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Starbucks verpflichtet sich stärker dazu, umweltfreundlich zu handeln

Foto: Starbucks

Der Übergang zu nachhaltigen Systemen und Produkten, die der Erde nicht schaden, ist teuer. Starbucks (WKN:884437) hat einen aggressiven Plan, um sicherzustellen, dass es ethisch hergestellten Kaffee verkauft und seinen globalen ökologischen Fußabdruck reduziert.

Es ist geplant, diese Bemühungen mit dem Erlös einer 1-Mrd.-Dollar-Nachhaltigkeitsanleihe zu finanzieren. Diese gerade ausgegebene Anleihe — die größte, die das Unternehmen je angeboten hat — folgt auf die zwei erfolgreichen Nachhaltigkeitsanleihen aus den Jahren 2016 und 2017.

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„Wir freuen uns sehr, dass unsere neuen Nachhaltigkeitsanleihen auf großes Interesse seitens der Investoren gestoßen ist und ausverkauft ist“, sagte Starbucks CFO Patrick Grismer in einer Pressemitteilung. „Die Anleihe zeigt Starbucks‘ Engagement für einen bedeutungsvollen, kontinuierlichen Fortschritt in Richtung unseres Bestrebens nach nachhaltigem Kaffee, der nachhaltig serviert wird. Es veranschaulicht auch einen Trend zu einem verstärkten Interesse der Investoren an unseren sozial- und umweltorientierten Projekten — in diesem Fall zur Unterstützung von Kaffeebauern und zur Führung im grünen Einzelhandel.“

Was macht Starbucks?

Eine Nachhaltigkeitsanleihe ist, laut Definition der International Capital Market Association, eine Anleihe, bei der der Erlös „ausschließlich für förderfähige Umwelt- und/oder Sozialprojekte verwendet wird“. Dadurch kann Starbucks die Investoren an seinen Nachhaltigkeitsbemühungen beteiligen.

Die Kaffeekette plant, mit dem Erlös eine Reihe von Maßnahmen zu finanzieren. Einerseits werden einige frühere Programme fortgesetzt, andererseits gibt es auch neue:

  • Kaffee moralisch vertretbarer Herkunft: Starbucks‘ Bemühungen beinhalten die Sicherstellung, dass alle von dem Unternehmen gekauften Kaffees durch Coffee and Farmer Equity (CAFE) Praktiken überprüft werden. Die Anleihefonds werden auch „die Weiterentwicklung und den Betrieb von Farmer Support Centern und agronomischen Forschungs- und Entwicklungszentren in Kaffeeanbaugebieten auf der ganzen Welt“ sowie neue und refinanzierte Kredite an Kaffeebauern über den Global Farmers Fund unterstützen.
  • Eine Partnerschaft mit responsAbility: Es handelt sich um eine 20 Mio. US-Dollar schwere „Kapitalinvestition zur Finanzierung von Kaffeegemeinschaften in Lateinamerika, Afrika und Asien“. Dadurch werden Darlehen angeboten, um ältere Kaffeebäume durch neuere zu ersetzen und neue Geräte zu kaufen.
  • Ökologischere Einzelhandelsverpflichtungen: Starbucks plant bis 2025 weltweit 10.000 Greener Stores. „Das Open-Source Starbucks Greener Store Framework, das Starbucks in Zusammenarbeit mit dem World Wildlife Fund (WWF) und SCS Global Services entwickelt hat, richtet sich auf die Bereiche Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wasserverantwortung, Abfallreduzierung und mehr“, so das Unternehmen.

Neben den grüneren Filialen bemüht sich Starbucks auch darum, an allen Standorten nachhaltigere Becher und Verpackungen anzubieten. Dazu gehört die weltweite Einführung von Deckeln ohne Strohhalm und recycelbare und/oder kompostierbare Becher.

Warum macht Starbucks das?

Wenn man die größte Kaffeekette der Welt ist, ist es wichtig, dass man seine Kaffeeversorgung schützt. Starbucks muss die Kaffeepflanzen der Welt schützen. Das ist gut für die Kaffeebauern, und es hilft dem Unternehmen sicherzustellen, dass sein Hauptprodukt weiterhin erhältlich sein wird.

Starbucks‘ Versprechen, grün zu werden, passt zu der Art und Weise, wie es wahrgenommen werden möchte. Es verschafft dem Unternehmen auch einen Vorsprung vor der Kritik über die Menge an Abfall, die seine Filialen produzieren. Das ist wichtig in einer Zeit, in der die Kontrolle über die Verwendung von Plastikstrohhalmen und Einwegbechern, die nicht ohne weiteres recycelt werden können, zugenommen hat.

Es ist ein Unternehmen, das aus Eigeninteresse und zum Wohle der Allgemeinheit handelt. Starbucks braucht eine gute und gleichbleibende Kaffeeversorgung überall auf der Welt. Es profitiert auch von der öffentlichen Stimmung, da es große Summen ausgibt, um sein Engagement dafür zu zeigen, die Erde ein bisschen sauberer zu machen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Starbucks.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 11.01.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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