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1 ETF, der 2,73 % Dividende zahlt und dessen Aktien den DAX übertroffen haben

Foto: Getty Images

Die Börsen befinden sich derzeit in schwierigem Fahrwasser. So unternimmt die amerikanische Regierung derzeit einiges, um die Weltwirtschaft negativ zu beeinflussen. Zölle wirken wie Steuererhöhungen und sind deshalb schlecht für das Wachstum. Aber dieser Effekt wird sich auch auf die amerikanische Wirtschaft negativ auswirken. Es ist der Versuch, aus einer Konsum- eine Produktionswirtschaft zu machen, obwohl auch aktuell Vollbeschäftigung besteht. Wir werden sehen, ob dies gelingt. Hinzu kommt Großbritannien, dessen Regierung bisher nur Durcheinander verursacht und so der heimischen Wirtschaft geschadet hat.

Anleger sollten sich von diesen Entwicklungen allerdings nicht beeinflussen lassen. Wenn du einmal unruhig wirst, solltest du dir immer die langfristige Börsenentwicklung anschauen. Abschwungphasen und Gründe, nicht zu investieren, gab es schon immer. Langfristig konnten Investoren dennoch etwa 8 % Rendite erzielen. Krisen sind historisch gesehen sogar die besten Einstiegsphasen.

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Ein ETF, der derzeit noch 2,73 % Rendite ausschüttet und langfristig sogar den DAX übertroffen hat, ist der HSBC MSCI Brazil ETF (WKN: A1C22N). Warum er eine gute Ergänzung zu deinem ETF-Depot sein kann, erfährst du hier.

Weltweite Streuung

Die subjektive Wahrnehmung mag einem sagen: Wenn ein Markt fällt, fallen auch alle anderen. Aber ist dies wirklich so? Wer sich einmal die Mühe macht und die Entwicklung des S&P-500-Index mit einem weltweit gestreuten Depot vergleicht, wird schnell feststellen, dass dies keinesfalls stimmt und sich die Märkte sehr unterschiedlich entwickeln.

So ist beispielsweise der japanische Markt von 1990 bis 2009 nur gefallen, während andere Indizes zulegten. Ein weiteres Beispiel ist Brasilien. Hier sind die Aktien von 2008 bis 2016 gefallen, während der DAX in der Zwischenzeit wieder stark gestiegen ist. Hinzu kommt, dass auch in den beliebten Anlageregionen USA und Deutschland eine längere schlechte Börsenphase (wie einst in Japan) nie ausgeschlossen ist. Wer jedoch weltweit streut, erhöht seine Rendite und senkt seine Risiken.

Die verblüffende Entwicklung brasilianischer Aktien

Das Beispiel brasilianischer Aktien zeigt ein weiteres Mal, dass Börse zum Großteil Psychologie ist. So meiden derzeit die meisten Anleger den Markt, weil er immer noch weit unter dem 2008er-Hoch liegt.

Aber wer hätte gedacht, dass der MSCI Brasil Index seit dem Jahr 1990 etwa 2.000 % gestiegen ist, während der amerikanische S&P-500- und der deutsche DAX-Index „nur“ knapp über 1.000 % zulegten (23.05.2019)? Wahrscheinich die wenigsten Anleger. Dieses Beispiel zeigt aber auch, wie uns die eigene Wahrnehmung permanent täuscht. Aktuell notieren brasilianische Aktien bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 2,1 und sind somit günstiger als amerikanische Werte, die gut gestiegen sind und deshalb schon bei einem KBV von 3,3 stehen (23.05.2019).

Was es über den Fonds zu wissen gibt

Der HSBC MSCI Brazil ETF investiert in die derzeit 52 wichtigsten brasilianischen Unternehmen, wobei über alle Branchen hinweg gestreut wird. Darunter befinden sich beispielsweise große Firmen wie Vale (WKN: 897136), Petroleo Brasileiro (WKN: 932443), Ambev (WKN: A1W749) oder Telefonica Brasil (WKN: A1JMAT).

Alle Erträge werden halbjährlich (jeweils im Januar und Juli) ausgeschüttet. Innerhalb der letzten zwölf Monate waren es 0,46 Euro je Anteil, sodass die aktuelle Dividendenrendite noch bei 2,73 % liegt (23.05.2019). Swaps finden keinen Einsatz.

Vorteilhaft sind immer wieder die niedrigen Kosten der börsengehandelten Fonds, die am Ende deiner Rendite zugutekommen. Beim HSBC MSCI Brazil ETF liegen sie bei nur 0,6 % pro Jahr und damit so niedrig wie bei keinem anderen Brasilien-ETF, der älter als drei Jahre ist und keine Swaps einsetzt.

Der Fonds ist über die Börse handelbar, weshalb auch kein Ausgabeaufschlag anfällt. Er wurde im Juli 2010 aufgelegt, wobei das Fondsvolumen derzeit bei 29 Mio. Euro liegt. Sollten brasilianische Aktien aber wieder einmal stärker anziehen, wird er wahrscheinlich stärker zulegen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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