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Obacht, Wirecard-Investoren, Neues zu Financial Times, Betrugsvorwürfen und neuen Partnern!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) bleibt derzeit auch weiterhin prominent in den Medien vertreten. Ob es nun Meldungen über neue Partnerschaften sind, die es ebenfalls wieder in der vergangenen Woche gab, oder aber neue Spekulationen über irgendwelche vermeintlichen Probleme oder gar Betrugsvorwürfe – der innovative Zahlungsdienstleister bleibt ein heiß diskutiertes Papier.

Und auch ein Papier, das selbst nach dem Abschluss der Causa Wirecard immer wieder in den Fokus der Financial Times rückt. Die, wie wir alle wohl inzwischen wissen dürften, für eine ganze Reihe an Kurskapriolen seit Jahresanfang verantwortlich gewesen ist.

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Lass uns daher auch an dieser Stelle erneut einen Blick auf Neuigkeiten der Financial Times sowie neue Betrugsvorwürfe werfen und überlegen, weshalb andere Meldungen über neue Partnerschaften langfristig orientierte Investoren eher tangieren sollten.

Und täglich grüßt die Financial Times

Es wirkt inzwischen wirklich wie in einem schlechten Film über eine Dauer- oder Endlosschleife, aber die Financial Times rund um das Autorenteam McCrum kann es scheinbar einfach nicht lassen. Erneut wird spekuliert, angeprangert und moniert, was das Zeug hält. Auch wenn Wirecard inzwischen viele Zweifel ausgeräumt hat und sich glücklicherweise nun nicht mehr in der Situation sieht, auf solche Meldungen in allzu großem Umfang reagieren zu müssen.

Jedenfalls hat die Financial Times nun wiederum auf eine Verbindung von Wirecard zu Allied Wallet verwiesen. Hierbei handele es sich um einen weiteren Zahlungsabwickler, der nach Ansicht der US-Aufsichtsbehörden mit zweifelhaften Unternehmen in Verbindung gebracht werden könne und möglicherweise in Verbindung mit Betrug, Schneeballsystemen und ungerechtfertigten Inkassopraktiken steht. Hierbei sollen bis zu 110 Mio. Euro erbeutet worden sein, was natürlich nicht gerade ein kleiner Betrag ist.

Allied Wallet habe bei solchen Transaktionen die Dienste auch von Wirecard genutzt, um ein gewisses Transaktionsvolumen abzuwickeln. Die üblichen Stichworte wie Geldwäsche, Betrug und dergleichen tauchen daher auch im Kontext dieser Meldungen wieder auf. So weit nichts Unübliches.

Wirecard selbst hat mit diesen Meldungen nun kurzen Prozess gemacht, indem man zwar bestätigte, kurzweilig einer von mehreren Partnern dieses dubiosen Unternehmens gewesen zu sein. Nachdem man jedoch auf die Geschäftspraktiken aufmerksam geworden sei, habe man hier schnell die Reißleine gezogen, so der innovative Zahlungsdienstleister.

Keine eigenen Ideen mehr?

In meinen Augen ist es hierbei definitiv behutsam und transparent von Wirecard, dass man zugegeben hat, in einer kurzweiligen Verbindung zu Allied Wallet gestanden zu haben, die man allerdings frühzeitig sowie vor dem Aufkommen dieser aktuellen Meldungen beendet hat. Das stärkt nicht nur das Vertrauen der Anleger, sondern dürfte auch zeigen, dass das Management aus vergangenen Kommunikationsfehlern gelernt hat und um transparente Kommunikation bemüht ist.

Die Financial Times scheint hingegen nun nach jedem Strohhalm greifen zu wollen, um Wirecard irgendwie in Verruf zu bringen. Nachdem zuletzt vermehrt Berichte aufgetaucht sind, wonach der innovative Zahlungsdienstleister in Verbindung mit Optionsbetrügern gebracht werden könne, hat man scheinbar fleißig auch nach anderen Namen gesucht. Wohl in dem Wissen, dass bei vielen Tausenden Einzelkunden, für die Wirecard Zahlungen abwickelt, gewiss auch mal vereinzelte schwarze Schafe dabei sein können, von denen sich Wirecard jedoch konsequent trennt. Wenn du mich fragst, sind derartige Vorgänge daher eigentlich recht unspektakulär.

Viel wichtiger könnte hierbei daher insgesamt sein, dass Wirecard nun mit Doka einen weiteren weltweit tätigen Partner gewinnen konnte, für den künftig Zahlungen abgewickelt werden. Denn auch dieser Schritt dürfte eindeutig zeigen, dass diese Wachstumsgeschichte noch immer funktioniert und durch einen beständig erweiterten Kundenkreis sogar noch ausgebaut wird.

Medienfokus meiden, auf Wachstum konzentrieren!

Für mich bleibt es daher letztlich dabei: Auch wenn die Financial Times beziehungsweise Autor Dan McCrum vermutlich noch weitere peinliche Auswüchse der bisherigen kritischen Berichterstattung zelebrieren wird, rückt in meinen Augen immer mehr die Wachstumsgeschichte in den Fokus, die weiterhin stimmt und regelmäßig durch neue Partnerschaften erweitert wird. Das dürfte langfristig entscheidender für die Zukunft von Wirecard sein, weshalb man sich von solchen Störfeuern besser nicht blenden lassen sollte.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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