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Cannabis: Der größte Fehler, den Anleger gerade machen können

Foto: Getty Images.

Cannabis-Aktien haben eine neue Generation von Investoren angelockt, sich näher mit der Börse zu beschäftigen. Die gesamte Branche hat auch deswegen zuletzt sehr viel Tumult erlebt. Im vergangenen Jahr war die Legalisierung von Cannabis in ganz Kanada für einige der größten Cannabis-Unternehmen der Welt der wichtigste Wachstumstreiber. Auch die Bemühungen, Cannabis in den USA zu legalisieren, haben der Branche viel Aufmerksamkeit beschert. Investoren wollen natürlich die Unternehmen identifizieren, die am ehesten die sich bietenden Chancen nutzen können.

Und dann haben im letzten Monat die wichtigsten Cannabis-Aktien plötzlich Verluste hinnehmen müssen, und zwar keine unbedeutenden. Das hat natürlich bei vielen Anlegern zu Frust geführt. Die wollen jetzt natürlich auch wissen, was sie tun sollen. Dabei machen viele jedoch einen großen Fehler, den Aktionäre ganz generell einfach viel zu häufig machen. Um den zu umgehen, braucht man eine Perspektive, die einem hilft, sich auf die wichtigeren Aspekte des Investierens zu konzentrieren.

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Warum fallen die Marihuana-Aktien?

Der Kursrückgang ist für viele Investoren eine Überraschung, nicht nur wegen des Umfangs des Rückgangs, sondern auch, weil die ganze Branche schwächelte. Zwei Cannabis-Unternehmen, die große und vermögende Partner im Konsumgüterbereich gewonnen haben, Canopy Growth (WKN:A140QA) und Cronos Group (WKN:A2DMQY), sind allein im vergangenen Monat um rund 20 % gefallen. Unterdessen sind auch zwei weitere, die bisher weitgehend unabhängig geblieben sind, Aurora Cannabis (WKN: A12GS7) und Tilray (WKN:A2JQSC), stark zurückgegangen, wobei die Verluste von Tilray seit Anfang Mai bei fast 30 % lagen.

Cannabis-Kurse im Mai via YCharts

Wer die Branche tagtäglich verfolgt, hat dafür plausible Gründe ausgemacht. Einige wiesen auf die allgemeine Schwäche der Aktienmärkte im Mai hin, die die Cannabis-Aktien mit nach unten nahm. Sie sagten, dass sich Spekulanten, die in der Branche anfangs die Kurse in die Höhe getrieben haben, zurückgezogen hätten und deswegen die Kurse dann fielen. Andere gaben die Einnahmeberichte als Grund an – obwohl Aurora, Tilray und Cronos alle solide Umsatzzuwächse verzeichneten, war nur Cronos in der Lage, tatsächlich Geld zu verdienen, und das auch nur aufgrund der Regulierung im Bereich der Buchhaltung, die die Investitionen des Tabakriesen Altria Group mit sich brachten.

Die Vogelperspektive

Besonders in schwierigen Zeiten ist es nicht leicht, einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch gerade in einer Branche, die sich erst in den letzten ein oder zwei Jahren wirklich bewährt hat, muss man langfristig denken, wenn man fundierte Entscheidungen treffen will. Denn Höhen und Tiefen sind in jeder Branche unvermeidlich.

Dazu sollte man sich einfach mal die Performance seit letztem Sommer ansehen.

Cannabis-Aktien via YCharts

Wie man sieht, sind alle vier dieser Aktien gestiegen und mit Ausnahme von Aurora waren die Gewinne, die sie erzielt haben, enorm. Wenn man bedenkt, dass die gesamte Börse in diesem Zeitraum im Grunde genommen stagnierte, macht dies die Gewinne, die die Cannabis-Branche erzielt hat, noch beeindruckender.

Was die Zukunft bringen wird

Zugegebenermaßen ist ein Zeitraum von weniger als einem Jahr alles andere als langfristig. Aber in einer jungen Branche hat man nicht den Luxus, auf Jahrzehnte an Daten zurückgreifen zu können. Stattdessen hat man Zyklen von Höhen und Tiefen, die für die Aktionäre eine immense Volatilität bedeuten. Am Ende gleicht sich das tendenziell aber aus und der langfristige Trend einer Branche wird erkennbar.

Und genau hier ist es eben alles andere als sicher, wohin sich Cannabis entwickeln wird. Einige Unternehmen wollen auf den Weltmarkt, während andere ihre Aufmerksamkeit auf den zukünftigen US-Markt richten. Investoren können erwarten, dass Canopy Growth, Aurora Cannabis, Tilray und Cronos Group alle ihre Ansprüche geltend machen, um zu versuchen, die wachsende Nachfrage nach Cannabis für sich zu nutzen. Wer glaubt, dass diese Unternehmen die richtigen Schritte machen, der sollte sich nicht von einem einzigen schlechten Monat vom Parkett jagen lassen.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Dan Caplinger besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 5.6.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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