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Alibaba: Das könnte die Aktie jetzt (kurzfristig) belasten!

Die Aktie von Alibaba (WKN: A117ME) zeigte in diesem Jahr eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Einerseits erholte sich das Papier des chinesischen E-Commerce-Akteurs seit Jahresbeginn von ca. 120 Euro auf das aktuelle Niveau bei knapp unter 150 Euro.

Andererseits zeigten die aktuellen Zahlen zum Ende des Geschäftsjahres, dass Alibaba mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 51 % noch immer kaum etwas von seinem Wachstumscharme verloren hat.

Nichtsdestoweniger könnte die Aktie von Alibaba nun zumindest kurzfristig ein wenig unter Druck geraten. Lass uns im Folgenden einmal schauen, wieso, und wieso das alle langfristig orientierten Investoren nicht weiter scheren sollte.

Großinvestor zieht die Reißleine

Wie derzeit berichtet wird, hat zu Beginn der aktuellen Handelswoche ein Großaktionär angefangen, sich von seinen Alibaba-Anteilen zu trennen. Altaba heißt dieser besagte Investor – und genau genommen sind diese Verkaufspläne bereits vor einigen Wochen publik geworden.

Innerhalb der kommenden Handelstage oder -wochen könnte sich dieser Großinvestor also von seinem bisherigen Anteil von rund 11 % sowohl über die Börsen als auch über Privatverkäufe trennen. Das entspricht in etwa einem Volumen von 40 Mrd. US-Dollar, was durchaus das Zeug haben könnte, einen gewissen negativen Einfluss auf die Aktie von Alibaba auszuüben.

Über die Gründe für diesen groß angelegten Verkauf bewahrt Altaba weiterhin Stillschweigen. Allerdings haben wir ja bereits vor einigen Wochen im obig verlinkten Artikel überlegt, weshalb hier womöglich die Reißleine gezogen wird – und ob alle Privatinvestoren folgen sollten. Entsprechend bleibt eigentlich alles beim Alten.

Wachstumskurs hält trotzdem an

Wobei, eigentlich haben wir als Privatinvestoren inzwischen sogar einen deutlich besseren Blickwinkel. Denn vor allem die aktuellen Quartalszahlen haben deutlich unterstrichen, dass Alibaba noch immer stark im Begriff ist zu wachsen. Eine Fortführung der aktuellen, sich eigentlich eher erholenden Kursentwicklung könnte daher zumindest nur kurz gestoppt sein.

Zur Erinnerung, im vergangenen Geschäftsjahr wuchs Alibaba nicht nur beim Umsatz um 51 % auf inzwischen 56,15 Mrd. US-Dollar, sondern konnte zudem auch ein Ergebnis in Höhe von 20,29 Mrd. US-Dollar vorweisen.

Vor allem die Cloud hat hierbei erneut die Ergebnisse regelrecht gerockt. Die Umsätze alleine in dieser Sparte stiegen innerhalb der vergangenen drei Monate im Jahresvergleich um 76 % auf 1,15 Mrd. US-Dollar. Hier könnte sich daher auch künftig noch so einiges vom zukünftigen Wachstum des E-Commerce- und Cloud-Riesen abspielen.

Zudem rechnen derzeitige Prognosen damit, dass allein der E-Commerce-Bereich im Reich der Mitte bis zum Jahr 2021 auf 2,6 Billionen US-Dollar klettern könnte. Und auch die Cloud soll weiterhin Wachstumsraten im Bereich von 30 % p. a. vorweisen, wobei sich das Volumen des chinesischen Cloud-Marktes im Jahr 2020 bereits auf 100 Mrd. US-Dollar belaufen könnte. Alibaba könnte daher durchaus noch eine goldene Zukunft bevorstehen, auch wenn Altaba das nun nicht mehr so zu sehen scheint.

Lass dich vom Großinvestor nicht blenden!

Wie wir daher letztlich sehen können, könnte der Abgang des in einigen Wochen oder Monaten wohl ehemaligen Großinvestors Altaba in der nächsten Zeit durchaus für einige Kurskapriolen sorgen. Mit seinen 11 % hielt Altaba definitiv kein kleines Päckchen Alibaba-Anteile. Das könnte sich durchaus als Belastungsfaktor erweisen.

Langfristig könnte Alibaba allerdings auch weiterhin an seinen bisherigen Wachstumskurs anknüpfen. Sowohl die einzelnen Bereiche als auch der gesamte chinesische Markt bieten dafür noch immer reichlich Chancen.

Eine Entwicklung, die sich über die kommenden Monate, Quartale oder auch Jahre ebenfalls beim Aktienkurs bemerkbar machen könnte – beispielsweise, indem die Alibaba-Aktie nach einer kurzen, möglichen Altaba-Pause mittelfristig möglicherweise wieder zum jüngst eingeschlagenen Erholungs- und Wachstumskurs zurückfindet.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba.

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