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Die Lufthansa reagiert in schwachem Segment auf die nachlassende Nachfrage

Quelle: Thomas Brantl

Bei der Aktie der Lufthansa (WKN: 823212) schien es innerhalb der vergangenen Monate eigentlich recht rund zu laufen. Auch wenn die Kranich-Airline innerhalb des ersten, regelmäßig schwachen Quartals des aktuellen Geschäftsjahres leider in die roten Zahlen gerutscht ist, konnte sie für das vergangene Geschäftsjahr 2018 dennoch starke und erneut fast rekordverdächtige Zahlen präsentieren.

Eine Sparte, die sich innerhalb der letzten Monate jedoch gewissermaßen als Bremsklotz herausstellte, war das Frachtgeschäft. Zumindest bis heute. Mit einem neuen Maßnahmenprogramm scheint die Lufthansa nämlich auch hier reagieren zu wollen. Schauen wir mal, was das Unternehmen plant – und wie sich das auswirken könnte.

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Das sind die Probleme und die Lösungsansätze

Das größte Problem, das dieser kriselnde Bereich derzeit zu beklagen hat, sind die zu geringen Auslastungszahlen innerhalb des Frachtgeschäftes. Das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass die Lufthansa bei jedem Frachtflug relativ gesehen eine ganze Menge ungenutzten Raum – oder unentgeltlich Luft, wenn dir die Sichtweise besser gefällt – transportiert, was sich zuletzt vermehrt im Zahlenwerk bemerkbar machte.

Um dieser Entwicklung nun entgegenzuwirken, plant die Kranich-Airline Maßnahmen, die die Zahlen in diesem Bereich bereits in den kommenden Quartalen positiv beeinflussen sollen. So möchte die Lufthansa bereits ab dem aktuellen, zweiten Quartal durch Anpassungen an die Nachfrage das Angebot reduzieren. Das soll letztlich zu wirtschaftlicheren Ladefaktoren sowie zu einer besseren Ausnutzung der gesamten Frachtflotte führen.

Zudem sei die Lufthansa sowieso weiterhin darin bestrebt, das Flugprogramm ihrer Frachtflugflotte flexibel und entlang der Kundenwünsche zu steuern. Auch deshalb sei man nun in der Lage, so schnell und zügig zu reagieren. So weit nun also zum Problem sowie den derzeitigen Lösungsansätzen.

Lufthansa möchte Kosten sparen

Wie diese Maßnahmen unterstreichen dürften, scheint die Lufthansa damit Kosten sparen zu wollen. In einem sich scheinbar eintrübenden Gesamtmarkt der Luftfracht scheint das auch geboten zu sein, um möglicherweise noch schlechtere Zahlen oder sogar Verluste zu verhindern.

Spannend dürfte allerdings sein, inwiefern diese Maßnahmen greifen und möglicherweise auch an der Profitabilität schrauben können, sowie inwiefern der Ladefaktor letztlich wirklich gesteigert werden kann. Oder aber, ob hier bloß auf die nachlassende Nachfrage reagiert wird und im Endeffekt versucht wird, den bisherigen Status quo in einem nachlassenden Gesamtmarkt zu erhalten.

Beides könnten durchaus realistische Szenarien und Zielvorstellungen der Lufthansa sein, die man als Investor künftig besser im Auge behalten sollte. Denn auch wenn sich im vergangenen Jahr der Anteil am Ergebnis dieses Bereichs letztlich „nur“ auf 13 % belief, könnte er durchaus ein gewichtiges Zünglein an der Waage für ein erfolgreiches oder nur durchschnittliches, oder sogar unterdurchschnittliches Geschäftsjahr 2019 sein.

Reaktives Management – löblich!

Letztlich können wir für den Moment allerdings festhalten, dass das Management mit diesen Maßnahmen zeigt, dass es durchaus in der Lage ist, schnell und effektiv auf sich verändernde Marktsituationen zu reagieren. Löblich ist insbesondere, dass das Angebot quasi von heute auf morgen ohne viel Bürokratie beeinflusst werden kann. Und nicht unbedingt selbstverständlich für einen so großen Flugkonzern.

Ob und inwiefern diese Maßnahmen allerdings wie gewünscht funktionieren und den derzeitigen Abschwung innerhalb der künftigen Zahlenwerke verhindern können, bleibt natürlich eine andere Frage. Allerdings werden wir Fools dich mit Sicherheit diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

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