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Amazon entwickelt ein Wearable, das Emotionen erkennen wird

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Mit dem Ziel, das Netzwerk von Geräten, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren, weiter auszubauen, arbeitet der E-Commerce-Riese Amazon (WKN:906866) an einem sprachaktivierten Wearable, das menschliche Emotionen wahrnehmen kann, so ein Bericht von Bloomberg, der aus einer anonymen Quelle stammt. Das Gerät wird über Mikrofone verfügen, ähnlich wie die intelligenten Echo-Lautsprecher, wird jedoch mit einer Smartphone-App gekoppelt sein und die Emotionen des Trägers anhand von Stimmmustern der Person erkennen.

Wenn die Technologie zum Tragen kommt, könnte das Gadget Amazon helfen, das Ökosystem von Alexa-basierten Geräten zu erweitern.

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Erweiterung der Skills von Alexa

Eine von Amazon im Jahr 2017 eingereichte US-Patentanmeldung gibt Hinweise darauf, wie die Technologie eingesetzt werden könnte. Die Software in Kombination mit KI-basierten Algorithmen könnte verwendet werden, um die Sprachdaten des Benutzers zu analysieren und einen Einblick in seine Gefühle zu erhalten. Das Produkt, das sich noch in der Entwicklung befindet, würde laut Patentanmeldung zwischen Emotionen wie „Freude, Wut, Trauer, Traurigkeit, Angst, Ekel, Langeweile, Stress oder anderen emotionalen Zuständen“ unterscheiden.

Ein handgezeichnetes Diagramm, das der Patentanmeldung beigefügt wurde, zeigt eine Frau, die hustet, niest und „Alexa, ich habe Hunger“ sagt. Ein Alexa-basierter Echo-Smart Speaker im Raum erkennt, dass die Frau krank ist und fragt: „Möchtest du ein Rezept für eine Hühnersuppe?“ Das Gerät schlägt später vor, Hustenbonbons mit einer Stunde Lieferzeit zu bestellen.

Die Einreichung besagt auch, dass die Algorithmen unterschiedliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit des Benutzers sowie seinen emotionalen Zustand berücksichtigen würden, bevor sie Vorschläge unterbreiten.

Der Versuch, menschliche Emotionen zu erkennen, ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Team, das sich um Alexas Softwareentwicklung kümmert, und Amazons Lab126 – der Gruppe, die für den Kindle, den Echo Smart-Lautsprecher und das Fire Phone verantwortlich ist.

Das Projekt mit dem Codenamen „Dylan“ befindet sich angeblich im Beta-Test. Derzeit ist jedoch nicht bekannt, ob ein Produkt letztendlich kommerziell nutzbar wird oder ob es der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Auf die Frage nach dem Gerät antwortete Amazon: „Wir kommentieren keine Gerüchte oder Vermutungen.“

Es gäbe eine überraschende Anzahl von Anwendungsfällen für ein Gerät, das den emotionalen Zustand des Nutzers beurteilen könnte. Zusätzlich zu den Vorschlägen für eine Hühnersuppe und Hustenbonbons bei einer Erkältung kann das Gerät auch Musikkäufe vorschlagen, die der Stimmung des Trägers entsprechen, oder möglicherweise eine Lieferung von Eiscreme empfehlen, wenn sich der Nutzer vor kurzem getrennt hat. Das Produkt könnte auch romantische oder emotionale Musik spielen, abhängig davon, wie sich der Träger zu diesem Zeitpunkt fühlt.

Eine Kultur des Experimentierens

Amazons CEO Jeff Bezos ermutigt die Mitarbeiter seit langem, offen für Experimente und Misserfolge zu sein. In Amazons Aktionärsbrief 2015 sagte Bezos: „Ich glaube, dass [Amazon] der beste Ort der Welt ist, um zu scheitern (wir haben viel Erfahrung!), und Scheitern und Erfinden sind unzertrennliche Zwillinge.“ Diese Bereitschaft, Misserfolge zu akzeptieren, sei einer der Bereiche, die Amazon von anderen Unternehmen unterscheidet.

Dieses jüngste Projekt könnte auf dem Haufen gescheiterter Experimente landen oder die nächste Multi-Milliarden-US-Dollar-Idee sein. Nur die Zeit wird es zeigen.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochter, ist Mitglied im Vorstand von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 23.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon.

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