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Investoren, aufgepasst: Diese zwei DAX-Werte könnten demnächst zu Kursraketen mutieren

Wenn wir einmal unseren guten alten DAX-Performance-Index betrachten, sehen wir in den letzten zwölf Monaten ein durchwachsenes Bild. Vor einem Jahr notierte der DAX bei 12.579,72 Punkten, heute steht er bei 12.339,92 (21.06.2019) Zählern. Er hat sich damit kaum bewegt und weist in diesem Zeitraum sogar ein kleines Minus von 1,91 % aus.

Doch da der DAX insgesamt 30 Werte enthält, ist eines natürlich klar: Nicht alle enthaltenen Aktien haben dieselbe Entwicklung vollzogen. Es gibt auch immer wieder Ausreißer nach oben, aber auch nach unten. Der Überflieger Adidas (WKN: A1EWWW) zum Beispiel hat in den letzten zwölf Monaten mit einem Kursplus von 41,36 % massiv an Wert gewonnen, wohingegen bei ThyssenKrupp (WKN: 750000) ein Kursverlust von 44,36 % zu Buche schlägt.

Ein Index spiegelt also immer nur den Durchschnitt aller enthaltenen Werte wieder. Schauen wir uns einmal zwei Aktien aus dem Dax an, bei denen es nicht so gut gelaufen ist, die aber schon bald wieder den Turbo einlegen könnten.

Bayer

Hier geht es seit dem letzten Jahr richtig zur Sache. Die Aktie von Bayer (WKN: BAY001) hat im Zuge der Monsanto-Übernahme mächtig Federn lassen müssen. Drei Prozesse, in denen es um den Unkrautvernichter Glyphosat ging, hat Bayer bereits verloren.

Und als ob das Unternehmen damit nicht schon genug Probleme zu bewältigen hätte, wurde am 30.05.2019 beim zuständigen kalifornischen Bundesbezirksgericht des Landkreises Los Angeles nun auch noch Klage gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen angeblich vor Jahrzehnten verursachter Umweltschäden eingereicht.

Doch es könnte sein, dass der Wind schon bald wieder dreht. Denn die Nachrichtenlage wird wieder positiver und aussichtsreicher für Bayer. Zum einen will man sein negatives Glyphosat-Image abstreifen und hat bekannt gegeben, in den kommenden zehn Jahren 5 Mrd. Euro in die Hand zu nehmen, um damit in zusätzliche Methoden zur Unkrautbekämpfung zu investieren. Und es dürfte sich durchaus positiv auf Bayer auswirken, wenn man irgendwann vielleicht eine etwas weniger „ungesunde“ Alternative für Glyphosat im Portfolio hat.

Und zum anderen gibt es Neuigkeiten rund um den letzten Glyphosat-Prozess, bei dem Bayer dazu verdonnert wurde, 2 Mrd. US-Dollar an Schadenersatz zu bezahlen. Hier hat Bayer jetzt einen US-Richter gebeten, das Milliardenurteil der kalifornischen Jury aufzuheben. Man beruft sich unter anderem darauf, dass dieses Urteil auf „aufwieglerische, erfundene und irrelevante Beweise“ der Kläger zurückzuführen sei.

Bei der Bayer-Aktie dürften alle negativen Nachrichten bereits eingepreist sein. Mit einem Kurs von 54,82 Euro (21.06.2019) und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) erscheint sie derzeit günstig bewertet. Sollten die positiven Nachrichten überhandnehmen und sich die Investoren wieder auf den wahren Wert des Konzerns besinnen, dann könnte die Aktie von Bayer sehr schnell wieder zu den besseren Werten im DAX gehören und vielleicht sogar eine Kursrakete zünden.

Henkel

Seit nunmehr zwei Jahren befindet sich die Aktie von Henkel (WKN: 604843) im Rückwärtsgang. Und auch in diesem Jahr ging es nach einer Gewinnwarnung im Januar weiter nach unten. Der Konzern hat allerdings sofort gegengesteuert und ein Investitionsprogramm mit einem Volumen von 300 Mio. Euro pro Jahr aufgelegt.

Damit sollen die Marken weiter gestärkt und die digitale Transformation beschleunigt werden. Um die Geschäfte weiter zu stärken, soll aber noch eine Reihe weiterer Maßnahmen umgesetzt werden. Doch das drückt aufgrund anfänglicher Mehrkosten natürlich erst einmal auf den Gewinn des Konzerns.

Und so verwundert es nicht, dass die Henkel-Aktie am 04.06.2019 vom Analysehaus Jefferies von „Buy“ auf „Hold“ zurückgestuft wurde. Mehrere Dinge führt Martin Deboo, der Analyst von Jefferies, hier als Begründung an. Zum Beispiel geht er von einem steigenden Wettbewerbsdruck bei Waschmitteln aus und sieht ein schleppenderes Wachstum bei Pflegeprodukten.

Henkel selbst rechnet allerdings schon im zweiten Halbjahr wieder mit einer Erholung der Wirtschaft. Sollte sich hier tatsächlich der Himmel etwas aufhellen und Henkel mit seinen Maßnahmen Erfolge verzeichnen, dann könnte es mit der Aktie sehr schnell wieder bergauf gehen.

Die Henkel-Aktie hat im Juni schon einmal damit begonnen, eine kleine Aufholjagd zu starten. Sie notiert aber derzeit mit 84,84 Euro (21.06.2019) noch 12,82 % unter ihrem Jahresanfangskurs von 95,72 Euro (02.01.2019). Das könnte sich aber schnell ändern, wenn mehr Positives über Henkel zu berichten ist. Denn dann könnte die Aktie von Henkel auch schnell mal wieder auf die Überholspur wechseln und zu den Werten gehören, die den DAX dieses Jahr outperformen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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