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Diese Hochrenditeaktie könnte Investoren reich entlohnen

Foto: Getty Images.

Targa Resources (WKN:A1C9E3) hat gezeigt, dass seine Zweifler falsch lagen. Das Midstream-Unternehmen war dort erfolgreich, wo die meisten Konkurrenten gescheitert sind. Es war in der Lage, seine Hochrenditedividende aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Milliarden US-Dollar in die Expansion seiner Infrastruktur zu investieren.

Daher nähert sich das Unternehmen einem wichtigen Wendepunkt. Die Einnahmen sind dabei, sich zu erhöhen. Dadurch wird das Polster dicker, um seine Dividende fortzuführen, die gegenwärtig 9,3 % Rendite bringt. Diese Faktoren könnten die Grundlage für weitere Gewinne in den kommenden Jahren sein.

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Ein schmaler Grat, aber immer ein Schritt voraus

Targa Resources generierte letztes Jahr 942,4 Millionen US-Dollar Cashflow. Das sind zwar ca. 11 % mehr als 2017, aber trotzdem reichte es kaum, um seine Dividende zu decken. Dies brachte das Unternehmen in Bedrängnis bei der Finanzierung des Ausbaus seiner Midstream-Infrastruktur. Diese ist notwendig, um das Wachstum seiner Kunden zu unterstützen.

Anstatt seine Dividende zu kürzen, um mehr Geld für die Finanzierung des Wachstums zur Verfügung zu haben, wurde das Unternehmen sehr kreativ. Anfang letzten Jahres gründete Targa ein Entwicklungs-Joint-Venture mit dem Private Equity Fonds Stonepeak Infrastructure Partners. Diese Partnerschaft bescherte Targe 960 Millionen US-Dollar, die es in seine drei großen Projekte stecken konnte.

Außerdem verkaufte das Unternehmen im Februar einen 45 %-igen Anteil seiner Sammel- und Verarbeitungsanlagen im Bakken-Schieferölgebiet für 1,6 Milliarden US-Dollar an einen anderen Private Equity Fonds. Das Unternehmen gründete ein weiteres Joint Venture, um eine neue Verarbeitungsanlage für Erdgas zu bauen. Daneben verkaufte es noch ein paar Nicht-Kernanlagen.

Diese Transaktionen spülten einen spürbaren Geldbetrag in Targas Kassen. Somit konnte eine Verwässerung seiner bestehenden Investoren vermieden werden, weil keine weiteren Aktien ausgegeben werden mussten. Zudem konnte Targa eine starke Bilanz aufrechterhalten, auch während es seine Hochrenditedividende zahlte.

Annäherung an den Wendepunkt

Targa erwartet, dass Expansionsprojekte im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt werden. Dies umfasst verschiedene bedeutende Vorhaben wie die Grand-Prix-Flüssigerdgaspipeline, die im dritten Quartal in Betrieb genommen werden soll.

Diese Expansionen versetzen das Unternehmen in die Lage, dieses Jahr ein EBITDA zwischen 1,3 Milliarden US-Dollar und 1,4 Milliarden US-Dollar zu verdienen. Das ist fast so viel, wie es letztes Jahr aufgrund von Anlageverkäufen war. Allerdings wird sich das EBITDA ab der zweiten Jahreshälfte schnell erhöhen.

Das EBITDA sollte in den kommenden zwei Jahren weiter schnell wachsen. Targa prognostiziert, dass es bis 2020 2 Milliarden US-Dollar ausmachen wird, und bis 2021 auf 2,5 Milliarden steigt. In der Zwischenzeit hat das Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, über 2021 hinaus weiter zu expandieren. Dazu gehören der Kauf von Anlagen seiner Joint-Venture-Partner und die Fertigstellung weiterer Erweiterungen von Grand Prix.

Wenn die Einnahmen weiter steigen, verbessert sich die Ausschüttungsquote von den bisher nicht nachhaltigen 100 %. Sollten sich die Einnahmen wie erwartet in den kommenden Jahren verdoppeln, könnte Targa seine großzügige Dividende sogar erhöhen.

Zwei Gewinnmöglichkeiten

Targa hat es geschafft, seine Hochrenditedividende beizubehalten und gleichzeitig stark in die Expansion seines Portfolios zu investieren. Daher sollten Investoren davon profitieren, wenn diese Expansionen Früchte tragen.

Sie werden nicht nur weiterhin eine massive Ausschüttung einstreichen, sondern sie sollten auch von dem Aktienpreis profitieren, welcher zusammen mit dem Gewinn steigen dürfte. Diese zwei Wachstumsfaktoren könnten dazu führen, dass Targa in den kommenden Jahren signifikante Gewinne ermöglicht.

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Dieser Artikel wurde von Matthew DiLallo auf Englisch verfasst und am 20.04.2019 auf fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Matthew DiLallo hält keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Targa Resources.

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