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2 interessante Fakten aus der Telefonkonferenz zum ersten Quartal von Tesla

Auf dem Weg zu nachhaltigen Gewinnen machte Tesla (WKN:A1CX3T) im ersten Quartal einen großen Schritt rückwärts. Der freie Cashflow für den Berichtszeitraum betrug minus 920 Mio. US-Dollar und das Unternehmen verzeichnete einen GAAP-Verlust von 702 Mio. US-Dollar. Darüber hinaus sanken die Barreserven des Elektroautoherstellers sequentiell um 1,5 Mrd. US-Dollar.

Dieses finanzielle Problem, kombiniert mit einem 31-prozentigen Rückgang der Fahrzeugauslieferungen im Laufe des Quartals, hat bei den Investoren Sorge ausgelöst. Während Teslas Telefonkonferenz im ersten Quartal sprach CEO Elon Musk über zwei der drängendsten Fragen der Investoren hinsichtlich Nachfrage und Kapital.

Wie steht es um die Nachfrage?

Trotz der schlechter als erwarteten Auslieferungen im ersten Quartal blieb der CEO optimistisch in Bezug auf die Nachfrage nach seinen Fahrzeugen. „Wir sehen eine starke Nachfrage nach Fahrzeugen – sowohl beim Model S, X als auch beim Model 3“, sagte Musk.

Wichtig sei, so Musk, dass das Unternehmen „das Problem mit den Steuervergünstigungen überwindet, die für uns in den USA am 31. Dezember endeten“. Er bezog sich auf eine vorgezogene Nachfrage nach den Fahrzeugen im vierten Quartal 2018 aufgrund der ersten planmäßigen Reduzierung der Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge des Bundes zum 1. Januar 2019. Für Tesla-Käufer wurde der staatliche Zuschuss von 7.500 auf 3.750 US-Dollar gekürzt.

Basierend auf einem „Anstieg“ der Nachfrage nach Model S und X, nachdem das Unternehmen die Fahrzeuge mit einem neuen Antriebsstrang ausgestattet hat, der ihnen mit einer einzigen Ladung deutlich mehr Reichweite gibt, sowie den Anzeichen einer Erholung der Nachfrage glaubt Musk derzeit, dass die kombinierte Nachfrage nach Model S und X sich bei einer durchschnittlichen jährlichen Zahl von 100.000 Einheiten einpendeln werde. Im Vergleich dazu lag der Absatz der beiden Fahrzeuge zum 31. März nach zwölf Monaten bei rund 90.000 Stück.

Mit Blick auf das Gesamtjahr erwartet Tesla ein Wachstum der Nachfrage, das 360.000 bis 400.000 Lieferungen entsprechen sollte, was ein Wachstum von 45 bis 65 % gegenüber dem Vorjahr wäre.

Warum wird kein Kapital aufgenommen?

Auf die Frage, warum Tesla sich in letzter Zeit von bedeutenden Kapitalerhöhungen ferngehalten habe, antwortete Musk:

„Ich denke nicht, dass die Kapitalbeschaffung ein Ersatz dafür sein sollte, dass das Unternehmen effektiver arbeitet. In diesem Sinne denke ich, dass es einfach wichtig ist, eine starke Finanzdisziplin zu haben und nur sicherzustellen, dass wir keine Fremdkosten haben und einfach nur sparsam mit dem Kapital umgehen … Also, ich denke, es ist gut, für eine Weile eine spartanische Diät zu machen.“

Musk fuhr fort, dass es Gründe geben könne, in Zukunft mehr Kapital aufzunehmen, „aber dabei geht es auch um das richtige Timing“, erklärte er.

Der CEO bemerkte auch, dass er nicht glaube, dass das Kapital ein Hindernis für das Wachstum gewesen sei. „Und wenn ich gedacht hätte, dass es auch nur die geringste Einschränkung des Wachstums gibt, hätten wir schon früher Kapital aufgenommen.“

Wenn wir zwischen den Zeilen lesen, scheint Tesla offen für eine weitere Kapitalbeschaffung zu sein, scheint aber lieber mit seinem operativen Cashflow unabhängiger werden zu wollen.

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Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 29.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

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