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Swiss Re überrascht mit schwächeren Zahlen: Vorgeschmack für Dividendenperle Münchener Rück

Es ist weiterhin Berichtssaison und auch die Swiss Re (WKN: A1H81M) hat nun als Vertreter der Rückversicherungsbranche ihre Zahlen für das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres präsentiert.

Mit einem Gewinn in Höhe von 429 Mio. Euro konnten die Schweizer allerdings nicht mehr an die alte Stärke des Vorjahres anknüpfen, denn damals hatte der Rückversicherer noch einen Gewinn in Höhe von 457 Mio. Euro präsentiert. Das hat letztlich einem Einbruch von ca. 6 % entsprochen, was durchaus Signalwirkung haben könnte.

So mancher Investor könnte nun nämlich befürchten, dass auch dem Dividendendino Münchener Rück (WKN: 843002) ein solcher Einbruch bevorstehen könnte. Daher lass uns im Folgenden einmal schauen, was genau die Gründe für dieses schwächere Zahlenwerk gewesen sind und ob solche Befürchtungen angebracht sein könnten.

Gründe, Gründe, wir brauchen Gründe!

Wie wir beim Blick auf die Gründe für dieses leicht nachgebende Zahlenwerk feststellen können, waren einerseits wesentliche Großschadensereignisse für den besagten Einbruch verantwortlich. Vor allem Überschwemmungen in Nordaustralien sowie ein Zyklon in Mosambik werden als kostenintensive Ereignisse genannt. Und natürlich auch der Flugzeugabsturz der Ethiopian Airlines mit vielen Toten und dem damit einhergehenden flächendeckenden Flugverbot der Boeing-Maschinen des gleichen Typs.

All das habe unterm Strich vor allem im Rückversicherungsgeschäft zu deutlichen Einbußen geführt. So lag beispielsweise der Kosten-Schadensatz in diesem Bereich mit rund 110 % auf einem deutlich höherem Niveau als im Vorjahr mit 92 %. Zudem unterstreicht diese Quote, dass die Swiss Re hier nicht wesentlich profitabel gewesen ist, was natürlich auch der mickrige Gewinn in Höhe von 13 Mio. Euro nach 345 Mio. Euro im Vorjahr verdeutlichen dürfte.

Prinzipiell sind vor allem die Großschadensereignisse hierbei Belastungsfaktoren, die auch die Münchener Rück treffen könnten. Allerdings sollten Investoren hier nicht gleich den Teufel an die Wand malen, denn auch Rückversicherungskonzerne können sich mitunter erheblich voneinander unterscheiden, wie ein Blick auf die aktuellen Jahreszahlen unterstreichen dürfte.

Swiss Re hinkt der Münchener Rück scheinbar etwas hinterher

Denn wenn wir einen vergleichenden Blick auf die aktuellen Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2018 werfen, finden wir auch hier einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Rückversicherungsriesen. So kam die Swiss Re erneut aufgrund einiger Schadensereignisse, die eigentlich beide Konzerne getroffen haben, auf einen weiterhin eher mickrigen Gewinn in Höhe von 1,34 Schweizer Franken nach 1,01 Schweizer Franken im Vorjahr sowie 10,56 Schweizer Franken im Geschäftsjahr 2016.

Die Münchener Rück kam in den vergangenen zwölf Monaten hingegen auf einen wieder erheblich gestiegenen Gewinn je Aktie in Höhe von 15,53 Euro nach lediglich 2,43 Euro im Geschäftsjahr 2017 sowie 16,13 Euro im Geschäftsjahr 2016.

Allein innerhalb der vergangenen zwölf Monate divergierte also die individuelle Entwicklung der beiden Rückversicherungskonzerne gewaltig. Auch wenn diese neuerlichen belastenden Großschadensereignisse der Swiss Re prinzipiell beide Konzerne treffen dürften, könnte die Münchener Rück diese möglicherweise besser weggesteckt haben als ihre Schweizer Konkurrentin.

Am 8. Mai wissen wir mehr!

Genaueres wissen wir allerdings erst in ein paar Tagen. Denn am 8. Mai wird die Münchener Rück nun auch ihre Zahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres präsentieren.

Natürlich können die Zahlen der Schweizer auf eine leicht schwächere Entwicklung hinweisen. Gewiss scheint hier, auch in Anbetracht der unterschiedlichen Stärke des vergangenen Jahres, noch nichts zu sein.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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