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Diese 2 Aktien mit hoher Rendite schließen sich zu einer Win-Win-Transaktion zusammen

Foto: Getty Images

Williams Companies (WKN: 855451) und Crestwood Equity Partners (WKN:A143NF) arbeiten an ähnlichen Zielen. Die Midstream-Unternehmen wollen ihr Finanz- und Wachstumsprofil verbessern. Auf diese Weise können sie weiter expandieren und gleichzeitig ihre hohen Auszahlungen beibehalten. Sie haben in dieser Woche einen bemerkenswerten Schritt in Richtung dieses Ziels getan, indem sie sich zu einer Win-Win-Transaktion zusammengeschlossen haben.

Im Rahmen der Transaktion verkaufte Williams seine 50%ige Beteiligung an Jackalope Gas Gathering Services für 484,6 Millionen US-Dollar an seinen Partner Crestwood Equity. Die Transaktion wird Williams‘ Fremd- und Kapitalkosten senken und gleichzeitig die Wachstumsrate von Crestwood beschleunigen.

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Was der Verkauf für Williams Companies bedeutet

Williams Companies sucht seit November letzten Jahres Käufer für seinen 50%igen Anteil an Jackalope. Das Unternehmen wollte das Geschäft verkaufen, um Schulden zu tilgen und in seine vielversprechendsten Wachstumsbereiche zu investieren. Die Hoffnung war zunächst, mehr als 500 Millionen US-Dollar für die Beteiligung zu erhalten, die bei anderen Midstream-Unternehmen und Private-Equity-Fonds auf Interesse stieß. Am Ende verkaufte Williams das Unternehmen jedoch an seinen Joint-Venture-Partner.

Williams plant, das eingenommene Geld zur Schuldentilgung zu verwenden. Das wird es dem Unternehmen ermöglichen, den Verschuldungsgrad, der mit einem erhöhten Wert von 4,8 in das Jahr gestartet ist, weiter zu reduzieren. Dieser Verkauf, kombiniert mit einer weiteren Joint-Venture-Transaktion im vergangenen Monat, wird fast 1,1 Milliarden US-Dollar in bar zur Schuldenreduzierung einbringen. Zusätzlich zu den Bareinnahmen werden Williams Companies auch etwa 90 Millionen US-Dollar einsparen, die sie in diesem Jahr in den Ausbau von Jackalope investiert hätten. Das Unternehmen kann dieses Geld in Richtung zusätzlicher Schuldenreduzierung oder anderer renditestarker Erweiterungen umleiten. Damit wird die langfristige Nachhaltigkeit der Williams-Dividende, die derzeit 5,3 % ergibt, verbessert.

Was die Übernahme für Crestwood Equity Partners bedeutet

Während Jackalope kein zentraler Wachstumstreiber für Williams war, ist es ein wesentlicher Bestandteil von Crestwood, der sich nun zum führenden Sammel- und Verarbeitungsunternehmen im schnell wachsenden Powder River Basin entwickelt hat. Das erhöht die Attraktivität dieses Geschäfts für Crestwood Equity.

Insgesamt geht Crestwood davon aus, dass der Cashflow pro Aktie bis 2020 um mehr als 20 % jährlich steigen wird, was eine Beschleunigung gegenüber den bisherigen Prognosen bedeutet. Treiber dieser Einschätzung ist die Erwartung, dass diese Vermögenswerte das Unternehmen in diesem Jahr mit einem Cashflow von 100 Millionen US-Dollar versorgen werden, der bis 2021 auf 150 Millionen US-Dollar steigen sollte. Unterstützt wird dieses Wachstum durch langfristige Verträge mit Chesapeake Energy (WKN:885725), ein Unternehmen, welches das Powder River Basin als „Wachstumsmotor “ nutzt.

Crestwood sieht reichlich Potenzial, Jackalope über die Unterstützung der schnell wachsenden Produktion von Chesapeake in der Region hinaus zu erweitern. Das liegt daran, dass es jetzt die volle Kontrolle hat, zusätzliche Möglichkeiten zu verfolgen, wie z. B. mehr Drittkunden in sein System aufzunehmen. Das Unternehmen hat sich kürzlich bereit erklärt, das von Panther Energy produzierte Gas zu sammeln, und prüft derzeit die Möglichkeit, Dienstleistungen für andere zu erbringen. Die Aufnahme weiterer Drittkunden würde die langfristigen Wachstumsaussichten in der Region verbessern.

Ein weiterer Vorteil dieser Transaktion ist, dass Crestwood schneller wachsen und gleichzeitig solide Finanzkennzahlen beibehalten kann. Es zahlte nicht nur einen angemessenen Preis für eine erweiterte Beteiligung an Jackalope, sondern konnte auch Vorzugsaktien ausgeben, um die Transaktion zu finanzieren. Dadurch konnte die Gesellschaft eine Verwässerung der bestehenden Investoren vermeiden und gleichzeitig die Verschuldung im Zielbereich halten. Das Unternehmen schätzt nun, dass es seine 6,7%ige Rendite mit einer sehr komfortablen 1,5- bis 1,7-fachen Dividendendeckung finanzieren kann. Zuvor wäre die Deckung nur bei 1,4 bis 1, 6 gelegen.

Ein guter Deal für beide Seiten

Williams Companies unternimmt einen weiteren Schritt, um sein Finanzprofil zu festigen, indem es seine Beteiligung an einem Nicht-Kernobjekt verkauft. Das wird  das nötige Geld einbringen, um die Schulden zurückzuzahlen und das Unternehmen davor zu bewahren, Geld für die Expansionsprojekte von Jackalope ausgeben zu müssen. Crestwood hingegen übernimmt die volle Kontrolle über einen Vermögenswert, der für sein Wachstum von zentraler Bedeutung ist, zu einem angemessenen Preis. Damit ist es in der Lage, den Cashflow in den nächsten zwei Jahren schneller zu steigern.

Ein weiterer Vorteil dieses Win-Win-Deals besteht darin, dass er die langfristige Nachhaltigkeit der renditestarken Ausschüttungen beider Unternehmen erhöht und sie damit noch attraktiver für ertragsorientierte Investoren macht.

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Dieser Artikel wurde von Matthew DiLallo auf Englisch verfasst und am 10.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool hat keine Position in einer der erwähnten Aktien.

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