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10 Dinge, die du in den nächsten 2 Jahren von HEXO erwarten kannst – und alle klingen vielversprechend

Foto: Getty Images.

HEXO (WKN: A2N455) gab neulich die Ergebnisse für das dritte Quartal 2019 bekannt. Die Anleger waren offenbar nicht begeistert, denn die Aktien des kanadischen Cannabis-Produzenten fielen am Tag darauf um mehr als 8 %. Obwohl der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum sprunghaft angestiegen ist, ist er aufgrund von Kapazitätsengpässen gegenüber dem Vorquartal leicht gesunken.

Aber wie dem auch sei, die Aussagen von CEO Sebastien St.-Louis während der Telefonkonferenz sollten Anlass zu Hoffnung geben. Hier sind zehn Dinge, die man für HEXO in den kommenden Jahren laut St.-Louis erwarten kann.

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1. Die Konkurrenz in Quebec wegfegen

HEXO ist derzeit in der kanadischen Provinz Quebec dank des im vergangenen Jahr abgeschlossenen umfangreichen Liefervertrages der Spitzenreiter. Aber Quebec gab vor Kurzem sechs weiteren Produzenten die Rechte, um Cannabis auf dem legalen Markt zu verkaufen. St.-Louis weiß, dass sich der Wettbewerb verschärfen wird, aber er sieht das Unternehmen als gut genug aufgestellt, um den Marktanteil von 30 % zu verteidigen.

2. Doppelt so viel Umsatz im vierten Quartal

St.-Louis sagte zuversichtlich: „Wir liefern in diesem Quartal das Doppelte aus.“ Er bezog sich auf die Verdoppelung des Nettoumsatzes im vierten Quartal des Geschäftsjahres, das am 31. Juli endet, im Vergleich zu der im dritten Quartal ausgewiesenen Summe. Er sagte, der Schlüssel zu dieser Steigerung sei der Ausbau der mittlerweile vorhandenen Logistik im Bereich der Verpackung.

3. Stärkung in Europa

Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass seine Tochtergesellschaft HEXO MED in Griechenland eine Lizenz für medizinisches Cannabis erhalten habe. St.-Louis sagte, dass diese Lizenz es HEXO ermöglichen werde, seine Präsenz auf dem europäischen Markt für medizinisches Cannabis zu verstärken. Als Hauptmärkte nannte er Großbritannien und Frankreich.

4. Getränke und Vapes

St.-Louis sagte, das Unternehmen plane, Cannabis-Getränke und Vapes noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen, sobald es legal ist. Für ihn sind Getränke und Vapes besonders wichtige Chancen und St.-Louis ist besonders begeistert von den Cannabis-Getränken, die Truss, das Joint Venture mit Molson Coors Brewing (WKN: A0DPTB), entwickelt hat.

5. Ein größerer Deal mit Molson Coors

Apropos Molson Coors: HEXO sorgte letztes Jahr für viel Aufsehen, als die große Brauerei HEXO zum Partner auserkoren hat. Aber diese Vereinbarung galt nur für den kanadischen Markt. St.-Louis deutete an, dass die beiden „in der Zukunft gemeinsam etwas verkünden werden“, um darzulegen, wie sich ihre Beziehung außerhalb Kanadas ausweiten werde.

6. Mehr Geschäfte mit Fortune-500-Partnern

Das Unternehmen will seine Partnerschaften nicht bloß auf ein großes Unternehmen außerhalb der Cannabis-Industrie beschränken. St.-Louis sagte, dass man mit über 60 Fortune-500-Unternehmen spriche und hoffe, im nächsten Jahr den zweiten Partner aus der Riege dieser großen Unternehmen hinzuzufügen, wobei ein drittes vielleicht Ende 2020 dazukomme.

7. Kapitalbeteiligung eines großen Unternehmens

St.-Louis sagte, dass ein Gesamtkapitaleinsatz von 6 Milliarden Kanadischen Dollar erforderlich sei, damit HEXO zu den drei größten Global Playern gehöre. Aber er sagte auch, dass das Unternehmen nicht das gesamte Kapital aufbringen müsse, weil er denke, dass „es in den USA bedeutende Möglichkeiten gibt“. Es sieht also so aus, als würde man von einem der Fortune-500-Partner in nicht allzu ferner Zukunft eine bedeutende Beteiligung erwarten. Und er deutete an, dass diese Kapitalbeteiligung mindestens 2,4 Milliarden Kanadische Dollar betragen dürfte.

8. Rentabilität steht bevor

HEXO hat keine offizielle Prognose abgegeben, wann das Unternehmen rentabel wird. Aber St.-Louis ließ die Katze während der Telefonkonferenz des Unternehmens aus dem Sack und sagte: „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir 2020 etwas Geld verdienen werden.“ Später sagte er, dass er davon ausgehe, dass das Unternehmen im nächsten Jahr „absolut“ profitabel sein werde, „aber die Zahl wird angesichts unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung angepasst werden“.

9. Einstieg in den US-Hanfmarkt

Obwohl man noch nicht offiziell auf dem US-Markt für Hanf-Cannabidiol (CBD) mitmischt, verpflichtete sich St.-Louis, dies im Jahr 2020 zu tun. Er sagte, dass man beabsichtige, mit großen US-Unternehmen zusammenzuarbeiten, und zwar auf eine Weise, die mit allen herrschenden US-Gesetzen konform sei.

10. Überstehen der Bereinigung

St.-Louis wagte für die kanadische Cannabis-Branche eine ungute Vorhersage: In den kommenden 18 bis 24 Monaten werde es zu einer Umstrukturierung kommen, wobei kleinere Produzenten gezwungen seien, ihre Preise für Cannabis-Blüten zu senken, um in den Provinzen konkurrieren zu können. Er erwartet, dass 80 % der kleineren Player am Ende pleitegehen werden.

Dieses Szenario wird dazu führen, dass HEXO auch kurzfristig seine Preise für Cannabis-Blüten senken muss. Da sich das Unternehmen jedoch auf „fortschrittliche Produkte“ konzentriert – Derivate einschließlich Getränke, Lebensmittel und Vapes –, glaubt St. Louis, dass man die Bereinigung überleben werde – und sich dann mit weniger Konkurrenz beschäftigen müsse.

Ähnlich sieht es der ehemalige Aphria-Chef Vic Neufeld, der im vergangenen Jahr eine Zukunft voraussah, in der „die Starken überleben werden, die Schwachen aber nicht“. Sollte Sebastien St.-Louis mit den neun ersten Punkten auf dieser Liste recht haben, wird HEXO einer der Player sein, die langfristig dabeibleiben.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Molson Coors Brewing und empfiehlt Aktien von HEXO. Keith Speights besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 15.6.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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