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3 Geldfehler, die ich gemacht habe (und die du vermeiden kannst)

Foto: Getty Images

Wenn es um das Management von Geld geht, können selbst kleine Fehler teuer werden. Deshalb ist es wichtig, aus den Fehlern anderer zu lernen, damit man von Anfang an intelligente finanzielle Entscheidungen treffen kann.

Leider habe ich viele Geldfehler gemacht, nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte. Die gute Nachricht ist jedoch, dass du aus meinen Fehlern lernen kannst. Hier sind drei große Fehler, die ich gemacht habe und die du hoffentlich vermeiden kannst, indem du aus meinem schlechten Beispiel lernst.

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1. Ich habe zu wenig von meinem Einkommen investiert

Als ich meinen ersten Job nach dem Studium bekam, habe ich mich für die betriebliche Altersvorsorge entschieden. Ich hatte immer gehört, dass man 10 % seines Einkommens beitragen sollte, also habe ich das sofort getan und das jahrelang weiter so gemacht. Erst ein Jahrzehnt später, habe ich erst die nötigen Berechnungen gemacht und erkannt, dass eine Investition von 10 % wahrscheinlich nicht genug sein würde, um für einen komfortablen Ruhestand zu sorgen.

Mehr als 10 Jahre lang habe ich zu wenig investiert, da ich meine eigenen Altersvorsorgebedürfnisse nicht berücksichtigt hatte – und das ist Zeit, die ich nie wieder zurückbekomme. Die gute Nachricht ist, dass ich, sobald ich erkannt habe, dass die 10 %-Regel keine gute Regel war, mein Ziel für den Ruhestand berechnet habe und meine Sparrate erhöhen konnte.

Um sicherzustellen, dass du nicht in die gleiche Falle tappst wie ich, vertraue nicht den allgemeinen Faustregeln wenn es um die Altersvorsorge geht. Finde stattdessen heraus, wie viel Geld du benötigen wirst, und erstelle einen individuellen Sparplan.

Mache dir keine Sorgen, wenn du deine Sparziele nicht alle auf einmal erreichen kannst. Ich musste erst ein paar Gehaltserhöhungen bekommen, bis ich etwa 18 % meines Einkommens sparen konnte. Indem du jedoch den Differenzbetrag investierst, bevor du dich an Gehaltserhöhungen gewöhnt hast und Wege zur Kostensenkung suchst, kannst auch du deine Sparziele erreichen.

2. Ich habe versucht, mit einem unrealistischen Budget zu leben

Als ich mein Studium abgeschlossen habe, war ich besessen davon, meine Studienkredite zurückzuzahlen und wollte so viel Geld wie möglich zurückzahlen, um diese Schulden loszuwerden. Als ich mein Budget erstellte, habe ich fast mein ganzes Geld für die Studentenkredite ausgegeben und mir kaum Geld für Essen, Unterhaltung, Transport oder andere Bedürfnisse und Wünsche gelassen.

Jeden Monat war ich frustriert, dass ich meine Ausgabenziele nicht einhalten konnte. Es begann sich so anzufühlen, als ob der Versuch, mit einem Budget zu leben, nie möglich sein würde. Und ich hatte recht: Mit einem unrealistischen Budget zu leben, funktioniert nicht. Stattdessen ist es wichtig, sicherzustellen, dass man die Ausgaben festhält und eine Vorstellung davon bekommt, wohin das Geld tatsächlich fließt. Dann kann man bei Bedarf Änderungen vornehmen, damit man finanzielle Ziele erreichen kann, während man gleichzeitig genug zum Leben hat.

Ich habe festgestellt, dass das Leben mit einem detaillierten Budget für mich eigentlich überhaupt keinen Sinn ergibt. Stattdessen habe ich meine Zahlungen auf das Sparkonto und für andere wesentliche Dinge automatisiert und dann davon gelebt, was übrig geblieben ist. Während dieser Ansatz nicht für jeden funktionierten würde, ist es wichtig, dass man experimentiert und eine Lösung findet, die sich für einen angenehm anfühlt – sonst würde man sich nicht daran halten. Du könntest z. B. ein Budget nach dem 50-30-20-Prinzip verwenden, oder ein Budget, das jeden US-Dollar zuordnet, je nachdem, wie du dein Geld am liebsten managen möchtest.

3. Keine genau festgelegten finanziellen Ziele

Ein weiterer großer Geldfehler, den ich direkt nach dem Studium gemacht habe: meine finanziellen Ziele nicht richtig gesetzt. Ich hatte viele Ideen darüber, was ich mit meinem Geld machen wollte, wie z. B. meine Studienkredite zu zahlen, für den Ruhestand zu sparen und ein Haus zu kaufen. Ich hatte jedoch nur eine vage Vorstellung davon, wie viel Geld ich eigentlich für diese Dinge brauchen würde.

Leider hatte ich keinen Plan, wie viel ich für jedes Ziel sparen sollte. Wie oben erwähnt, bedeutete das, dass ich nicht genug für den Ruhestand gespart habe. Außerdem habe ich viel zu viel Geld in die Zahlung von zinsgünstigen Studienkrediten investiert. Was das Sparen für andere Dinge wie z. B. die Anzahlung für mein Haus betrifft, so habe ich einfach nur gelegentlich Geld eingezahlt, wenn ich extra Geld hatte – was nicht gerade der beste Weg ist, um sicherzustellen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Glücklicherweise, sobald ich anfing, mehr über die richtige Zielsetzung zu lernen, stellte ich fest, dass meine Ziele spezifisch, messbar und erreichbar sein mussten, und dass ich meinen Fortschritt verfolgen musste, wenn ich es ernst meinte. Durch die Festlegung genauer finanzieller Ziele, wie z. B. das Sparen für eine Anzahlung in zwei Jahren und die Rückzahlung von Studienkrediten in fünf Jahren, konnte ich die Mittel angemessen verteilen. Ich war auch motivierter, da ich das Wachstum meiner Sparkonten und den Rückgang meines Kreditsaldos sehen konnte.

Wenn du deine Erfolgsaussichten bei jedem finanziellen Vorhaben maximieren möchtest, stelle sicher, dass du dir präzise Ziele setzt. Du solltest genau wissen, wie viel du für jedes Ziel sparen musst und wann du dein Ziel erreichen willst. Benutze diese Informationen, um zu entscheiden, wie viel du jeden Monat sparen kannst und verfolge deinen Fortschritt. Wenn du diese Dinge tust, ist es viel wahrscheinlicher, dass du deine Träume verwirklichst.

Mach nicht die Geldfehler, die ich gemacht habe

Jetzt kennst du drei meiner größten finanziellen Fehler. Ich hoffe, dass du die gleichen Fehler vermeiden kannst, damit du keine Zeit verlierst, zu wenig für den Ruhestand zu sparen, mit einem unmöglichen Budget Schwierigkeiten zu haben oder wenige Fortschritte bei deinen wichtigen finanziellen Zielen zu machen.

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Dieser Artikel wurde von Christy Bieber auf Englisch verfasst und am 05.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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