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Tesla, VW und Co.: Terminator Schwarzenegger prangert an – warum das ein Umdenken bewirken könnte

Auf der Automobilbranche lastet gewiss einiges an Druck. Ob es nun die Skandale der Vergangenheit sind, die manche ihrer Vertreter noch immer in ihren Bann ziehen, oder aber neue Themenfelder wie Mobilitätsdienstleistungen und Elektroautomobile. Die Palette der zu lösenden Probleme scheint gewiss nicht weniger zu werden.

Zudem sorgen auch viele Persönlichkeiten in der Autobranche und drum herum für reichlich Anspannung. Politiker, Umweltschützer und auch Manager fordern vehemente Veränderungen, die eigentlich besser gestern als morgen verwirklicht werden sollten.

In diesem Sinne hat sich nun sogar ein Schauspieler, sowie, um fair zu sein, auch ehemaliger US-Gouverneur in die Debatte um Automobile eingemischt. Schauen wir mal, was der vorwiegend als Terminator bekannte Arnold Schwarzenegger gegenwärtig an den Automobilproduzenten auszusetzen hat.

Der Terminator mit Endzeitstimmung

Wie Arnold Schwarzenegger nun im Rahmen der von ihm selbst initiierten Klimakonferenz R20 – Regions of Climate Action vom Stapel ließ, sei die Zeit vieler Autobauer womöglich bald abgelaufen. Eine Kritik, die sich vor allem an all jene Automobilproduzenten richten würde, die gegenwärtig lieber den Status quo verwalten wollten und entsprechend bloß zögerlich versuchten, gängige und gute Modelle in der Elektromobilität zu etablieren.

Man könne den Fortschritt zwar ausbremsen, jedoch würden die Träumer und Macher es solchen Konzernen beweisen, dass sie falsch lägen, so der ehemalige US-Politiker. Allerdings ist die Kritik mit diesen Worten noch lange nicht beendet gewesen.

Höhepunkt seiner Ansprache war gewiss der Zeitpunkt, als er den Automobilproduzenten vorwarf, nicht ernst genug zu versuchen, einen Elektromotor zu entwickeln, der sich weltweit verkaufen würde wie warme Pfannkuchen. Stattdessen hätten sie sich in den vergangenen Jahren dazu entschieden, zu betrügen, was derzeit als heftige Kritik am deutschen Autobauer Volkswagen (WKN: 766403) gewertet wird, der im Rahmen der Dieselaffäre an Abgaswerten manipuliert hat und hierbei selbstredend keinen wertvollen Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Antriebstechnologie geleistet hat.

Schwarzenegger scheint mit seinem politischen Nachwirken daher durchaus umweltpolitische Akzente setzen zu wollen, die durchaus Gewicht haben könnten. Auch wenn das auf den ersten Blick möglicherweise nicht ganz so ersichtlich sein muss.

Elektromobilität ein Thema, das in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist

Denn auch wenn Elektromobilität lange als Themenfeld galt, das von Visionären wie Tesla-Chef Elon Musk besetzt oder aber von umweltfreundlichen Randgruppen und Gutmenschen dominiert wird, scheint sich diese Sichtweise ein wenig zu wandeln. E-Mobilität scheint eine Technologie zu werden, die immer salonfähiger werden könnte.

Sofern sich schließlich ein ehemaliger Politiker und Schauspieler für diese Antriebstechnologie starkmacht, könnte das gewiss auch bei anderen Personen zu einem Umdenken führen. Personen, die sich mit Schwarzenegger identifizieren, auch wenn es bloß wegen seiner damaligen Rolle als Terminator ist.

Jedenfalls könnte das durchaus die Spitze eines Eisbergs einer neuen Bewegung sein, bei der immer mehr Personen ein Umdenken innerhalb der Antriebstechnologie fordern werden. Mit diesen Forderungen könnten sie konsequent den Druck auf die Autobauer erhöhen, wodurch diese möglicherweise ihre eigenen Bemühungen weiter intensivieren müssen, um den Wünschen der Konsumenten längerfristig gerecht werden zu können.

Auch die Elektromobilität dürfte letztlich schließlich ein Markt sein, bei dem die Nachfrage das Bestreben der Produzenten reguliert. Und sofern hier durch derartige medien- und massenwirksame Initiatoren ein Sinneswandel herbeigeführt wird, könnte das durchaus der Beginn eines interessanten Prozesses werden.

Erst die Spitze des Eisbergs, aber …

Wie gesagt, für den Moment dürfte es sich bei Schwarzeneggers Forderungen um die Spitze eines Eisbergs handeln. Beziehungsweise um einen ehemaligen Politiker, der nun mithilfe seines erworbenen Ansehens versucht, einen Wandel innerhalb der Automobilindustrie herbeizuführen.

Sofern solch kritisches Denken jedoch weiter wächst und weitere Personen der Öffentlichkeit auf diesen Zug aufspringen, könnte das für mehr Zugzwang sorgen. Zugzwang, dem sich die etablierten Autobauer nicht mehr entziehen können, was langfristig zu einem größeren Fokus der Automobilproduzenten auf diesen Bereich führen könnte.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.