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3 Denkfehler über Sparen und Geld, die dich ein Vermögen kosten können

Foto: Getty Images

Geld, Geld, Geld. Geld regiert die Welt. Zumindest an der Börse mag dies ein Credo sein, das durchaus angebracht ist. Denn immerhin können viele, die viel Geld besitzen, definitiv auch so einiges bewegen.

Nichtsdestoweniger scheinen einige Menschen noch so einiges an Nachholbedarf zu haben, was das Wissen über Geld anbelangt – selbst ein Blick in die aktuelle jungpolitische Tagespresse scheint dies leider zu offenbaren.

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Ohne jedoch nun weiter auf dem Sprecher einer jungen, politischen Gruppe herumreiten zu wollen, lass uns lieber einen Foolishen Blick auf drei generelle Denkfehler über Geld werfen, die einen letztlich ein Vermögen kosten können.

Der Denkfehler, wer eigentlich reich ist und wird

Ein erster gängiger Denkfehler fängt häufig bereits an, wenn Menschen sich vergleichen und darüber sinnieren, wer denn eigentlich reich ist. Viele verbinden ein hohes Einkommen und Statussymbole damit. Eine Sichtweise, die möglicherweise aus der Konsumsicht stimmen mag, nicht jedoch aus der Sicht des Geldvermögens.

Lass uns das besser anhand von zwei Beispielen vergleichen. Mal angenommen, Otto Normal verdient monatlich 2.500 Euro netto – was irgendwo im Bereich eines gesunden Durchschnitts liegen dürfte. Er fährt ein normales Auto, wohnt in einer normalen Gegend und kommt so auf monatliche Fixkosten von in etwa 1.700 Euro.

Richie Reich hingegen ist ein besser verdienender Malocher und gönnt sich so einiges. Er verdient mit 5.000 Euro zwar das Doppelte von Otto Normal, wohnt jedoch in einer Penthouse-Wohnung, fährt zwei teure Autos und ist Mitglied im „Yachten & Trachten“-Club. Dieser ganze Spaß kostet ihn monatlich 4.900 Euro.

Wenn wir diese Beispiele nun langfristig weiterdenken, wird Otto Normal langfristig wahrscheinlich Richie Reich aus Sicht des Geldvermögens überholen. Denn wirklich reich wird langfristig nur, wer unter seinen Verhältnissen lebt.

Verdiene etwas mehr und deine finanziellen Möglichkeiten steigen rasant

Ein zweiter häufiger Denkfehler hängt ebenfalls mit den finanziellen Möglichkeiten zusammen, die wir im Laufe unseres Lebens erhalten. Vor allem Gehaltserhöhungen werden von einigen Menschen oftmals falsch wahrgenommen, insbesondere, was das weitere Sparpotenzial angeht.

Wer beispielsweise bislang 2.500 Euro verdient hat und im Zuge einer Gehaltserhöhung nun 2.600 Euro verdient, freut sich „lediglich“ über die 100 Euro, die man mehr zur Verfügung hat. Ganz anders sieht die Sache allerdings aus, wenn man diese Erhöhung mit den weiteren Sparpotenzialen vergleicht.

Sofern man in diesem Beispiel nämlich rund 2.000 Euro an Fixkosten hat und bislang 500 Euro monatlich beiseitelegen konnte, kann man nun bedeutend mehr sparen. Genau genommen hat sich das Sparpotenzial nämlich um weitere 100 Euro erhöht, was im Vergleich zu vorher einem Anstieg von 20 % entspricht, was wiederum langfristig beim Vermögensaufbau absolut bedeutend sein kann.

Wer jedoch auch hier bloß auf die 4 % Gehaltserhöhung im Vergleich zu vorher schielt, wird sich wohl ebenfalls nie wirklich reich fühlen können. Möglicherweise sollte man daher in so einigen Fällen insbesondere an der eigenen Wahrnehmung der Sparpotenziale arbeiten.

Lass dein Geld für dich mitarbeiten – es lohnt sich!

Zu guter Letzt scheinen selbst die eifrigsten Sparer hierzulande häufig noch ein wenig Nachholbedarf zu haben, was das effizientere Sparen anbelangt. Denn anstatt ihr Geld lieber für sich mitarbeiten zu lassen, legen sie es munter einfach nur beiseite – ohne dass sich der Wert ihres Vermögens weiter erhöht. Durchaus ein teurer Fehler, der einen ein Vermögen kosten kann.

Denn selbst bei einer leicht pessimistischen, marktüblichen Rendite von 7 % pro Jahr würde ein mitarbeitendes Vermögen sich im Durchschnitt alle zehn Jahre verdoppeln, was definitiv bemerkenswert ist.

Wieso sich daher nur selbst den Rücken buckelig arbeiten, wenn auch dein Vermögen aus eigener Kraft einen großen Beitrag zum finanziellen Wohlergehen leisten kann?

Geldfehler können ein Vermögen kosten

Wie wir daher unterm Strich sehen können, existieren durchaus so einige Fehler im Umgang mit und in der Wahrnehmung von Geld, die einen im wahrsten Sinne des Wortes ein Vermögen kosten können. Aber das Beste daran: Mit lediglich ein paar Handgriffen oder innerlich etwas neu justierten Weichen kann man diesen entgegenwirken.

Worauf also noch warten? Geld ist zwar geduldig – doch es wartet nicht nur auf dich!

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