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Der Zuschauerrekord bei Game of Thrones zeigt die Macht des planmäßigen Streaming

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In vielerlei Hinsicht ist Game of Thrones ein Symbol für das moderne Fernsehen. Es ist eine teure preisgekrönte Serie, die das gleiche Niveau wie Hollywood mit seinen Kinofilmen hat. Es wird auf AT&Ts (WKN:A0HL9Z) HBO gesendet und steht für das Streaming zur Verfügung. Die Serie ist das Thema vieler Online-Diskussionen und ein wesentlicher Bestandteil unserer Popkultur.

Andererseits sieht Game of Thrones nicht so zeitgemäß wie Netflix (WKN:552484) aus, sondern viel mehr wie etwas aus der Vergangenheit: Jeden Sonntagabend während acht der letzten neun Jahre (HBO hat sich ein Jahr Zeit genommen, um die letzte Staffel vorzubereiten) haben sich Millionen und Abermillionen von Menschen vor dem Fernseher gesetzt, um die Serie gemeinsam anzusehen.

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Sich vor dem Fernseher treffen

Um ganz deutlich zu sein, nicht jeder Game of Thrones-Fan schaut sich die Serie live an. HBO sagt, dass 13,6 Millionen Menschen die Serie live gesehen haben, von insgesamt 19,3 Millionen Menschen, die sie bis jetzt gesehen haben, was bedeutet, dass Millionen die Folge  nach der Live-Übertragung ansehen. Doch Game of Thrones war im Großen und Ganzen eine besondere „Live“-Erfahrung für das Streaming von Fernsehserien, die so oft mit „Binge-Watching“ und einer Vielzahl von Streaming-Möglichkeiten in Verbindung gebracht werden.

Game of Thrones schaffte es, die Live-Zuschauerzahl von 13,4 Millionen Menschen zu übertreffen, die beim Finale von The Sopranos dabei waren – das bis zum letzten Monat den Rekord hielt (trotz der Tatsache, dass die jüngsten Folgen von Game of Thrones regelmäßig vergleichbare Gesamtzuschauerzahlen erreicht haben).

Eine Alternative zum Binge-Watching

Es ist sehr schwierig, etwas mit einem Riesenhit wie Game of Thrones zu vergleichen, – es gab viele Faktoren, die die Serie so historisch machten, und der Sendeplan war nur einer davon. Dennoch bildet HBOs Release-Plan für Serien wie Game of Thrones, einschließlich Veep, True Detective und andere Hits, einen interessanten Kontrast zu Netflix, das die ganze Staffel auf einmal verfügbar macht.

Die Strategie von Netflix, die ganzen Staffeln auf einmal zu veröffentlichen, kann viel Hype für eine Serie erzeugen, besonders nachdem das Unternehmen hervorragende Zahlen (wenn auch etwas unzuverlässige, angesichts der manchmal unklaren Berechnungen von Netflix) für die Anzahl der Folgen meldet, die die Zuschauer im Binge-Watching gesehen haben. Doch es bedeutet auch, dass die Diskussion über einzelne Folgen zugunsten der Diskussion über die ganze Staffel beiseite geschoben wird, und die Netflix-Binge-Zuschauer lassen bis zur nächsten Staffel wenig Anlass zur Diskussion oder Vorfreude.

Live-TV lebt weiter

Das soll nicht heißen, dass der Release-Plan von HBO streng genommen überlegen ist. In gewisser Weise funktioniert die Veröffentlichung von ganzen Staffeln gut für Netflix, um weniger abhängig von lizenzierten Serien anderer Anbieter zu werden – jetzt mehr denn je. Netflix veröffentlicht so viele Original-Serien, dass man sich leicht vorstellen kann, dass mäßig populäre Titel vor der Premiere der zweiten Folge einfach im Lärm untergehen. Die Prestige-Serien von Netflix mögen mit dem Release der ganzen Staffel etwas an Schwung verlieren, doch die schlechteren sind wahrscheinlich interessanter für einen einzigen Serienmarathon, als es der Fall wäre, wenn sie einen ständigen Hype und Vorfreude aufbauen müssten.

Doch es ist klar, dass die On-Demand-Streaming-Ära nicht den Tod von „Live-Übertragungen“ von geplanten Inhalten bedeuten muss. Die Strategie von HBO ist eine unglaubliche Maschine, die einen Hype erzeugt. Die Folgen nochmal anzuschauen, wenn die ganze Staffel auf einmal rauskommt, ergibt nicht viel Sinn, da die Zuschauer die Folgen nicht nach einem Zeitplan anschauen und es fehlt ihnen nicht wirklich etwas bei der On-Demand-Version.

Netflix hat vielleicht die Streaming-Revolution eingeleitet, doch HBO bringt die besten Serien über das Fernsehen in die neue On-Demand-Realität. Man kann sich leicht eine Zeit vorstellen, in der Live-Kanäle weg sind, doch die Live-Erfahrung weiterlebt.

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Dieser Artikel wurde von Stephen Lovely auf Englisch verfasst und am 04.06.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Netflix.

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