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Jeff Bezos baut ein Raumschiff

Foto: The Motley Fool

Vor zwei Jahren machte der Blue-Origin-Gründer Jeff Bezos – ja, der Typ, der Amazon.com (WKN:906866) besitzt – der NASA ein Versprechen: Wenn sie eine Mondbasis gründen will, würde Blue Origin mit der Weltraumbehörde zusammenarbeiten und eine Rakete sowie einen Mondlandeplatz bauen, um diese Basis aufzubauen.

Es handelt sich um die Rakete New Glenn, die sich derzeit in der Entwicklung befindet mit dem Ziel, eine der stärksten Raketen der Welt zu werden. Die Landeeinheit würde schließlich Blue Moon heißen.

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Wir stellen vor: Blue Moon

Obwohl Blue Moon ursprünglich als Frachtschiff gedacht war, das bis Mitte 2020 „Ausrüstung für Experimente, Ladung und Lebensräume“ liefern sollte, versprach Bezos 2017, dass es sich um ein raketenunabhängiges Raumschiff handeln würde, das auf seiner eigenen New-Glenn-Rakete oder auf dem neuen Space-Launch-System der NASA (das sich ebenfalls noch in der Entwicklung befindet) oder gar auf einem United Launch Alliance Atlas 551 fliegen könnte. (Es gab keine Erwähnung des SpaceX-Systems Falcon Heavy.)

Aber als die NASA Anfang dieses Jahres um Vorschläge zum Bau ihres menschlichen Landesystems für Astronauten bat, scheint Bezos eine Offenbarung gehabt zu haben: Blue Moon könnte auch das schaffen.

Letzte Woche, bei einer Präsentation in Washington, zog Bezos den Vorhang für ein Modell von Blue Moon zurück und enthüllte es als ein brennstoffzellenbetriebenes Raumschiff, das zwischen 3,6 und 6,5 Tonnen Nutzlast (für alles bis hin zu Mondbuggies) auf die Mondoberfläche bringen kann. Blue Moon wird Wasserstoff und Sauerstoff verwenden, um einen neuen, 3D-gedruckten BE-7-Motor (ebenfalls brandneu und noch ungetestet) anzutreiben, der das Schiff vom Mondorbit zur Oberfläche bringen soll. Die erste Version von Blue Moon wird robotergestützt sein, aber eine spätere, größere Version sollte von Menschen gesteuert werden, um Astronauten zum Mond zu bringen.

NASA und Blue Origin, endlich zusammen?

Um dein Gedächtnis aufzufrischen: Das neueste Mondprojekt der NASA besteht aus drei Hauptphasen. Bis 2024 will die Agentur ein „Mondeintrittsselement“ – ein Mondlandegerät – an eine Station namens „lunar gateway“ im Orbit um den Mond angedockt haben. Und bis 2026 will sie ein Mondstartelement herstellen, bauen und liefern und beide Elemente in einer unbemannten Mission testen, um auf der Mondoberfläche zu landen und von dort zurückzukehren.

Schließlich plant die NASA 2028, dieses Kunststück mit Astronauten an Bord zu wiederholen und die erste bemannte Mondlandung seit mehr als einem halben Jahrhundert durchzuführen!

Dieser Zeitplan wurde kürzlich durcheinandergebracht, als US-Vizepräsident Pence im März erklärte, dass ein Zieldatum 2028 „einfach nicht gut genug“ sei und dass die offizielle US-Politik nun darin bestehe, Astronauten bis spätestens 2024 auf den Mond zu bringen. Nicht jeder ist überzeugt, dass fünf Jahre dafür genügen, da die NASA vor drei Monaten verkündete, man würde fast ein Jahrzehnt brauchen, um das zu erreichen. Aber Bezos, der durch den Verkauf von Amazon.com-Aktien 1 Mrd. US-Dollar seines Reichtums in Blue Origin gesteckt hat, erklärte, dass von seiner Seite aus eine Landung im Jahr 2024 tatsächlich möglich sei, da er bereits vor drei Jahren mit der Entwicklung von Blue Moon begonnen habe.

Was kommt als Nächstes?

Ob wir nun über 2028, 2026 oder 2024 sprechen – egal welches Datum, die NASA muss zuerst die Ausrüstung bauen, um das zu ermöglichen. Weltraumunternehmen aller Größenordnungen, von Boeing und Lockheed über Sierra Nevada bis SpaceX, wollen dabei helfen. Und jetzt wissen wir sicher, dass Blue Origin sich ihnen im Wettbewerb anschließen wird.

Die Agentur hat zu diesem Zeitpunkt nur 30 bis 40 Mio. US-Dollar für die Finanzierung der Entwicklung veranschlagt, was für viele dieser Unternehmen nach Peanuts klingt. Allerdings kann der spätere Gewinner des Vertrages, der der NASA dabei helfen soll, ihre Mission zu verwirklichen (oder vielleicht sind es auch mehrere), damit rechnen, weitere Aufträge im Wert Hunderter Millionen zu erhalten, um die für die Landung auf dem Mond notwendigen Fahrzeuge zu bauen, zu starten und zu betreiben.

Dieses neueste Weltraumrennen hat gerade erst begonnen – aber es hat auch schon Fahrt aufgenommen.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Rich Smitch auf Englisch verfasst und am 19.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.

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