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Gefangen in einer Abwärtsspirale: Die Aktie der Deutschen Bank markiert am Tag der Hauptversammlung ein neues Rekordtief

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Die weltweite Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 ist bei vielen schon in Vergessenheit geraten. Die Erde hat sich weitergedreht und irgendwie ist wieder der Alltag eingekehrt. Auch an der Börse zogen die Kurse seit damals jahrelang an, und man ist auch hier zur Tagesordnung übergegangen.

Doch eine Branche in Deutschland hat sich bis heute nie wieder so richtig von den damaligen Ereignissen erholt. Es hat mit den Banken immerhin die hart getroffen, die damals für die  Finanzkrise mitverantwortlich waren. Zumindest die deutschen Privatbanken haben bis heute ihre Probleme und konnten nicht an ihre Erfolge aus der Zeit vor der Krise anknüpfen.

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Schon seit längerer Zeit steht die Deutsche Bank (WKN:514000) nun schon im Rampenlicht. Die schlechten Nachrichten überschlugen sich regelrecht, und heute, am 23.05.2019, dem Tag der Hauptversammlung des Finanzinstituts, sieht man die Aktie deutlich im Minus.

Grund genug für uns, einmal zu schauen, was den erneuten Kursrücksetzer verursacht hat, und die Aussichten für die Deutsche Bank auszuloten.

Lange keine positiven Nachrichten mehr

Ja, so kann man es ausdrücken. Positive Meldungen sind bei der Deutschen Bank in letzter Zeit Mangelware. Doch Schlagzeilen produziert das Geldhaus genug. Nur eben wenig positive. Denken wir nur an die Geldwäsche-Razzia in den Zwillingstürmen in Frankfurt im November vergangenen Jahres oder das Scheitern im US-Stresstest.

Auch das Investmentbanking entwickelte sich immer mehr zur Bürde. Vor der Finanzkrise glänzte es noch mit Milliardengewinnen, hat aber die Bank später Unsummen gekostet. Denn durch etliche Prozesse wurden Strafzahlungen in Milliardenhöhe ausgelöst.

Hoffnung schürten Anfang des Jahres Gerüchte um einen Zusammenschluss mit der Commerzbank (WKN:CBK100). Von der Fusion der beiden Finanzinstitute hatte man sich sehr viel versprochen. Aber nachdem am 25.04.2019 bekannt wurde, dass die Fusionsgespräche zwischen den beiden Unternehmen gescheitert sind, trübte sich das Umfeld für die Deutsche Bank immer mehr ein.

Die Deutsche Bank will gegensteuern

In Anbetracht der schlechten Situation muss auf Unternehmensseite einiges passieren. Aber wie wird es mit der Deutschen Bank weitergehen? Konzernchef Christian Sewing stellte auf der Hauptversammlung „erhebliche Veränderungen“ in Aussicht. Er versprach, dass alle Geschäftsbereiche der Bank ihre Rendite steigern sollen. Auch soll sich das Unternehmen stärker automatisieren.

Sewing will die Deutsche Bank neu ausrichten, indem er unter anderem das Kapitalmarktgeschäft, das zuletzt verlustreich war, weiter reduziert. In seiner Ansprache an die Aktionäre sagte er: „Wir sind zu harten Einschnitten bereit.“ Und so sollen nur solche Geschäfte, die entweder ausreichend profitabel oder für andere Geschäftsbereiche als Dienstleistung wichtig sind, von der Investmentbank noch getätigt werden.

Auch meinte der Konzernchef, man brauche eine Deutsche Bank, die voll auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet und gleichzeitig weniger schwankungsanfällig sei. Viel Potenzial sieht er auch im Privat- und Firmenkundengeschäft. Diese Sparte sei profitabler, als viele dem Finanzinstitut zugestehen, sagte er.

Was man als sehr wichtig betrachten kann, ist die Aussage von Konzernlenker Sewing zur Transformation der Deutschen Bank. Diese will man beschleunigen und somit das Unternehmen konsequent auf die profitablen und wachsenden Bereiche ausrichten.

Werfen wir einen Blick auf die Aktie

Der Kursverlauf der Deutsche-Bank-Aktie gleicht seit mehreren Jahren einem Trauerspiel. Mit so einem Desaster hatte wohl kein Anleger gerechnet. Vor allem nicht, als es nach der Finanzkrise zunächst mit dem Kurs der Aktie wieder aufwärtsging. Doch das ist schon lange Geschichte. Denn seit 2015 kennt die Aktie der Deutschen Bank nur noch die Richtung nach unten.

Allein auf Sicht von einem Jahr haben die Papiere der Deutschen Bank 40,61 % an Wert verloren. Und obwohl von Konzernchef Christian Sewing eine klare Strategie vorgestellt wurde, sackte die Aktie des Unternehmens am Tag der Hauptversammlung weiter ab und markierte im Tagesverlauf mit 6,35 Euro ein neues Rekordtief. Der Xetra-Schlusskurs lag mit 6,46 Euro (23.05.2019) nur geringfügig darüber.

Im Moment sieht es wirklich nicht so aus, als ob den tiefen Fall der Deutsche-Bank-Aktie irgendetwas aufhalten könnte. Es ist traurig mitanzusehen, was aus unserem renommierten Bankhaus von einst geworden ist. Und für Investoren gibt es meiner Meinung nach derzeit kaum ein Argument, das für die Aktie der Deutschen Bank spricht.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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