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US-Automobilabsatz: Nach BMW nun Volkswagen mit der Outperformance?

Der US-Automobilabsatz gehört zu einem der wichtigsten globalen Absatzmärkte. Zusammen mit China macht diese große Volkswirtschaft einen Großteil des globalen Automobilmarktes aus – entsprechend bedeutend sind hier die aktuellen Absatzmeldungen, die viele Medien häufig aufgreifen.

Auch in dieser Woche war es wieder so weit und ein neuer, spannender Vergleich zwischen den drei deutschen Automobilproduzenten wurde nun im US-Markt gezogen. Schauen wir daher einmal, wieso Volkswagen (WKN: 766403) in diesem Überblick möglicherweise punkten konnte, nachdem BMW (WKN: 519000) bereits vor einigen Wochen mit mehr oder minder spektakulären Zahlen beim Absatz aufwartete.

So sehen die aktuellen Zahlen aus

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, konnte Volkswagen alleine im Mai seinen Absatz im US-Markt erheblich steigern. Mit auf das Auto genau 35.702 verkauften Fahrzeugen seien im Wonnemonat Mai 14 % mehr Automobile an die Frau beziehungsweise an den Mann gebracht worden als noch vor einem Jahr.

Anders sieht hingegen die Entwicklung bei den beiden Premiumproduzenten Daimler (WKN: 710000) und Audi aus. Beim Stuttgarter Automobilproduzenten sanken die Verkäufe leicht um 0,5 % auf inzwischen 30.048 verkaufter Automobile und die Talfahrt in diesem wichtigen Markt konnte zumindest ein wenig gestoppt werden. Allerdings brach der Absatz der Sparte Mini um fast ein Drittel ein, was definitiv eine beachtenswerte Entwicklung innerhalb dieser für Daimler nicht unwichtigen Spart ist. Bei Audi sanken die Absatzzahlen hingegen mit 2,2 % ganzheitlich stärker.

BMW schaffte hingegen mit einem ebenfalls signifikanten Plus von 1,7 % den Sprung aus den roten Vorzeichen. Die Münchener setzten hierbei 27,109 Neuwagen ab, blieben jedoch weiterhin im US-Markt hinter Rivale Daimler zurück.

Könnte der US-Absatzmarkt seinen Negativzenit überschritten haben?

Insgesamt könnten diese Zahlen ein erster, möglicherweise richtungsweisender Fingerzeig dafür sein, dass der US-Markt seinen jüngsten Negativlauf beendet hat. Die USA sind innerhalb der globalen Automobilwirtschaft schon seit einiger Zeit ein eher kriselnder Markt, der sich nun allerdings erholen könnte.

Das signifikante Plus bei Volkswagen, die unterm Strich eher Mittelklassewagen anbieten, könnte auf ein größeres Interesse an Automobilen hindeuten. Und auf einen Wandel in der hiesigen Konjunktur, von der alle Automobilproduzenten mittelfristig profitieren könnten. Auch BMW könnte im Mai bereits das Tal der Tränen durchschritten haben – wobei hier das Plus mit lediglich 1,7 % deutlich geringer ausgefallen ist.

Auch wenn diese aktuelle Wasserstandsmeldung lediglich einen Monat abbildet, der heftige Schwankungen oder Einmaleffekte aufweisen kann, könnte das durchaus ein Aspekt sein, den es langfristig zu beobachten gilt.

Denn eine Verbesserung im wichtigen US-Markt könnte für die deutschen Automobilproduzenten, die in den vergangenen Wochen und Monaten angesichts des Handelskrieges und einer sich auch dadurch eintrübenden Konjunktur wenig zu lachen hatten, zu einer ebenfalls besseren Bewertung der aktuellen Situation führen.

Randnotiz – mit Beobachtungswert!

Wie gesagt, zumindest für den Moment handelt es sich bei den aktuellen Zahlen um eine bemerkenswert starke und für einige Autobauer mal wieder positive Randnotiz, die als solche natürlich wenig Aussagekraft für die weitere Entwicklung haben muss.

Es könnte sich allerdings anbieten, diese Zahlen weiterhin zu verfolgen. Denn wer weiß, vielleicht könnte der US-Absatzmarkt, trotz aller Probleme, ein gewisses Turnaround-Potenzial beinhalten. Zumindest, sofern diese aktuelle Absatzstärke sich auch in den kommenden Monaten weiter herauskristallisieren sollte.

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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