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Varta und Voltabox – zwei Energiespeicheraktien, die vom neuen Energiebedarf der Industrieländer stark profitieren könnten

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Einige Leser haben es vielleicht schon bemerkt: Deutschland wird immer grüner, besonders hinsichtlich der politischen Gesinnung.

Die von Greta Thunberg inspirierte Klimaprotestaktion Fridays for Future trifft voll ins Schwarze der jungen Bevölkerung und markiert einen neuen Höhepunkt der Ökogesinnung der Deutschen. Regelmäßig treffen sich freitags Schüler und streiken für mehr Klimaschutz.

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Der zunehmende Druck bleibt auch für die Wirtschaft nicht ohne Folgen. So wurde bereits mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und dem Kohleabbau eine Energiewende erzwungen, die natürlich nicht spurlos an der Entwicklung etablierter börsennotierter Unternehmen vorbeigeht.

Dabei ist nicht alles schlecht an dieser Entwicklung. Es ergeben sich neue Chancen und Risiken für Investoren des Energiemarktes.

Windanlagenbauer und Dienstleister rund um das Thema „Solar“ konnten so beispielsweise mit ihrem Geschäftsmodell punkten, während die klassischen Energieversorger mit dem Verlust ihrer Atommeiler deutlich profitable Einnahmequellen verloren haben.

Heute möchte ich einmal zwei Unternehmen vorstellen, die von dieser neuen grünen Welle mittels Energiespeicherlösungen profitieren könnten. Es handelt sich dabei um die zwei Anbieter Varta (WKN: A0TGJ5) und Voltabox (WKN: A2E4LE).

1) Varta

Das Unternehmen Varta gehört zu den weltweit größten Anbietern von Mikrobatterien. Das in Ellwangen ansässige Unternehmen profitiert zudem vom Angebot industrieller Energiespeicherlösungen. An der Börse entwickelt sich der deutsche Nebenwert zu einem wahren Highflyer.

Im Geschäftsjahr 2018 wurden 271,7 Mio. Euro an Umsatz generiert – ein Wert, der um 12,2 % über dem Vorjahreswert liegt. Das Konzernergebnis lag mit 25,7 Mio. Euro sogar 89,8 % über dem Vorjahr.

Das Segment Microbatteries brachte im Jahr 2018 mit 218,9 Mio. Euro noch deutlich mehr auf die Waage als das Segment Power & Energy, das 51,8 Mio. Euro zum Konzernumsatz beitrug. Dafür wächst das kleinere Segment deutlich schneller und verfügt über positive Wachstumsaussichten.

Auch im ersten Quartal 2019 setzt sich das zweistellige Wachstum fort. Der Konzernumsatz stieg um 10,7 %. Die Umsatzprognose wurde zudem im letzten Quartalsbericht leicht erhöht. Es werden nunmehr währungsbereinigt Umsatzerlöse in Höhe von 310 bis 315 Mio. Euro erwartet (vorher: 303 bis 309 Mio. Euro).

2) Voltabox

Das zweite Unternehmen, das vom steigenden Bedarf an Energiespeicherlösungen profitieren könnte, ist Voltabox. Hauptthemen für das Unternehmen sind hier die Elektromobilität. Die Aktie kann daher eher als Zulieferer der Automobilindustrie gesehen werden.

Im Geschäftsjahr 2018 erhöhte das Unternehmen seinen Konzernumsatz um sagenhafte 145,3 % auf 66,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis war mit 2,6 Mio. Euro deutlich positiv.

Auch im ersten Quartal 2019 lässt der Wachstumsdrang nicht nach. So erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreswert in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 um 149,8 %.

Spannend wird es beim Ausblick der Voltabox. Hier bleibt der Vorstand bei seinen bisherigen Prognosen aus dem Geschäftsbericht 2018. Demnach soll ein Umsatz für das laufende Geschäftsjahr 2019 von 105 bis 115 Mio. Euro realisiert werden.

Voltabox soll zum Jahresende deutlich profitabel sein. So rechnet der Vorstand mit einer EBIT-Marge (prozentuales Ergebnis vor Zinsen und Steuern, in Relation zum Umsatz) in einer Zielspanne von 8 bis 9 %.

Das würde am Ende im günstigsten Szenario einem rechnerischen EBIT-Wert von 10,35 Mio. Euro entsprechen. Im letzten Geschäftsjahr 2018 wurde ein EBIT von 5,6 Mio. Euro erreicht. Allerdings lag die EBIT-Marge im ersten Quartal 2019 noch bei 4,4 %.

Fazit

Welche der beiden Aktien die bessere Wahl ist, hängt im Wesentlichen von den Risikopräferenzen eines Investors ab.

Die Vorteile von Varta liegen eindeutig in der Größe des Unternehmens und der breiteren Aufstellung. Außerdem ist Varta profitabler. Mit dem Mikrobatterien-Segment verfügt der Konzern über eine gut etablierte Sparte, die unter anderem den Wachstumsmarkt für Hörgeräte bedient.

Die Vorteile von Voltabox liegen in der klaren Fokussierung auf das Thema „E-Mobility“. Das Unternehmen wächst deutlich schneller als Varta, ist aber auch erheblich kleiner.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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