sentiment, das für die hohe Dividendenrendite und günstige Bewertung verantwortlich sein könnte.

So hatte Bayer mit der Übernahme des Saatgut- und Pflanzenschutzunternehmens Monsanto nicht gerade ein glückliches Händchen bewiesen. Hier drohen aktuell milliardenschwere Schadenersatzklagen im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzwirkstoff Glyphosat.

Mittlerweile ist die Aktie des Leverkusener Konglomerats so günstig geworden, dass auch Finanzinvestoren aufmerksam geworden sind. Spekulationen über eine Aufspaltung des Chemieriesen stehen im Raum.

Die Aktie des in Ludwigshafen ansässigen Unternehmens BASF ist ein konjunktursensibles Unternehmen. Auf Veränderungen der Automobilindustrie sowie Entwicklungen der Ölmärkte reagiert das Unternehmen sensibel. Als internationaler Konzern könnten zudem die anhaltenden Handelskonflikte tiefere Spuren in der Bilanz hinterlassen.

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Frank Seehawer besitzt Aktien der BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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