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Lufthansa schockt mit Wachstums-Stopp: Darum sind das gute Neuigkeiten

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Die Lufthansa (WKN: 823212) hat es nun also getan: Sie hat ihre Zahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2019 vorgelegt. Da wesentliche Eckdaten hierbei allerdings bereits im Vorfeld bekannt gewesen sind, dürfte das Zahlenwerk bei den allermeisten Investoren nicht mehr für eine allzu große Überraschung gesorgt haben.

Was allerdings viele Investoren durchaus überrascht und möglicherweise sogar regelrecht erzürnt haben dürfte, sind die weiteren Pläne, die die Lufthansa für das kommende Jahr präsentiert hat.

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Vor allem ein quasi verordneter Wachstumsstopp scheint gegenwärtig nicht gerade in der Gunst der Investoren zu stehen. Aber langsam. Schauen wir mal, was die Lufthansa hier eigentlich konkret bekannt gegeben hat und warum das aus einem langfristigen Blickwinkel vielleicht sogar eine recht gute Neuigkeit sein könnte.

Hier tritt die Lufthansa nun auf die Bremse

Wie die Lufthansa im Rahmen der offiziellen Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres verkündet hat, möchte man vor allem bei der zuletzt doch sehr erfolgreichen Tochtergesellschaft Eurowings eher auf die Bremse treten.

Anstatt wie geplant das Flugangebot dieser operativ hervorragend funktionierenden Fluggesellschaft weiter auszubauen, hat die Lufthansa nun andere Pläne, die besagen, dass das Angebot nicht weiter ausgebaut werde.

Allerdings hat es der Grund, weshalb die Kranich-Airline hier nun etwas vorsichtiger agiert, durchaus in sich: Die Lufthansa reagiert mit dieser Maßnahme im Endeffekt auf die Knappheit der Fluglotsen sowie auf die vielen Verspätungen im Sommer des vorigen Jahres.

Auch wenn die Lufthansa daher nun vielleicht nicht die Quantität erhöht, könnte in diesem Schritt dennoch ein wichtiger Aspekt für die Qualität der Airline verborgen liegen.

Die Lufthansa scheint an ihrem Image zu arbeiten

Denn, zur Erinnerung, im vergangenen Sommer sorgte die Lufthansa, bedingt durch viele Verspätungen und Flugausfälle, reihenweise für negative Presse. Ein Aspekt, den wohl weder das Management noch die Investoren für erstrebenswert erachteten – und der künftig besser vermieden werden soll.

Aus diesem Grund hat die Lufthansa bereits vor einigen Wochen verkündet, dass man sowohl personell als auch aus technischer Sicht erheblich aufgerüstet habe, um einem weiteren selbst verschuldeten Sommerchaos zu entgehen. Und ich vermute, dass man auch diese neue Wendung, bezogen auf die verschobene Angebotsausweitung, in diesem Kontext sehen sollte.

Statt daher kurzfristig weiter zu wachsen – möglicherweise um einen viel zu hohen Preis –, beweist die Lufthansa mit diesem Schritt Weitsicht und beweist, dass ihr ihr Ruf langfristig wichtiger ist als ein kurzfristig besseres Zahlenwerk. Gerade für alle langfristig orientierten Investoren sollte das daher eigentlich ein Grund zum Feiern sein. Auch wenn die kommenden Quartalszahlen möglicherweise durch diesen Effekt belastet sein könnten.

Nicht nur Value, sondern auch Managementchance?

Wie wir daher letztlich sehen können, scheint die Lufthansa letztlich aus gutem Grund bei der Kranich-Tochter Eurowings ein wenig auf die Stelle zu treten. Denn mit dieser Maßnahme versucht die Kranich-Airline, etwas Spannung aus der angespannten Flugsituation zu nehmen und einem weiteren Sommerchaos entgegenzuwirken.

Da diese Stagnation in die günstige Bewertung bereits eingepreist sein dürfte, könnte bei der Lufthansa daher unterm Strich nicht nur eine Value-Chance lauern. Sondern zudem möglicherweise auch eine Chance für das Management, das mit diesem Schritt prinzipiell mit Weitsicht glänzen kann.

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