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ProSiebenSat.1 Media nach Berlusconi-Deal: So viel Klarheit haben wir bis jetzt!

Foto: Getty Images

Es war eine spannende Meldung, die in den letzten Tagen die Börsenlandschaft bewegte. Im Rahmen einer bislang ersten, fast 10%igen Beteiligung ist das italienische Medienunternehmen Mediaset nun beim kriselnden hiesigen TV-Anbieter ProSiebenSat.1 Media (WKN: PSM777) eingestiegen und hält somit einen Großteil der Aktien des Unternehmens.

Dieser Schritt dürfte reichlich Spekulationen angekurbelt haben. Werden die Unternehmen künftig enger zusammenarbeiten, ja, gar eine Medien-Allianz bilden? Oder möglicherweise sogar zu irgendeinem Zeitpunkt als ein Unternehmen firmieren? Oder eine Dachgesellschaft etablieren? All das schienen Fragen zu sein, die legitim sind. Zumindest bis jetzt.

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Wie ProSiebenSat.1 Media nun nämlich verkündete, könnte diese Beteiligung letztlich recht unspektakulär sein. Schauen wir daher mal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten und wieso das Wörtchen spektakulär in diesem Fall dennoch seine Berechtigung haben könnte. Vor allem für alle Privatinvestoren.

ProSiebenSat.1-Media-Chef: Sind nicht beteiligt

Wie ProSiebenSat.1 Media im Kontext der aktuellen Spekulationen bekannt gegeben hat, werde man keine Fernseh-Allianz mit dem neuen italienischen Großinvestor anstreben. Eine Aussage, die wohl vor allem in Richtung der italienischen Medien gehen dürfte, die bereits über einen solchen Schritt spekuliert und zudem überlegt hatten, ob eine künftige Dachgesellschaft für ein solches Vorhaben in Belgien oder den Niederlanden errichtet werden solle.

ProSiebenSat.1-Media-Chef Conze sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters, dass man an solchen Gesprächen gegenwärtig nicht beteiligt sei. Definitiv ein starkes Machtwort, das vielen derzeitigen Spekulationen nun einen Riegel vorgeschoben haben dürfte.

Interessanterweise gab es weitere brisante Meldungen im Kontext dieser Beteiligung. So sei man seitens der Italiener gegenwärtig nicht an einer Aufstockung der bisherigen Aktienposition interessiert, was auch den kursierenden Übernahmespekulationen eine deutliche Abfuhr erteilen dürfte.

Insgesamt scheint es daher, als würde sich allmählich ein wenig mehr Klarheit im Kontext dieser doch sehr bewegenden Meldung breitmachen.

Was wir hinsichtlich der Ziele wohl ausschließen können

Wie wir angesichts dieser Aussagen festhalten können, dürfte gegenwärtig weder eine strategische Partnerschaft noch eine Fusion oder gar Übernahme geplant sein. Zumindest sofern sich an der Gesprächsbereitschaft oder auch dem Willen der Italiener in den kommenden Wochen, Monaten, Quartalen oder Jahren nicht doch noch etwas ändert.

Bleibt natürlich die spannende Frage, was die Italiener denn dann mit ihrer 9,6%igen Beteiligung an ProSiebenSat.1 Media bezwecken. Und wenn du mich fragst, scheint hier die Antwort recht eindeutig zu sein.

Mediaset könnte bei der Aktie von ProSiebenSat.1 Media lediglich eine günstige Aktie identifiziert haben, die grob zum bisherigen Beteiligungsstamm der Italiener passt und möglicherweise eher dem Zweck der Wertanlage dient. Mit Blick auf den Chart fällt nämlich auf, dass ProSiebenSat.1 Media in den vergangenen Jahren einen Großteil seines Wertes eingebüßt hat.

Zudem schien das Medienunternehmen zuletzt einen strategischen Fokus auf das wichtige Streaming legen zu wollen. Beides Aspekte, die sich über kurz oder lang in einer Comeback-Story äußern könnten. Wovon Mediaset natürlich als maßgeblicher Investor profitieren würde.

Klartext gesprochen, aber was bedeutet das?

Auch wenn derzeit natürlich viel spekuliert wird, was der sogenannte Berlusconi-Deal langfristig bedeuten könnte, scheinen die Auswirkungen relativ begrenzt zu sein. Eine engere Zusammenarbeit wurde ausgeschlossen, zudem möchten die Italiener hier wohl nicht weiter aufstocken.

Wenn du mich fragst, könnte einiges dafürsprechen, dass die Italiener eigentlich nur in ein vermeintlich günstiges Medienunternehmen investieren wollten und bei den ProSiebenern fündig geworden sind, was nicht weniger spannend sein muss.

Denn möglicherweise könnte das ebenfalls ein Indikator dafür sein, dass sich auch Privatinvestoren angesichts der aktuellen Bewertung sowie der langfristigen Pläne des Medienunternehmens die Aktie vielleicht einmal anschauen sollten.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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