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Was uns die E3 über die Zukunft der Microsoft Xbox gelehrt hat

Foto: The Motley Fool.

Es ist eine seltsame Zeit für die Konsolengiganten. Obwohl sich die schrecklichen Warnungen über die letzte Generation von Konsolen als unbegründet erwiesen haben – Microsofts (WKN:870747) Xbox One und Sonys (WKN:853687) PlayStation 4 erwiesen sich als große Erfolge, besonders Letztere –, könnte die Bedrohungen der nächsten Generation größer sein. Während Microsoft und Sony eine neue Generation von stationären Videospielkonsolen aufziehen, gehen neue Wettbewerber einen anderen Weg: Cloud-Gaming.

Alphabet hat deutlich gemacht, dass es der wichtigste neue Wettbewerber der Gaming-Branche sein wird. Die Cloud-Gaming-Plattform Stadia bietet eine neue Vision davon, wie Videospiele aussehen sollen. Andere Unternehmen, darunter Ubisoft und Bethesda, planen ebenso Abonnementdienste für Cloud-Gaming (einige, wie z. B. der Ubisoft-Service, werden in Stadia verfügbar sein). Auch Amazon lauert und deutet an, dass das Unternehmen bald auftauchen und versuchen könnte, das sogenannte Netflix der Videospiele zu werden.

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All das überschattete die Xbox-Ankündigungen von Microsoft auf der E3, der wichtigsten Videospielmesse des Jahres. Was haben wir also über die Zukunft der Xbox in einer Cloud-Gaming-Welt gelernt? Hier erfährst du, was das Unternehmen über die Konsole bekannt gab, die aktuell noch den Codenamen „Project Scarlett“ trägt.

Kein Verzicht auf Hardware

Microsoft kündigte kürzlich eine volldigitale Version der aktuellen Xbox One an, was zu einigen Spekulationen darüber führte, ob die nächste Generation des Systems ohne Festplattenlaufwerk auskommen werde. Aber das wird nicht der Fall sein: Microsoft bleibt bei dem Laufwerk in seiner neuen Konsole (ebenso wie Sony). Das bedeutet nicht, dass Microsoft von einer langen Zukunft für Videospiele in lokaler Form ausgeht, aber es bedeutet, dass das Unternehmen aktuell noch einen Markt dafür sieht. Vielleicht werden heutige Käufer von physischen Spielen eines Tages den Übergang zum Cloud-Gaming vollziehen, aber Microsoft möchte, dass diese Kunden Xbox-Nutzer sind, wenn sie hier den Einstieg wagen – Microsoft hat schließlich einen eigenen Cloud-Gaming-Service auf der Xbox.

Die neue Xbox wird hardwarelastig sein, wie es traditionell der Fall ist – aber es gibt nichts Traditionelles an der hochmodernen Hardware, mit der Microsoft prahlt. Project Scarlett bietet 8K-Grafik und 120 fps (Frames pro Sekunde); Letzteres liegt weit über dem, was ein typischer Fernseher 2019 bewältigen kann. Der größte Kontrast zu Stadia ist zweifellos die Solid-State-Festplatte, die Project Scarlett für die Speicherung an Bord verwenden wird. Bei Stadia gibt es keine Festplatte, da die Plattform auf Cloud-Speicher ausgelegt ist.

Was ist mit Streaming?

Die überraschendste Sache an der Xbox-Ankündigung war, wie typisch sie war. Wie Sony scheint auch Microsoft zu wetten, dass Videospiel-Streaming eher der Weg der Zukunft als der Weg der Gegenwart ist – denn aktuell scheint Microsoft anzunehmen, dass Vorzeigemodellkonsolen immer noch Festplatten und optische Laufwerke benötigen.

Damit ignoriert Microsoft die Streaming-Revolution nicht. Als Beweis dafür, dass das Unternehmen die Bedrohung ernst nimmt, kann man die kürzlich angekündigte Vereinbarung mit Sony sehen – Microsoft arbeitet mit seinem langjährigen Konkurrenten zusammen, um Cloud-Gaming-Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig arbeitet Microsoft an seiner xCloud-Spieleplattform und bereitet seinen Xbox Game Pass Video-Streaming-Abonnementservice vor. Letzteres wird Berichten zufolge mit Xbox Live (dem Abonnementdienst, der es den Nutzern ermöglicht, Xbox online zu spielen) zusammengeführt, was ihn für die späteren Besitzer von Project-Scarlett-Konsolen praktisch obligatorisch macht. Streaming ist eindeutig ein Teil der langfristigen Pläne von Microsoft, aber Microsoft trauert noch nicht um den Tod seines traditionellen Konsolengeschäfts.

Die Zukunft der Xbox

Es ist möglich, dass das die letzte echte „Konsolen“-Generation sein wird – obwohl die Bosse von Microsoft etwas anderes sagen und behaupten, dass auf Project Scarlett eines Tages noch ein weiteres Gerät folgen wird. Vielleicht geht es in Zukunft darum, mehr und mehr Spiele – und die Hardware, die benötigt wird, um sie zu speichern und auszuführen – in die Cloud zu stellen, sodass die Endnutzer mit schmaleren Streaming-Geräten anstelle von Großkonsolen arbeiten können. Aber Microsoft und Sony sind der Meinung, dass eine solche Zukunft zumindest noch einige Jahre entfernt ist, und sie wetten, dass es der beste Weg ist, ihre Kunden mit traditionell leistungsstarken Konsolen zufriedenzustellen, um heutige Konsolenkäufer in treue Streaming-Abonnenten von morgen zu verwandeln.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Stephen Lovely auf Englisch verfasst und am 16.06.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt' besitzt Aktien von Amazon und Netflix. The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon, Microsoft und Netflix und empfiehlt sie.

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