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Tesla: CEO Elon Musk trifft eine Vereinbarung mit der SEC

Foto: The Motley Fool.

Endlich haben sich Teslas (WKN:A1CX3T) CEO Elon Musk und die U.S. SEC Commission (SEC) geeinigt. Die Nachricht kam, kurz nachdem Musk und die SEC eine Verfügungsverlängerung eines Richters beantragt haben, um Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Tweets des CEO über Unternehmensinformationen zu regeln.

Nach einer Woche, in der die Aktien nach den enttäuschenden Ergebnissen des ersten Quartals stark zurückgingen, dürfte eine Einigung für die Anleger frischen Wind bringen. Die Nachrichten haben die Anteile im nachbörslichen Handel am Freitag ab 6:58 P.M. EDT um fast 1 Prozent nach oben geschoben, wahrscheinlich, weil die Regelung keine Bestrafung für Musk oder Tesla enthält.

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Ein langer Kampf

Diese Einigung ist Teil eines langen Kampfes zwischen der SEC und Musk, der auf Musks Tweet letzten Sommer über die mögliche Privatisierung des Unternehmens zurückgeht. „Ich überlege, Tesla für 420 US-Dollar zu privatisieren. Die Finanzierung ist gesichert“, sagte der CEO in einem Tweet vom 7. August 2018.

Die SEC reichte im September eine Beschwerde über den Tweet ein. Die Klage führte schließlich zu einem Vergleich und umfasste Beschränkungen der Twitter-Nutzung von Musk, Geldbußen in Höhe von 20 Mio. US-Dollar, die sowohl Musk als auch Tesla auferlegt wurden, und den Verzicht Musks auf die Position des Vorstandsvorsitzenden bei Tesla.

Aber die SEC behauptete Anfang dieses Jahres, dass Musk seine Vereinbarung mit der SEC darüber, wie er twittert, gebrochen habe, verklagte Musk und bat einen Richter, den CEO zur Ordnung zu rufen. Als die SEC und Musk vor Gericht gingen, befahl der Richter den Parteien: „tief durchzuatmen“ und sich zu einigen.

Nach einer Woche zur Beilegung der Angelegenheit haben die beiden Parteien zunächst zwei Verlängerungen der Frist beantragt, sind aber nun zu einer Einigung gelangt, die zwar keine Strafe vorsieht, aber spezifischere Einschränkungen und eine Aufsicht über die Tweets des CEO vorsieht. Im Rahmen dieses neuen Vergleichs sind einige der Punkte, die Musk nicht mehr in Tweets besprechen darf, genannt, etwa „potenzielle oder geplante Fusionen, Übernahmen, Veräußerungen, Übernahmeangebote oder Joint Ventures“, neue oder potenzielle Geschäftsfelder, Ereignisse, die eine 8-K-Anmeldung erfordern, und vieles mehr.

Zeit, zu liefern

Nach dieser Einigung hoffen die Aktionäre wahrscheinlich, dass Tesla sich in erster Linie auf die Umsetzung seiner Unternehmensziele konzentrieren wird.
Ein Teil der schlechten Performance der Aktie im vergangenen Jahr ist wahrscheinlich auf das Verhalten des CEO zurückzuführen. Die Aktien sind in den letzten zwölf Monaten um 16 % gesunken, trotz eines deutlichen Umsatzwachstums, zwei Quartalen mit positiver Rendite und eines geringeren Verlusts im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aber mit einer SEC-Einigung im Rücken hat Tesla jetzt die Möglichkeit, vieles besser zu machen.

Wenn es dem Unternehmen gelingt, den Umsatz weiter zu steigern, einen positiven freien Cashflow zu erzielen und gleichzeitig nervenraubende Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, kann Tesla das Vertrauen der Anleger wieder stärken. Der Elektroautohersteller nennt einige mutige Ziele für 2019, darunter einen positiven freien Cashflow in den drei verbleibenden Quartalen, 43 bis 59 % sequenzielles Wachstum der Fahrzeugauslieferungen im zweiten Quartal und 45 bis 65 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei den Auslieferungen im Jahr 2019.

Jetzt müssen Musk und Tesla nur noch liefern.

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Dieser Artikel wurde von Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 26.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Tesla und Twitter und empfiehlt diese.

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