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1 wichtiger Grund, warum sowohl Netflix als auch Disney+ erfolgreich sein können

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Die Aktien von Netflix (WKN:552484) lagen Anfang dieses Monats tiefer, nachdem Disney (WKN:855686) ein Medienereignis inszeniert hatte, bei dem es mehr als drei Stunden damit verbrachte, Details für seinen kommenden Premium-Video-Streaming-Service zu liefern. Disney+ wird von Anfang an ein wichtiger Faktor sein, und es war leicht zu verstehen, warum Disney in dieser boomenden Nische einen Hit landen wird.

Jeder räumt ein, dass das nie eine Nische sein wird, in der es nur einen Gewinner gibt. Es gibt ein paar florierende Premium-Musikplattformen, und es spricht nichts dagegen, dass es auch mehrere Gewinner im Videobereich geben kann. Die Möglichkeit ist beim Video-Streaming noch größer, da die Menschen in der Vergangenheit mehr für Video- als für Audio-Unterhaltung ausgegeben haben. Es gibt außerdem weniger inhaltliche Überschneidungen im Video-Geschäft, was es für Videofans unerlässlich macht, mehrere Plattformen zu abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. Eine neue Morgan-Stanley-Umfrage liefert einige interessante Einblicke in diese Problematik und zeigt, warum Netflix und Disney in den kommenden Jahren beide große Gewinner sein können.

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Streaming ist das neue Bundle.

Morgan Stanley hat die jährliche Umfrage zum Video-Streaming abgeschlossen, und der Analyst Benjamin Swinburne hat einige ermutigende Nachrichten für Netflix, Disney und sogar Amazon.com (WKN:906866).

Die Hälfte der befragten Netflix-Nutzer schaut Filme und Serien auch bei Amazon Prime Video. Kein Wunder, denn inzwischen gibt es mehr als 100 Millionen Amazon-Prime-Kunden, und Prime Video steht ihnen ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.

Das ermutigendste Fakt für Netflix ist, dass 64 % der Prime-Video-Nutzer auch Netflix abonnieren. Ein Amazon-Prime-Abonnement reicht anscheinend für fast zwei Drittel dieser Nutzer nicht aus. Sie brauchen ihren Netflix-Fix, und es ist ein noch größeres Verlangen für die Kunden von Hulu. Die Studie von Swinburne zeigt, dass satte 81 % der Hulu-Abonnenten – eine Plattform, die heute mehrheitlich im Besitz von Disney ist – ebenfalls Netflix nutzen. Kurz gesagt, Netflix scheint das „Basispaket“ zu sein, die Grundlage, auf der alle anderen Dienste aufbauen.

Was Disney betrifft, gaben 37 % der Befragten an, sich für Disney+ zu interessieren – eine Zahl, die unter Befragten mit Kindern auf 60 % ansteigt. Die Umfrage ergab, dass Disney+ 8 US-Dollar im Monat kosten sollte, bevor der Medienriese die Welt mit seinen schamlosen 6,99 US-Dollar pro Monat schockierte.

Die Moral der Geschichte ist, dass die Leute sich nicht für einen Dienst entscheiden. Wenn Disney+ in fünf Jahren 60 Millionen bis 90 Millionen Abonnenten hat – wie das House of Mouse Anfang dieses Monats vorausgesagt hat – bedeutet das nicht, dass das auf Kosten von Netflix, Hulu, Amazon Prime Video oder andere Plattformen gehen wird. Es wird zu einer gewissen Verwässerung und einem unvermeidlichen Auseinanderbrechen schwächerer Akteure kommen, aber es ist undenkbar, dass Netflix und Disney+ nicht beide in ein paar Jahren riesig sein können. Disney hat einen unübertroffenen Katalog von Inhalten, der in dieser Nische glänzen wird. Netflix kann mit seinen fast 150 Millionen bezahlenden Streaming-Abonnenten weltweit mehr für Inhalte ausgeben als jeder andere.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und am 22.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Amazon, Netflix und Walt Disney und empfiehlt diese.

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