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RWE steigert den Gewinn deutlich: Und auch der Umbau zum Ökostromkonzern geht weiter

Das sind Nachrichten, die Aktionären guttun. Ergebnis und Gewinn sind deutlich gestiegen, und auch die restlichen Monate des Jahres sieht man sich auf Kurs. Dies vermeldete uns der Energiekonzern RWE (WKN:703712) am 15.05.2019 mit der Bekanntgabe seiner Zahlen zum ersten Quartal. Obwohl man mitten in einem gewaltigen Konzernumbau steckt, gelingt ein guter Start ins Jahr 2019.

Und der RWE-Konzern hat noch viel vor. Nach dem geplanten Umbau will man zu einem der größten europäischen Ökostromkonzerne heranwachsen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg für das Unternehmen. Schauen wir einmal auf die Zahlen und versuchen einen Ausblick auf die nächste Zeit zu geben.

Das erste Quartal konnte fast überzeugen

Der RWE-Konzern konnte punkten und hat im ersten Geschäftsquartal sein Ergebnis und auch den Gewinn nach oben geschraubt. Das Handelsgeschäft lief überraschend gut und hier konnte das Unternehmen profitieren. Und so kehrte RWE im Energiehandel operativ in die Gewinnzone zurück. Besser als erwartet ist auch das Ergebnis im Segment Braunkohle & Kernenergie ausgefallen. Allerdings ist es im Bereich Europäische Stromversorgung, unter anderem wegen ausgebliebener Zahlungen aus dem britischen Kapazitätsmarkt, deutlich gefallen.

Die Zahlen werfen ein gutes Licht auf die positive geschäftliche Entwicklung von RWE im Auftaktquartal. Das bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) belief sich auf 824 Mio. Euro. Es lag damit um 269 Mio. Euro bzw. 48,5 % über dem Vorjahreswert. Dementsprechend konnte auch das Nettoergebnis zulegen. Es erhöhte sich sogar um 55,0 % auf 961 Mio. Euro. Und damit steht man wesentlich besser da als der Wettbewerber E.ON (WKN:ENAG99). Bei E.ON ist der operative Gewinn um 8 % gefallen und der Nettogewinn hat sich sogar mehr als halbiert.

Allerdings gab es hohe Belastungen beim operativen Cashflow, die durch gezahlte Variation Margins zustande gekommen sind. Aber was sind Variation Margins? Bei RWE heißt es dazu: „Bei Variation Margins handelt es sich um Zahlungen, mit denen Transaktionspartner untereinander Gewinn- oder Verlustpositionen ausgleichen, die durch die tägliche Neubewertung laufender Kontrakte aufgedeckt werden. Ihr Einfluss auf den Cashflow ist aber nur vorübergehender Natur und kehrt sich spätestens mit der Realisierung der Transaktionen um.“

RWE blickt nach vorne

Nach der Übernahme der erneuerbaren Energien von E.ON und der Tochter Innogy (WKN:A2AADD) will RWE sein Ökostromgeschäft weiter ausbauen. Dafür blickt man insbesondere in die USA und strebt Partnerschaften mit Ölkonzernen oder anderen Versorgern im kapitalintensiven US-Windkraftmarkt an. Das kündigte auch RWE-Finanzchef Markus Krebber an und sagte dazu: „Unsere Strategie steht: Wir wollen international wachsen und unsere ausgezeichnete Marktposition durch gezielte Investitionen in attraktive Märkte und Projekte weiter ausbauen.“

Auch hat der Konzern seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2019 bekräftigt. Man veranschlagt hier ein bereinigtes EBITDA von 1,4 bis 1,7 Mrd. Euro. Bestätigt wird auch der Ausblick auf die Investitionen. Nach aktueller Planung werden diese deutlich höher ausfallen als 2018. Zwei Großprojekte stechen da besonders ins Auge. Zum einen der Bau des britischen Offshore-Windparks Triton Knoll, zum anderen der Bau des australischen Solarkraftwerks Limondale.

Die Aktie reagiert positiv

Schon seit Anfang des Jahres fällt die RWE-Aktie positiv auf und konnte im Jahresverlauf bis jetzt um 22,62 % zulegen. Damit hat sie sich besser geschlagen als unser Leitindex DAX, der im selben Zeitraum nur um 14,49 % zulegen konnte. Und nach Bekanntgabe der Quartalszahlen bekam die Aktie noch mal einen Schub und notiert derzeit mit 23,32 Euro (15.05.2019) nur knapp 5 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 24,54 Euro.

Sollte im aktuellen Geschäftsjahr alles wie geplant laufen und auch die positiven Nachrichten überwiegen, ist die Aktie von RWE wahrscheinlich durchaus in der Lage, ihren Anfang des Jahres begonnenen Aufwärtstrend nachhaltig fortzusetzen. Foolishe Investoren können die Aktie deshalb durchaus einmal etwas näher betrachten.

 

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien.

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