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Wirecard scheint Skandinavien erobern zu wollen – warum eigentlich nicht?!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) konnte sich innerhalb der vergangenen Handelstage wieder ein wenig bekrabbeln. Seitdem der erste Schock der Berichte über mögliche Konsequenzen für das Abwickeln dubioser Optionsgeschäfte nun einigermaßen verdaut ist – und vielen Investoren wohl klar geworden ist, dass möglichen Folgen eher gering ausfallen dürften –, schienen das Alltagsgeschäft sowie die rasante Wachstumsgeschichte wieder in den Vordergrund zu rücken.

Ein ganz wesentliches Merkmal dieser spannenden und noch immer aktuellen Wachstumsgeschichte sind die vielen Partnerschaften und Kooperationen, die Wirecard regelmäßig eintüten kann. Und erneut gibt es hier aufregende Neuigkeiten.

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Lass uns daher im Folgenden einmal einen Blick auf den neuen Kunden werfen, den Wirecard nun begrüßen konnte, und überlegen, weshalb der innovative Zahlungsdienstleister drauf und dran sein könnte, Skandinavien zu erobern.

So heißt der neue Partner

Wie nun bekannt geworden ist, wird Wirecard auch für die schwedische Warenhauskette NK künftig Zahlungen abwickeln. Hierbei handelt es sich genau genommen übrigens um den Betreiber von zwei Luxuskaufhäusern in Stockholm und Göteborg, die jährlich zusammen über neun Millionen Besucher begrüßen können. Ein durchaus spannender Bereich mit potenziell hohen Umsätzen, zumindest auf den ersten, kurzen Blick.

Wirecard wird es diesen beiden Luxuskaufhäusern von NK nun ermöglichen, auch die bei chinesischen Touristen beliebten heimischen Bezahlvarianten anzubieten. Vor allem die Namen Alipay und WeChat Pay tauchen in diesem Kontext immer wieder auf, hinter denen sich natürlich große chinesische Konzerne verbergen.

Dieser Schritt ist allerdings nicht der einzige im skandinavischen Raum, über den derzeit berichtet wird. Erst vor wenigen Wochen konnte Wirecard so beispielsweise die Namen der Einzelhändler Nymans Ur, Royal Design sowie Rizzo und Accent (neben weiteren, wohlgemerkt) in seinen Reihen begrüßen. Skandinavien könnte daher potenziell ein weiterer interessanter Wachstumsmarkt sein, in den Wirecard hier nun eindringt, womit das Unternehmen seine bisherige internationale Ausrichtung stärkt.

Auch in anderen Staaten beständig neue Kooperationen

Allerdings läuft die derzeitige Expansion nicht nur in Skandinavien, sondern auch in anderen Regionen unseres Planeten. In diesem Jahr konnte Wirecard so beispielsweise bereits einige Fußballvereine sowie durch eine Kooperation mit einem Tochterunternehmen von Adobe künftig möglicherweise viele Kleinkunden in den eigenen Reihen begrüßen. Neben unzähligen weiteren Kooperationen bereits in diesem Jahr, die eine ganz wesentliche Sache definitiv zeigen dürften:

Wirecard ist weiterhin auf dem Vormarsch. Der innovative Zahlungsdienstleister kann konsequent seine Präsenz in vielen Regionen ausbauen, was für die weitere Wachstumsgeschichte alles andere als abträglich sein dürfte.

Die konsequent hinzukommenden Geschäftspartner stehen nämlich auch weiterhin für ein steigendes Transaktionsvolumen sowie hierdurch natürlich auch steigende Umsätze und Ergebnisse, die letztlich das bisherige Wachstum nicht nur am Laufen halten, sondern zudem auch beschleunigen könnten.

Denn immerhin scheint ein globaler Megatrend durchaus in die Richtung zu zeigen, wonach digitale Bezahlmöglichkeiten immer beliebter werden, wovon Wirecard, das seinen Kreis an Kunden, für die das Unternehmen Zahlungen abwickelt, konsequent steigert, natürlich ebenfalls profitieren wird.

Diese Wachstumsgeschichte bleibt einfach spannend!

In meinen Augen bleibt die Geschichte von Wirecard daher eindeutig interessant. Mit jeder weiteren Partnerschaft zeigt der innovative Zahlungsdienstleister, dass er seine Marktposition weiter ausbaut und das Wachstum nicht bloß auf Zahlen basiert, wie einige Kritiker in den vergangenen Wochen ja immer mal wieder moniert hatten.

Möglicherweise ist die Aktie von Wirecard daher noch immer einen Foolishen, langfristig orientierten Blick wert. Vor allem, weil sich das Papier derzeit noch immer von den Nachwirkungen der letzten medialen Kontroverse erholt.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt Adobe Systems.

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