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Warren Buffett: Der Deal-Maker kann es doch noch!

Es sind spannende Meldungen, mit denen sich der Deal-Maker Warren Buffett in diesen Tagen wieder zurückmeldet. Lange wurde darüber spekuliert, was der Starinvestor denn nun mit seinem Milliardenberg anfängt, den seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) inzwischen angehäuft hat. Auch Aktienrückkäufe in einer Größenordnung von 100 Mrd. US-Dollar schienen zuletzt im Bereich des Möglichen zu liegen.

Doch jetzt wissen wir mehr: Denn mit einem nicht unerheblichen Teil dieses Geldes hat Warren Buffett jetzt einen interessanten Deal eingetütet, der zu den Buffett-typischeren zählen dürfte. Lass uns die Details daher im Folgenden einmal etwas näher inspizieren und überlegen, was das nun bedeuten könnte.

Warren Buffett investiert – mit vielen Wenn und Aber …

Wie unlängst bekannt geworden ist, plant der Starinvestor nun, in eine sogenannte Ölschlacht einzusteigen. Genau genommen bekriegen sich derzeit die Unternehmen Chevron (WKN: 852552) und Occidental (WKN: 851921) um den ehemaligen Rivalen Anadarko (WKN: 871766) – den sich eine der beiden Parteien wohl künftig einverleiben wird.

Buffett hat sich in diesem Ringen nun jedenfalls auf die Seite von Occidental gestellt. Für insgesamt 10 Mrd. US-Dollar erhalte Berkshire Hathaway 100.000 spezielle Unternehmensanteile von Occidental, die ihm künftig eine Dividendenrendite von sagenhaften 8 % einbringen können (und wohl gewissermaßen als Vorzugsaktien eingestuft werden dürften). Allerdings ist das bei Weitem noch nicht alles.

Des Weiteren erhalte Warren Buffett im Rahmen dieses Deals das Recht, weitere rund 80 Mio. der regulären Aktien von Occidental für einen festgelegten Preis von 62,50 US-Dollar zu beziehen, was zwar 2,50 US-Dollar über dem bisherigen Kursniveau liegt. Allerdings könnte sich auch dieser Deal letztlich zu einem weiteren Gesamtvolumen von 5 Mrd. US-Dollar hochschaukeln, wodurch Warren Buffett insgesamt rund 15 Mrd. US-Dollar in Occidental investieren könnte.

Diese Offerte unterliegt jedoch noch immer einem gewissen Vorbehalt. Letztlich werden all diese Bedingungen nämlich nur erfüllt, sofern Occidental in dem Bieterstreit um Anadarko als Sieger hervorgeht. Durchaus ein interessanter Deal, den Buffett hier mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway eingefädelt hat.

Da werden Erinnerungen wach …

Denn einerseits ist es natürlich bewundernswert, dass Buffett hier quasi aus dem Nichts eine Gelegenheit geschaffen hat, die ihm fortwährend 8 % Dividendenrendite pro Jahr bescheren wird. Da dürften viele Einkommensinvestoren durchaus neidisch werden, wozu auch ich mich zähle. Doch das ist noch nicht alles.

Denn letztlich erinnert mich dieser von Buffett nun eingetütete Deal an eine vergleichbare Übereinkunft mit der Bank of America, wo der Starinvestor von heute auf morgen über eine Option 11,5 Mrd. Euro verdient hat – einfach, indem er seine bisherigen Vorzugsaktien in Stammaktien eingetauscht hat. Vor allem die Option auf weitere Aktien könnte langfristig ebenfalls zu einer solchen Chance werden.

Warren Buffett kann es noch – weniger Aktienrückkäufe?

Wie wir daher letztlich sehen können, scheint es Buffett mit Berkshire Hathaway noch immer draufzuhaben, legendäre Deals einzutüten. Auch wenn es hierbei viele Wenn und Aber gibt, sollte genau das allen Investoren grundsätzlich gefallen. Denn letztlich sichert sich Buffett hiermit gegen das Risiko ab, dass es doch nicht so läuft, wie er es gerne hätte.

Im Umkehrschluss heißt dieser Deal allerdings auch, dass Buffetts Milliardenproblem nun ein wenig kleiner geworden ist und möglicherweise doch nicht mehr so viele eigene Aktien zurückgekauft werden können.

Aber, mal ganz im Ernst: Als Investoren der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway „bezahlen“ wir Buffett ja eigentlich auch nicht dafür, Berkshire-Hathaway-Aktien zu kaufen und einzuziehen. Oder?

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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