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Philip Morris schließt Produktionsstandort: Ein Grund, sich auch als BAT-Investor zu sorgen?

Foto: Getty Images

Die Tabakindustrie hat es derzeit schwer. Vor allem in den etablierten Industrienationen erfahren viele Zigarettenproduzenten immer mehr Gegenwind. Derzeit wird darüber spekuliert, ob einige ausgewählte Tabakprodukte wie Menthol-Zigaretten in einzelnen Staaten wie beispielsweise den USA verboten werden könnten.

Entwicklungen, die nicht nur Auswirkungen auf die Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen haben, sondern inzwischen auch auf die Produktion. Wie nun nämlich Philip Morris (WKN: A0NDBJ), einer der weltweit größten Zigarettenhersteller, verkündet hat, wird in unseren heimischen Gefilden nun ein Produktionsstandort von der Bildfläche verschwinden.

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Schauen wir mal, was die Gründe für diese Umstrukturierung sind, und ob auch andere Zigarettenhersteller wie beispielsweise British American Tobacco (WKN: 916018) sich grundsätzlich Sorgen machen sollten.

Wer, was, wie, warum

Wie Philip Morris nun verkündete, werde künftig in einem Werk in Berlin die Produktion zurückgefahren. Genau genommen soll zum 01.01.2020 in dem Berliner Werk die letzte Zigarette vom Band gehen, was gewissermaßen die aktuellen Bedingungen im Tabakmarkt widerspiegeln dürfte.

Zur Begründung wies Philip Morris nämlich darauf hin, dass Überkapazitäten für diesen Schritt verantwortlich seien. Überkapazitäten, die wohl auch aus dem veränderten Konsumentenverhalten hierzulande resultieren.

Bereits seit einigen Jahren ist der hiesige Tabakmarkt nämlich rückläufig. Im vergangenen Jahr nahm der deutsche Zigarettenmarkt um rund 1,9 % ab, wobei angesichts der immer teurer werdenden Zigarettenpreise und der damit einhergehenden strengeren Regulierungen der Boden noch immer nicht erreicht sein muss.

Eine Entwicklung, die zwar aus gesundheitspolitischer Sicht durchaus begrüßenswert ist. Allerdings die Tabakkonzerne vor ernste Herausforderungen stellen dürfte. Denn zum Vergleich hatte der Tabakmarkt von der Absatzmenge her Anfang der 1990er-Jahre noch beinahe die doppelte Größe. Durchaus spannende, wenngleich auch belastende Zahlen, die zu dieser Entwicklung geführt haben.

Eine Bedrohung auch für British American Tobacco?

All das ist natürlich auch für einen der lokaleren Vertreter wie den britischen Tabakkonzern British American Tobacco eine durchaus belastende Situation. In unseren heimischen Gefilden ist auch dieser Zigarettenproduzent schließlich den gleichen Marktbedingungen ausgesetzt. Mit den gleichen Folgen sinkender Absätze, wobei sich zwischen den einzelnen Marken natürlich Unterschiede abspielen können.

Dennoch hat auch British American Tobacco per Ende Herbst des vergangenen Jahres am Produktionsstandort in Bayreuth die Produktion weitgehend heruntergefahren und sich erheblich umstrukturiert. Der Grund auch hier, der zu diesem Wandel führte: Überkapazitäten.

Es scheint daher, dass die klassischen Produkte der Tabakproduzenten wie Zigaretten in unseren heimischen Gefilden tendenziell nicht mehr so gefragt zu sein scheinen. Zumindest nicht so sehr, wie die Tabakriesen diese produzieren könnten.

Es müssen neue Lösungen gefunden werden

Um das zu kompensieren, müssen dringend neue Lösungen gefunden werden. So galt beispielsweise die E-Zigarette als neues Wundermittel der Zigarettenindustrie. Ein rasant wachsender Markt zwar, der es per Ende 2017 auf Umsätze in einer Größenordnung von 600 Mio. Euro allein in Deutschland gebracht hat, allerdings die sinkenden Absatzzahlen der klassischen Zigaretten wohl noch nicht kompensieren kann.

Die Tabakindustrie scheint daher auch weiterhin vor Problemen zu stehen. Für Investoren bleibt jedoch die spannende Frage, ob all diese Probleme bereits in die aktuellen, eher niedrigen Aktienkurse der etablierten Tabakkonzerne eingepreist sind, oder eben noch nicht.

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Vincent besitzt Aktien von British American Tobacco. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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