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Facebook hat einen Plan zur Monetarisierung des Social Commerce

Foto: The Motley Fool.

Facebook (WKN:A1JWVX) hat in den letzten Jahren mehrere neue Commerce-Funktionen eingeführt. Alles, von seinem Craigslist-ähnlichen Marktplatz bis hin zum Instagram Checkout, macht es einfacher, Dinge über die Apps von Facebook zu kaufen, ohne jemals auf eine andere Website gehen zu müssen. CEO Mark Zuckerberg hat sogar Pläne zur Integration der Messaging-Services aufgestellt, um den Verkauf von Artikeln auf seiner Plattform zu erleichtern.

Da sich das Wachstum der Werbeumsätze von Facebook inzwischen etwas verlangsamt, lohnt es sich, zu fragen, wie E-Commerce in die zukünftigen Monetarisierungspläne von Facebook einfließen könnte. Auch die Analysten fragten das Management während der Telefonkonferenz zum ersten Quartal, wie es plant, Funktionen wie Facebook Marketplace oder Instagram Checkout zu monetarisieren.

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Die kurze Antwort: Facebook wird den E-Commerce auf seiner Plattform überhaupt nicht monetarisieren, wenn es nicht muss.

Zuckerberg sagt, er wolle „so viele dieser Dinge zum Selbstkostenpreis und so kostenlos wie möglich“ zur Verfügung stellen. Er sieht die Sache so, dass diese Dienstleistungen letztlich einen höheren Wert für das Werbegeschäft darstellen.

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Werbung und E-Commerce gehen Hand in Hand. Zuckerberg argumentiert: „Es ist wirklich ein kontinuierliches Spektrum und es sind nicht zwei verschiedene Dinge.“ Die E-Commerce-Tools von Facebook werden nur weiter unten im Verkaufstrichter verwendet als seine Werbeprodukte.

„Wir werden mehr Tools für die Leute entwickeln, um Dinge direkt über die Plattform zu kaufen“, sagte Zuckerberg zu den Analysten. „Da die Produkte, die wir anbieten, den Unternehmen helfen, sich besser zu entwickeln, werden sie für sie wertvoller sein und deshalb wird das zu höheren Werbeeinnahmen führen.“

Tools wie Instagram Checkout oder ein voll integrierter privater Messaging-Service werden Onlinehändlern helfen, effektiver und effizienter zu verkaufen. Wenn ein Nutzer nur einen Knopf drücken muss, um etwas in Instagram zu kaufen – ohne die Notwendigkeit, Versand- oder Rechnungsinformationen einzugeben –, werden Händler wahrscheinlich viel mehr Umsätze erzielen. Facebook kann Werbeprodukte anbieten, die Nutzer zu seinen neuen E-Commerce-Funktionen führen, die wiederum eine bessere Rendite aufweisen sollten als seine Anzeigen, die beispielsweise den Traffic auf der Website eines Händlers steigern.

Darüber hinaus bietet die Überwachung des gesamten Verkaufsprozesses vom ersten Kontakt bis zur Kasse Facebook überlegene Messdaten. Das ist einer der größten Vorteile von Amazon (WKN:906866) gegenüber Wettbewerbern und ein Grund dafür, warum das Unternehmen als eine solche Bedrohung für etablierte digitale Werbeunternehmen wie Facebook angesehen wird. Facebook kann sich wehren, indem es die Einkaufsdaten im Ökosystem kontrolliert, wenn es die notwendigen Werkzeuge für Händler aufbaut.

Was kommt als Nächstes?

Facebook entwickelt Werbeprodukte, die seine Commerce-Tools unterstützen. Facebook expandiert immer noch weltweit bei den Marktplatzanzeigen und hat gerade erst Instagram Checkout mit 23 Händlern in einer geschlossenen Beta-Studie gestartet.

Facebook arbeitet auch daran, den Zahlungsverkehr innerhalb seiner Messaging-Apps zu erweitern und alle seine Messaging-Apps in die plattformübergreifende Kommunikation zu integrieren. Das könnte die Möglichkeit für neue Werbeprodukte eröffnen, die potenzielle Kunden zu der bevorzugten Messaging-App führen, um einen Händler zu kontaktieren und einen Kauf abzuschließen. Dies würde es Unternehmen auch ermöglichen, effizienter zu arbeiten, indem sie eine einzige Plattform für die Kommunikation über die Apps von Facebook einrichten und ihre Rendite durch die Reduzierung der Gemeinkosten weiter steigern.

Es gibt immer noch viele Möglichkeiten für Facebook, seine Commerce-Funktionalität zu verbessern und bessere Ergebnisse für Unternehmen zu erzielen. Aber Zuckerberg hat sich selbst Ruhe verordnet: „Wenn Zahlungen zu einem wirklich wichtigen Teil dessen werden, was wir tun …, werden wir einige Optionen und Entscheidungen haben, wie wir dafür sorgen können, dass die Einnahmen in Zukunft zu uns fließen“, sagte er.

Insgesamt ist der Plan mit den Commerce-Tools von Facebook derselbe wie bei jedem anderen Facebook-Dienst für Unternehmen. Nur weil das Social-Media-Unternehmen jetzt den Geldtransfer von einer Partei zur anderen erleichtert, bedeutet das nicht, dass es selbst darauf eine Marge erheben muss, um zu profitieren. Das Management betonte, dass Facebooks Engagement im E-Commerce noch in einem sehr frühen Stadium sei, aber die Investoren sollten darauf achten, wie Facebook die Einkaufsfunktionen, an denen es arbeitet, mit seinen Werbeprodukten verbindet.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, ehemalige Direktorin für Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook und Schwester von dessen CEO Mark Zuckerberg, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 29.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon und Facebook.

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