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BASF-Aktie: Die Zahlen, die Zukunft, die Aussichten!

Foto: Getty Images

Die BASF (WKN: BASF11)-Aktie scheint gegenwärtig einfach nicht so recht in Topform zu sein. Allein innerhalb der vergangenen zwölf Jahre beläuft sich das Minus hier inzwischen auf einen zweistelligen Prozentbereich. Und auch aus Sicht des aktuellen Börsenjahres scheint der Chemiekonzern nicht so richtig in Fahrt kommen zu wollen, sondern befindet sich kurstechnisch eigentlich noch immer da, wo man ursprünglich mal gestartet ist.

Die Gründe hierfür sind eigentlich weitgehend offensichtlich: Die sich zunehmend eintrübenden Konjunkturaussichten könnten das stark exportabhängige Geschäftsmodell von BASF vor Schwierigkeiten stellen.

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Aber sind die Aussichten von BASF wirklich so schlecht? Finden wir es heraus, indem wir im Folgenden einen Blick auf die aktuellen Zahlen, die Zukunft und die Aussichten von BASF werfen.

Die Zahlen im Fokus

Gleich zu Anfang unserer Bestandsaufnahme wollen wir jedoch zunächst einen Blick auf die jüngste Vergangenheit von BASF riskieren. Wie du als Investor möglicherweise bereits weißt, war das vergangene Geschäftsjahr für den Chemieriesen nichts besonders leicht. Denn hier waren durchaus so einige Einbrüche im operativen Zahlenwerk zu verzeichnen.

Die Umsätze stiegen hierbei im Jahresvergleich zwar um 2 % auf 62,7 Milliarden Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern musste der DAX-Chemiekonzern allerdings einen Einbruch von mehr als 20 % auf nur noch 6,033 Milliarden Euro verkraften. Je Aktie entsprach das einem Gewinn in Höhe von 5,12 Euro und damit einem Wert, der ebenfalls im zweistelligen Bereich unter Vorjahresniveau notierte.

Bislang konnte BASF zudem auch nicht besonders erfreulich in das aktuelle Geschäftsjahr starten. Die Umsätze stiegen zwar erneut um 3 % auf 16,2 Milliarden Euro im ersten Quartal. Das Ergebnis je Aktie sank allerdings um 16 % auf bereinigt 1,65 Euro je Anteilsschein, was möglicherweise auf eine Fortführung dieser Entwicklung hinweisen könnte.

Mit einer Dividendenrendite in Höhe von über 5 % bei einer 2018er Ausschüttung in Höhe von 3,20 Euro sowie einem aktuellen Kursniveau von 61,74 Euro (25.06.2019, maßgeblich für alle Kurse) ist die Aktie vergleichsweise günstig bewertet. Zudem weist auch das derzeitige Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 möglicherweise auf eine Unterbewertung hin. Viel könnte jedoch hier von der weiteren Entwicklung abhängig sein.

Die aktuellen Zukunftsszenarien

Zumindest auf den ersten Blick könnten diese eigentlich stimmen. Denn die offiziellen Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr rechnen mit einer leichten Verbesserung, und zwar sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Ergebnissen. Das könnte auf einen alsbaldigen Turnaround hindeuten. Allerdings sollte man an dieser Stelle das Wörtchen „noch“ vielleicht gerade jetzt umso stärker betonen.

Wie BASF-CFO Hans-Ulrich Engel nämlich erst kürzlich bekanntgab, habe man auch dieses Geschäftsjahr mit bestimmten Annahmen verknüpft. Annahmen, die in schwierigeren Fahrwassern möglicherweise nicht gehalten werden können.

Übersetzt könnte das heißen: Falls einige Annahmen nicht eintreten, wir erneut einen Hitzesommer erleben und der Handelskonflikt weiter eskaliert, könnte diese Prognose vielleicht nicht haltbar sein.

Dieses Szenario könnte trotz des bereits erfolgten Abverkaufs und der derzeit vergleichsweise günstigen Bewertung möglicherweise Gift für die weitere Entwicklung der Aktie sein.

Die Aussichten des Chemieriesen

Werfen wir zuletzt noch einen Blick auf die weiteren Aussichten des Chemiekonzerns. Viel dürfte also künftig von Faktoren abhängig sein, die BASF selbst nicht in der Hand hat. So belastet der Handelskonflikt gegenwärtig die Aktie. Das daraus resultierende sich weiter eintrübende Konjunkturumfeld könnte für den Chemieriesen ebenfalls zum Problem werden.

Kurz- bis mittelfristig könnten die Aussichten daher weiterhin durchwachsen sein, wobei hier natürlich durchaus ein gewisses Überraschungspotenzial bestehen könnte. Investoren täten gut daran, wenn überhaupt, dann mit langem Atem auf einen Turnaround zu spekulieren. Kurzfristig könnte es hier nämlich weiterhin holprig bleiben – auch wenn die BASF-Aktie möglicherweise bereits so einiges an negativen Erwartungen eingepreist haben könnte.

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Vincent besitzt Aktien der BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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