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Alle Fakten liegen auf dem Tisch – wann steigt die Wirecard-Aktie wieder?

Was hat Wirecard (WKN: 747206) in den letzten Monaten nicht alles durchgemacht! Im Zuge der Affäre rund um die kritischen Berichte der Financial Times ging es für die Wirecard-Aktie zeitweise um fast 50 % abwärts und es dauerte eine ganze Weile, bis das Unternehmen die Vorwürfe entkräften konnte.

Doch nun liegt der Prüfbericht der Compliance-Kanzlei Rajah&Tann auf dem Tisch, der das Unternehmen weitgehend entlastet. Auch die Wirtschaftsprüfer von EY hatten am Jahresabschluss für 2018 nichts zu bemängeln und erteiltem dem innovativen Zahlungsdienstleister ein uneingeschränktes Testat.

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Hinzu kommt nun auch noch, dass sich das japanische Unternehmen SoftBank (WKN: 891624) mit über 5 % an Wirecard beteiligt hat – ein echter Vertrauensbeweis, denn die Beteiligung dürfte sich der Technologiekonzern gründlich überlegt haben.

Die Fakten liegen also auf dem Tisch und an den Vorwürfen der Financial Times war allem Anschein nach nichts dran – doch die Aktie ist ein gutes Stück von ihren alten Hochs entfernt. Wann erholt sich das Papier wieder?

Das Geschäft läuft rund

Zumindest am operativen Geschäft kann es nicht liegen – denn das läuft weiter wie am Schnürchen. In der folgenden Tabelle siehst du, wie sich einige für das Geschäft von Wirecard wichtige Kennzahlen im Laufe des Jahres 2018 entwickelt haben:

Transaktionsvolumen Umsatz EBITDA Freier Cashflow
+ 37,3 % + 35,4 % + 36,6 % + 50,0 %

Quelle: Investorenpräsentation zum Jahresabschluss 2018

Wie du siehst, konnte der Zahlungsdienstleister in allen Belangen sensationelles Wachstum verzeichnen. Auch in diesem Jahr befindet sich das Unternehmen CEO Braun zufolge auf Kurs, die hochgesteckten Ziele zu erreichen: Das Unternehmen möchte sein EBITDA auf 740 bis 800 Mio. Euro steigern, was einem Wachstum von 32 bis 43 % entspricht!

Und auch langfristig rechnet Wirecard mit einem Wachstum in ähnlichen Größenordnungen: Von 2018 aus gerechnet, soll sich das EBITDA bis 2025 etwa versechsfachen, auch beim Zahlungsvolumen und beim Umsatz geht Wirecard von ähnlichem Wachstum aus.

Interessante Partnerschaften

Doch nicht nur das reine Zahlenwerk, auch der Newsflow der vergangenen Wochen sah sehr ordentlich aus: So konnte das Unternehmen einige neue Partnerschaften vermelden. Eine davon ausgerechnet in Singapur, dem Schauplatz der ganzen Financial-Times-Vorwürfe. Das dürfte zeigen, dass das Image Wirecards dort trotz der Turbulenzen keinen Schaden genommen hat – eine sehr gute Nachricht!

Noch spannender finde ich die neue Partnerschaft mit TON Labs, den Entwicklern des Telegram Open Network. Von der WhatsApp-Alternative Telegram hast du bestimmt schon einmal gehört, diese kommt aus demselben Haus.

Wie dem auch sei, jedenfalls haben Wirecard und TON Labs Großes vor: den Aufbau einer gemeinsamen Plattform für digitale Finanz-, Payment- und Banking-Dienstleistungen, der auf der Blockchain-Technologie basieren soll. Die digitalen Produkte, die daraus entstehen, können dann dem Telegram Open Network hinzugefügt und von den über 200 Millionen Telegram-Nutzern verwendet werden.

So könnte sich Wirecard auf einen Schlag Zugang zu einer riesigen Nutzerbasis verschaffen – und im Rahmen der Partnerschaft auch noch jede Menge technisches Know-how ansammeln, das dann bei anderen Produkten verwendet werden kann.

Die Aktie ist bisher(!) lethargisch

Zwar konnte die Wirecard-Aktie in den letzten Wochen schon einige der Verluste wieder wettmachen, die sie im Zuge der Financial-Times-Berichte erlitten hatte. Doch zu den alten Hochs fehlt noch ein gutes Stück. Woran liegt das?

Ich denke, dass es noch ein paar Wochen oder Monate dauern kann, bis die Aktie zu ihren früheren Hochs zurückfindet. Viele Anleger, die die Aktie im Zuge der Affäre verkauft haben, trauen dem Braten vielleicht noch nicht so recht und wollen abwarten, bis sich die Wogen weiter glätten. Blödsinn, wenn du mich fragst – denn die Fakten liegen alle schon auf dem Tisch!

Die aktuelle Situation ist daher in meinen Augen nichts anderes als eine Einladung, Wirecard-Aktien zum Schnäppchenpreis zu kaufen.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.

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