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3 Aktien, von denen ich die Finger lassen würde

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Der Markt hat sich in diesem Jahr erholen können, und das bedeutet, dass gute wie auch schlechte Aktien im Zuge dessen steigen. Da kann man schon mal ins Zweifeln kommen, ob nicht die eine oder andere nicht so tolle Aktien nicht doch ganz interessant ist. Bitte nicht – das wäre ein Fehler.

Conn’s (WKN:786993), Gogo (WKN:A1W078) und HEXO (WKN:A2N455) sind drei Investitionen, die ich derzeit um jeden Preis vermeiden würde. Schauen wir uns doch einmal genauer an, warum diese drei Aktien potenziell Katastrophen im Depot sein können.

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Conn’s

Möbel, Matratzen, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik verkaufen, und das alles im stationären Handel? Klingt nicht gerade nach zeitgemäßem Konzept. Aber man könnte versucht sein, Conn’s eine Chance zu geben, wenn man sich die Charts der vergangenen drei Jahre ansieht. Die Aktien von Conn’s haben ihren Wert 2017 fast verdreifacht, und auch wenn 2018 ein starker Abverkauf stattfand, konnte sich die Aktie seit Jahresbeginn über einen Zuwachs von bislang 26 % erfreuen.

Das Problem bei Conn’s ist, dass die Gewinne in der Vergangenheit aus Quellen stammten, die einfach nicht nachhaltig sein konnten. Die Aktien stiegen 2017 – trotz rückläufiger Umsätze – als Reaktion auf die Kreditwende. Die Kette mit ihren 125 Läden beschloss dann, sich von einigen Produktkategorien zu trennen, die viel Geld kosten. Somit sollten die Finanzierungsstandards verbessert werden. Man würde keine teuren Artikel mehr an Kunden verkaufen, die nur schlechte Bonität vorweisen können. Das Ergebnis waren dann wenigere Kreditausfälle und bessere Margen.

Die Ergebnisse waren allerdings in letzter Zeit schwach. Und das obwohl nach dem Hurrikan Harvey im Sommer 2017 die Umsätze in den Folgequartalen gesteigert wurden. Denn die Kunden rannten in den betroffenen Gebieten die Läden ein, um beschädigte Artikel nachzukaufen. Das eigentliche Problem bei Conn’s ist aber, dass wir uns ziemlich sicher sein können, wie diese Geschichte endet. Der Online-Handel werden immer besser dabei, alles mögliche zu verkaufen, von Möbeln bis hin zu neuen Matratzen. Conn’s hat wohl schon das meiste aus der Story mit den Krediten gequetscht. Jetzt kann man nur weiter zusehen, wie die schwächeren Konkurrenten nach und nach untergehen, bevor auch Conn’s die Segel streichen wird.

Gogo

Das hier mag wie ein persönliches Problem erscheinen, aber ich habe tatsächlich die nötigen Zahlen zum Beweis. Vor ein paar Jahren habe während eines Flugs ziemlich viel Geld für Gogo ausgegeben. Die bieten W-Lan-Verbindungen, und nach ein paar Flügen habe ich mich entschieden, dass die für die Zukunft mein Flugzeug-Internet-Anbieter der Wahl sein werden. Ich habe also nicht nur eine sondern zwei Kreditkarten bekommen, die als Vergünstigungen Gogo-Gutscheine anbieten. Schlechtes Timing. Jetzt, da ich die Gutscheine habe, haben sich die meisten Airlines für die Konkurrenz von Gogo entschieden.

Gogo ist damit nicht vollkommen verschwunden. Der Umsatz stieg im letzten Quartal um 16 %, aber dies war ausschließlich das Ergebnis des Wachstums der Einnahmen bei Geräten. Die Umsätze aus dem W-Lan-Service gingen im selben Zeitraum leicht zurück, und die Wall Street erwartet für 2019 bei Gogo rückläufige Umsätze. Die Netto- und operativen Verluste gehen weiter, die Modernisierung ist nicht gerade günstig – allerdings ist sie notwendig, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Analysten gehen davon aus, dass die Verluste über Jahre hinweg anhalten werden. Wird also alles andere als ein angenehmer Flug.

HEXO

Eine der interessantesten Branchen war im vergangenen Jahr Cannabis, und das hat für Unternehmensbewertungen gesorgt, die schlicht zu hoch sind. Zu viele Investoren wollen hier zu wenige Aktien, und während für die großen Player tatsächlich Platz zum Wachsen da ist, sind die Bewertungen für die kleineren Unternehmen nur schwer zu ertragen.

HEXO aus Quebec legte kürzlich die Finanzergebnisse für das erste volle Quartal seit Start des legalen Handels in Kanada vor. ie Bruttoeinnahmen erreichten einen Gegenwert von 12,3 Millionen USD bei Nettoeinnahmen von kaum über 10 Millionen USD. Gut, die Zukunft steht dieser Branche erst noch bevor, aber ist dies wirklich eine Aktie, die über eine Marktkapitalisierung von fast 1,4 Milliarden USD verfügen sollte?

Als der Jefferies-Analyst Owen Bennett im vergangenen Monat sich neun verschiedene Cannabisaktien vornahm, war HEXO eine von lediglich zwei Aktien, die er mit einem rückläufigen Underperform-Rating versehen hat. Die Aktie hat ihren Wert 2019 fast verdoppeln können, und ein guter Teil dieser Gewinne ist immerhin seit Bennetts Rating entstanden. Die Größen der Branche werden sicherlich weiter gedeihen und wachsen, aber wenn es irgendwann bergab geht – und das wird es –, dürfte es für die kleineren Unternehmen hart werden.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von HEXO. Travis Hoium besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 28.3.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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