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Diese 3 Pot-Aktien verkaufen das meiste Freizeit-Cannabis

Falls du es nicht bemerkt hast, große Dinge passieren in der legalen Marihuana-Industrie. Sie wächst bereits in beeindruckendem Tempo und die Begeisterung nahm nach der Legalisierung von Freizeit-Marihuana in Kanada im Oktober noch deutlich zu. Schließlich geht die Wall Street davon aus, dass die Cannabis-Industrie bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts 50 bis 75 Mrd. US-Dollar Umsatz generieren wird.

Die Wall Street ist besonders fasziniert vom langfristigen Potenzial für den weltweiten Verkauf von Freizeit-Marihuana. Obwohl die Verbraucher im Erwachsenenalter mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit weniger margenstarke getrocknete Cannabis-Blüten kaufen, ist der Pool der potenziellen Verbraucher auf der Freizeitseite der Gleichung viel größer als die Gesamtzahl der medizinischen Marihuana-Patienten, was einen Volumenvorteil darstellt.

Wohin gehen also diese Umsätze für Erwachsene? Laut jüngster Runde der Quartalsberichte über die Gewinne aus Pot-Aktien sind drei Produzenten die klar führenden Unternehmen im Freizeitbereich, von denen eines dich wahrscheinlich überraschen wird.

1. Canopy Growth: 71,6 Mio. Kanadische Dollar an Brutto-Freizeit-Umsatz

Mitte Februar gab Canopy Growth (WKN:A140QA), der nach Marktkapitalisierung größte Cannabis-Produzent der Welt, bekannt, dass er im dritten Quartal seines Geschäftsjahres fast 98 Mio. Kanadische Dollar Bruttoumsatz (d. h. ohne Berücksichtigung der gezahlten Verbrauchssteuern) erzielt hat. Nur wenige Pot-Aktien setzten dabei im ersten Quartal nach der Legalisierung überzeugender auf Freizeit-Cannabis als Canopy mit 71,6 Mio. Kanadischen Dollar Bruttoumsatz oder etwa 80 % der gesamten cannabisbezogenen Einnahmen.

Canopy hat eine Reihe von klaren Vorteilen, die es dem Unternehmen ermöglicht haben, viel schneller aus den Startlöchern zu kommen als die meisten anderen. Erstens hatte das Unternehmen nur wenige Kapitalprobleme. Canopy beendete das letzte Quartal mit fast 5 Mrd. Kanadischen Dollar in liquiden Mitteln, wovon der größte Teil auf eine Kapitalbeteiligung von 4 Mrd. Kanadischen Dollar von Constellation Brands zurückzuführen ist. Der ausreichende Bestand an liquiden Mitteln ermöglicht es Canopy Growth, seine langfristige Strategie umzusetzen und die Produktion zu steigern.

Hinzu kommt, dass Canopy Growth auch mit einer deutlich höheren Intensität produziert als die meisten Wettbewerber. Das liegt daran, dass das Unternehmen derzeit über mehr als 4,4 Mio. Quadratfuß Anbaufläche verfügt, für die auch bereits eine Lizenzierung vorliegt. Bei voller Auslastung sollte Canopy ein Top-2-Produzent sein, der mehr als 500.000 kg pro Jahr produziert.

Schließlich ist Canopy das Unternehmen mit der bekanntesten Cannabis-Marke in ganz Kanada: Tweed. Die Branding- und Marketingbemühungen von Canopy sind beispiellos und so dürften schon in den ersten Jahren bedeutende Umsätze auf dem Freizeitmarkt umgesetzt werden.

2. OrganiGram Holdings: 30,7 Mio. Kanadische Dollar an Brutto-Freizeit-Umsätzen

Die vielleicht größte Überraschung ist, dass Aurora Cannabis (WKN:A12GS7), das als führender Produzent in ganz Kanada gilt, im letzten Quartal nicht auf Platz 1 oder 2 steht. Vielmehr gehört der zweite Rang dem einzigen großen atlantischen Produzenten, OrganiGram Holdings (WKN:A12AQF).

Der vielleicht größte Vorteil für OrganiGram ist, dass das Unternehmen einer von nur drei Cannabis-Anbauern ist, die einen Liefervertrag mit allen kanadischen Provinzen abgeschlossen haben. Obwohl es sich hierbei nicht um riesige Lieferverträge handelt, sollte die bloße Bindung des Volumens zu einem konstanten Umsatz führen und einen großen Teil des Drucks, einen Abnehmer für die Produktion zu finden, beseitigen.

OrganiGram ist auch bei der Effizienz ein führendes Unternehmen unter den Top-Produzenten. Mit einer Gesamtproduktionsfläche von fast 490.000 Quadratfuß auf dem Campus in Moncton erwartet OrganiGram eine Jahresproduktion von 113.000 kg bei voller Kapazität. Das entspricht mehr als 230 Gramm pro Quadratfuß, was weit über dem Doppelten des Branchendurchschnitts von etwa 100 Gramm pro Quadratfuß liegt. Bereits mit einer jährlichen Run Rate von 36.000 kg ist klar, dass OrganiGram im letzten Quartal wenig Schwierigkeiten hatte, seine Produkte an den Start zu bringen.

Insgesamt kamen im zweiten Quartal rund 91 % des Cannabis-Umsatzes von OrganiGram aus dem Freizeitmarkt. Diese Zahl wird in den kommenden Quartalen voraussichtlich in Relation zum medizinischen Umsatz leicht zurückgehen. Das liegt daran, dass OrganiGram bei Moncton eine zusätzliche Fläche von 56.000 Quadratfuß zur Steigerung der Derivatproduktion bereitstellt, die eine Reihe von cannabishaltigen Getränken herstellen kann oder auch nicht. Aber vorerst ist das Unternehmen der zweitgrößte Freizeitproduzent hinter Canopy Growth.

3. Aurora Cannabis: 26,5 Mio. Kanadische Dollar an Brutto-Freizeit-Umsätzen

Die drittgrößte Marihuana-Aktie im Hinblick auf die Umsätze aus dem Markt für Erwachsene ist Aurora Cannabis, mit 26,5 Mio. Kanadischen Dollar Bruttoumsatz im zweiten Quartal, das am 31. Dezember 2018 endete.

Es ist zwar wahrscheinlich ein wenig schockierend, dass ein relativ kleiner Player wie OrganiGram Aurora in den ersten 2,5 Monaten der Zeit nach der Legalisierung in Kanada bei den Verkäufen auf dem Freizeitmarkt übertroffen hat, aber das sollte es nicht sein. Das liegt daran, dass sich Aurora Cannabis verpflichtet hat, seine Bemühungen auf medizinische Cannabis-Konsumenten zu konzentrieren. Auch wenn wir dabei über einen deutlich kleineren Kundenkreis sprechen, hat die National Cannabis Survey in Kanada im vierten Quartal gezeigt, dass medizinische Cannabis-Patienten im Vergleich zu Freizeitkonsumenten häufiger Marihuana konsumieren, es häufiger kaufen und eher bereit sind, hochmargige Derivate wie Öle zu kaufen. Das sollte letztendlich eine profitablere Entscheidung für Aurora sein.

Nichtsdestotrotz begünstigt das schiere Volumen von Aurora einen Anstieg des Verkaufs von Freizeit-Cannabis. Das Unternehmen beendete den März mit einer jährlichen Produktionsrate von mehr als 150.000 kg, was unter allen Anbaubetrieben die höchste ist, und das Management geht konservativ davon aus, dass es bis Mitte 2020 nördlich von 500.000 kg pro Jahr liegt. Es wird erwartet, dass Aurora bis 2022 mehr als 780.000 kg pro Jahr erreicht.

Um es kurz zu machen, sei nicht überrascht, wenn ein beträchtlich höherer Prozentsatz der Umsätze von Aurora Cannabis vom medizinischen Marihuana abhängt, als das bei seinesgleichen der Fall ist; aber erwarte, dass es zeitnah OrganiGram auf dem zweiten Platz beim Freizeit-Marihuana-Verkauf übertreffen wird.

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Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 30.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool hat keine Position in einer der erwähnten Aktien.

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