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5 Gründe, The Trade Desk zu kaufen und langfristig zu halten

Foto: Getty Images

In den über zwei Jahren seit dem Börsengang war The Trade Desk (WKN:A2ARCV) für die Anleger eine bemerkenswerte Aktie. Selbst mit dem jüngsten Rückgang gewann die Aktie seitdem über 500 % dazu. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von gerade mal 8,5 Milliarden USD und noch ganz viel vor sich, so dass es gerade erst so richtig losgehen könnte.

Wenn man sich mal den Markt anschaut, in dem das Werbeunternehmen tätig ist, sieht man, warum The Trade Desk ein Unternehmen ist, dessen Aktien man kaufen und dann lange Zeit in der Schublade liegen haben kann.

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1. Wachstumstreiber Digitalisierung

Die Werbung bewegt sich weiterhin von traditionellen Medien wie Print- und Fernsehsendungen weg und hin in den digitalen Bereich. Wie eMarketer herausgefunden hat, dürften im Jahr 2019 die weltweiten Ausgaben für digitale Werbung gegenüber dem Vorjahr um fast 18 % auf 333 Milliarden USD steigen und mehr als 50 % der gesamten Werbung ausmachen. Diese Zahlen sind schon beeindruckend, aber man sollte noch Folgendes im Hinterkopf haben: Bis 2023 dürften die weltweiten Ausgaben für digitale Werbung 517 Milliarden USD übersteigen und mehr als 60 % der Gesamtausgaben ausmachen.

The Trade Desk ist perfekt positioniert, um diese einmalige Veränderung weiterhin für sich zu nutzen.

2. Programmatic Advertising ist die Zukunft

Programmatic Advertising gehört zu den am schnellsten wachsenden Segmenten des digitalen Anzeigenmarktes. Der Prozess verwendet hochentwickelte Algorithmen und Rechner, um den Prozess des Anzeigenkaufs zu automatisieren und in Echtzeit durchzuführen. Damit wird Werbung genau jenen Personen ausgespielt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in dem Moment ein beworbenes Produkt kaufen würden.

Im Jahr 2019 soll Programmatic Advertising im Vergleich zum Vorjahr um 19 % auf mehr als 84 Milliarden USD wachsen und 65 % der gesamten digitalen Werbung ausmachen. Man erwartet, dass sich dieses Wachstum fortsetzen wird: bis 2020 auf über 98 Milliarden USD, außerdem soll es 68 % aller digitalen Anzeigen ausmachen, wie Zenith Media errechnet hat.

Programmatic ist genau das, was The Trade Desk anbietet. Das neue KI-basierte System Koa kann 9 Millionen Abfragen pro Sekunde ausführen, um die Zielgruppen besser zu erreichen und die Ergebnisse zu verbessern.

3. The Trade Desk wächst noch schneller

Kein Unternehmen nutzt den digitalen Wandel im Werbemarkt besser als The Trade Desk. Im Jahr 2018 steigerte das Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 55 % – was zeigt, dass man den etablierten Unternehmen Marktanteile stibitzt. Was dieses Wachstum umso beeindruckender macht, ist, dass es sich von dem Wachstum 2017, das 52 % betrug, noch einmal verbessern konnte.

Dieses Wachstum wird von mehreren Bereichen getragen, die steigen. Im Jahr 2018 stiegen die Anzeigen auf vernetzten Fernsehern im Vergleich zum Vorjahr um 800 %, während der Bereich Audio um 230 % wuchs. Auch die mobile Werbung ist wachstumsstark: Mobile Video stieg im Vergleich zum Vorjahr um 130 % und Mobile In-Apps um 90 %.

Mit einem Umsatz von nur 477 Millionen USD im vergangenen Jahr hat The Trade Desk noch viel Raum für Wachstum.

4. Unter dem Radar der Aufsichtsbehörden

Eine der größten Herausforderungen für andere digitale Werbetreibende wie Facebook (WKN:A1JWVX) und Google, der Suchmaschinenabteilung von Alphabet (WKN:A14Y6F), ist die zunehmende Überprüfung der Regulierungsbehörden in Datenschutzfragen.

Facebook hat noch immer am Skandal rund um Cambridge Analytica zu knapsen. Google hat es gerade auch nicht leicht. Anfang dieses Jahres wurde der Konzern von den Aufsichtsbehörden der Europäischen Union mit einer Geldstrafe von etwa 57 Millionen USD verklagt, weil man gegen die Allgemeine Datenschutzverordnung verstoßen hat, die erst letztes Jahr erlassen wurden. Anfang dieser Woche leitete die Irish Data Protection Commission (DPC) eine zusätzliche Untersuchung dazu ein, ob das Ad Exchange-System von Google weiterhin gegen die europäischen Datenschutzbestimmungen verstößt.

In der Telefonkonferenz Ende letzten Jahres erläuterte der CEO von The Trade Desk den entscheidenden Vorteil des Unternehmens. „Da The Trade Desk keine indirekt identifizierbaren Verbraucherdaten abwickelt und wir über keine Suchmaschine verfügen, können wir eine Unified Open ID bereitstellen“, sagte Green. „Unsere Daten und die Daten unserer Drittpartner können nicht direkt mit einer Person in Verbindung gebracht werden. Die Daten auf der Trade Desk-Plattform beinhalten beispielsweise keine Namen, Telefonnummern oder Sozialversicherungsnummern.“

5. Starke Gewinne

Erst im September 2016 ging The Trade Desk an die Börse, und im Gegensatz zu vielen derzeitigen Börsengängen ist das Unternehmen profitabel. Im Jahr 2018 erwirtschaftete The Trade Desk ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 159 Millionen USD, was 67 % über dem Vorjahr lag. Der Jahresüberschuss wuchs um noch beeindruckendere 73 % auf 88 Millionen USD.

Für 2019 erwartet The Trade Desk, dass sich dieser Trend fortsetzt. Kürzlich erhöhte man deswegen die Prognose für das bereinigte EBITDA auf 188,5 Millionen USD. Bislang lag die Prognose bei 182 Millionen USD.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Facebook und The Trade Desk. Danny Vena besitzt Aktien von Alphabet, Facebook und The Trade Desk.

Dieser Artikel erschien am 27.5.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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