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Alibaba-Aktie: Großer Profiteur einer sich abzeichnenden Handelskrieg-Einigung?

Foto: Getty Images

Die Alibaba (WKN: A117ME)-Aktie ist mit einem starken Lebenszeichen in die neue Woche gestartet. Mit einem Kursplus von knapp unter 4 % konnte das Papier des chinesischen Internetkonzerns doch recht solide an die vergangenen Wochen anknüpfen. Denn auch hier hat Alibaba bereits ein wenig Boden wieder gutmachen können.

Die Gründe für diese kleinere Rallye dürften natürlich auf der Hand liegen: China und die USA scheinen sich gegenwärtig wieder etwas anzunähern. Eine Entwicklung, die auch an der Alibaba-Aktie, sowie an vielen weiteren chinesischen Notierungen nicht spurlos vorbeigegangen ist.

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Doch wie kann Alibaba eigentlich auf operativer Ebene von einer solchen nun möglichen Einigung profitieren? Ein kleiner Foolisher Checkup könnte hier ein paar spannende Aspekte offenbaren.

Expansion und internationales Wachstum im Fokus!

Alibaba ist eigentlich in unseren heimischen, eher westlich geprägten Gefilden noch kein großer Akteur. Und wie ein Blick in das Zahlenwerk des Internetriesen offenbart, wird ein Großteil des operativen Geschäfts auch noch immer in China abgewickelt, wodurch sich diese Auswirkungen eigentlich in Grenzen halten dürften.

Rund 90 % der Umsätze von Alibaba hatten so beispielsweise im vergangenen Geschäftsjahr 2018 noch einen heimischen Ursprung. Lediglich knapp zehn Prozent konnten im internationalen Markt umgesetzt werden. Das ist natürlich ein vergleichsweise überschaubarer Anteil, der eigentlich keine sonderlich großen Auswirkungen haben dürfte. Richtig? Nein, leider falsch.

Denn auch wenn Alibaba noch vornehmlich in China und den angrenzenden Staaten aktiv ist, hat der Internetkonzern selbstverständlich auch internationale Ambitionen. Innerhalb der vergangenen Wochen, Monate und Quartale streckten die Chinesen bereits ihre Fühler aus.

Fühler, die in Anbetracht der sich zuletzt eher abkühlenden handelspolitischen Situation jedoch mit größeren Fragezeichen versehen waren. Das gilt speziell für die USA, wo prinzipiell mit einer weiteren großen Volkswirtschaft ein spannender, jedoch nicht unumkämpfter Markt lauern könnte.

Wenn sich die beiden Konfliktparteien prinzipiell wieder annähern, könnte das daher auch den internationalen Expansionsplänen von Alibaba in den USA sehr zuträglich sein. Dieser Aspekt wird von den Börsen nun womöglich gefeiert und er dürfte zugegebenermaßen wichtig für die langfristige Erfolgsgeschichte von Alibaba werden.

Nicht der einzige Wachstumsmarkt …

Vielen Investoren dürfte nun natürlich ein gewaltiges Aber in den Sinn kommen. Denn, wie auch ich bereits an einigen Stellen das eine oder andere Mal aufgezeigt habe, dürfte Alibaba auch im eigenen Markt noch vor reichlich Wachstum stehen. Bis zum Jahr 2021 sollen die Umsätze im chinesischen E-Commerce-Segment bereits auf 2,6 Billionen US-Dollar steigen. Ein Wert, der natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht spontan abebben dürfte, sondern langfristig noch weiteres Wachstumspotenzial beinhalten dürfte.

Nichtsdestoweniger ist es für Alibaba natürlich ebenso wichtig, auch in anderen Märkten Fuß zu fassen, um die eigene Marke auch ein Stück weit gegen die internationale und ebenfalls aggressiv wachsende Konkurrenz zu schützen und die bisherige Wachstumsgeschichte am Laufen zu halten.

Zumal Alibaba durch ein etwas anderes und möglicherweise verstärkt asiatisch geprägtes Produktsortiment auch in unseren heimischen Gefilden ein gefragter Nischenakteur werden könnte, der hier auf bislang noch vergleichsweise kleinerem operativem Niveau signifikant wachsen könnte.

Nur ein Etappensieg?

Auch wenn die Alibaba-Aktie daher zu Beginn dieser Woche recht ordentlich zulegen konnte, könnte es sich hierbei lediglich um einen kleineren Vorgeschmack einer viel bedeutenderen Vision handeln. Langfristig dürfte eine noch leicht hypothetische Annäherung zwischen China und den USA nämlich nicht weniger als der Türöffner in den US-Markt sein – einem Markt, in dem Alibaba langfristig ebenfalls noch gewaltig wachsen könnte.

Investoren sollten entsprechend darauf achten, wie es hier künftig weitergeht. Denn auch wenn der Internetkonzern noch den Großteil seines Geldes innerhalb Chinas verdient, könnte sich das durch die Möglichkeit eines wieder offeneren Welthandels langfristig durchaus ändern.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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