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Apples hauseigenes 5G-Modem wird nicht vor 2025 erwartet

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Mobilfunk-Baseband-Modems gehören zu den kompliziertesten Technologien, die die mobile Welt antreiben, und Apple (WKN:865985) arbeitet bereits seit Jahren an seinem eigenen Modem. Die juristische Auseinandersetzung mit Qualcomm (WKN:883121) endete — nach mehr als zwei Jahren — vergangenen Monat abrupt. Die Einigung beinhaltete eine neue Chipsatz-Liefervereinbarung, da der Konkurrent Intel (WKN:855681) mit seinen eigenen Entwicklungsbemühungen Probleme hatte. Intel sagte, dass man aus 5G-Modems aussteigen würde, und das nur wenige Stunden, nachdem Apple und Qualcomm die Einigung verkündet hatten.

Es mag noch Jahre dauern, aber das hauseigene 5G-Modem von Apple könnte tatsächlich genau pünktlich fertig werden.

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Apple hat bereits auf seinen Zeitplan hingewiesen

The Information veröffentlichte am 15. Mai einen Bericht, in dem die einjährige Auseinandersetzung zwischen Apple und Intel über die Entwicklung eines 5G-Modems, das den Standards des iPhone-Herstellers entsprechen sollte, beschrieben wird. Apples Chip-Chef Johny Srouji und sein Intel-Kollege Murthy Renduchintala gerieten laut dem Bericht mindestens einmal aufgrund Verzögerungen und technischen Problemen aneinander.

The Information merkt an, dass die 5G-Bemühungen von Apple länger dauern als von vielen Chip-Analysten erwartet. Die Experten hatten erwartet, dass das 5G-Modem bereits 2021 fertig sein würde, aber Apple peilt nun 2025 an. Es gab jedoch noch einen weiteren Hinweis darauf, dass das Unternehmen seinen internen Zeitplan bereits verschoben hatte: die Vergleichsvereinbarung mit Qualcomm. Dieser Deal umfasst eine sechsjährige Lizenzvereinbarung, die am 1. April 2019 in Kraft getreten ist und die — richtig geraten — 2025 ausläuft. Die Vereinbarung beinhaltet auch eine optionale Verlängerung um zwei Jahre.

Intel bestätigte auch gegenüber The Information, dass es sich in Gesprächen mit potenziellen Interessenten befindet, die an der Übernahme des geistigen Eigentums von Intels 5G interessiert sein könnten. Apple ist Berichten zufolge einer der Interessenten.

Die Nase voll von Intel

Die Beziehung zu Intel hat sich in den letzten Jahren nur weiter verschlechtert, was der Grund dafür sein könnte, dass Apple ebenfalls daran arbeitet, seine eigenen Chips auch in Macs einzubauen — möglicherweise schon nächstes Jahr.

In den letzten Jahren hat Apple die Entwicklung kritischer Komponenten und Kerntechnologien zunehmend in die eigene Hand genommen, wodurch das Unternehmen mehr Kontrolle über seine Produkt-Roadmap erhält und die Lieferkettenrisiken reduziert werden. Diese Strategie war ein wesentlicher Grund dafür, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stetig gestiegen sind. Mobilfunkmodems und -prozessoren gehören mit Sicherheit zu den wichtigsten Komponenten, und das Vertrauen in Intel hinsichtlich der Mac-Prozessoren hat das Ergebnis von Apple im ersten Quartal beeinträchtigt.

CEO Tim Cook gab den Lieferengpässen die Schuld daran, dass die Mac-Umsätze im letzten Quartal gesunken sind. „Unser gesamtes Mac-Geschäft war im Märzquartal mit einigen Prozessor-Engpässen konfrontiert, was zu einem Umsatzrückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr führte“, sagte Cook während der Telefonkonferenz. „Aber wir glauben, dass unser Mac-Umsatz ohne diese Einschränkungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen wäre, und glauben nicht, dass diese Herausforderung einen wesentlichen Einfluss auf unsere Q3-Ergebnisse haben wird.“

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Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 15.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. The Motley Fool besitzt Qualcomm und hat die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $55 Calls auf Apple.

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