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Apple bekommt ein seltenes Verkaufsrating

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Es passiert nicht jeden Tag, dass Apple (WKN:865985)-Aktien ein Verkaufsrating erhalten. New Street Research hatte sein Rating für den Mac-Maker im letzten August auf „Verkaufen“ gesenkt und HSBC hat Apple auf „Position reduzieren“ herabgestuft. HSBC hatte die Aktie bereits im Dezember auf neutral herabgestuft. Damals äußerten HSBC-Analysten Bedenken, dass sich das Hardware-Wachstum verlangsamen werde und Apple seine Abhängigkeit vom iPhone verringern müsse. „Die Umsätze werden nur durch höhere Verkaufspreise und die Entwicklung von Dienstleistungen gestützt“, sagte HSBC im vergangenen Dezember.

Hier berichte ich dir, warum HSBC dem Technologieriesen aus Cupertino skeptisch gegenübersteht und den Aktien ein Kursziel von 180 US-Dollar zuweist.

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Apple ist „zu spät dran“ und es wird lange dauern, bis sich die Dienstleistungen zu Geld machen lassen

Im Mittelpunkt der Skepsis von HSBC steht die Erwartung, dass Apples First-Party-Dienste, die im vergangenen Monat vorgestellt wurden, hinter den Erwartungen zurückbleiben könnten und es am Ende viel länger dauert, bis sie einen spürbaren Einfluss auf das massive Geschäft haben werden. Gleichzeitig glaubt der Analyst Erwan Rambourg, dass Apple etwas Anerkennung verdient, weil das Unternehmen offensiv in sein Dienstleistungsgeschäft investiert hat.

„Die jüngsten Ankündigungen über Dienstleistungen haben Apple veranlasst, Geld dort hineinzustecken, aber es könnte einige Zeit in Anspruch nehmen, bis sich hieraus eine Rendite ergibt“, schrieb Rambourg. „Obwohl die neuen Angebote die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen könnten, erwarten wir nicht, dass diese Dienstleistungen einen großen Unterschied machen werden. Wir glauben, dass Apple zu spät dran ist und seine Angebote im Großen und Ganzen nicht stark von denen der Konkurrenz abweichen oder sogar unter deren Niveau liegen.“

Rambourg geht auch davon aus, dass die neuen Dienste niedrigere Margen aufweisen werden als der Rest des Apple-Services-Segments, da sie kostenintensiver zu sein scheinen als andere Angebote im Dienstleistungsportfolio. Original-Videoinhalte sind zum Beispiel bekanntlich teuer und die Margen von Apple TV+ werden wahrscheinlich moderat sein. Im Januar veröffentlichte der Tech-Titan erstmals Rohertragsdaten für sein Dienstleistungsgeschäft, denen man entnehmen konnte, dass die Dienstleistungen im vierten Quartal eine Rohertragsmarge von 63 % erzielten.

HSBC geht nicht davon aus, dass die neuen Dienstleistungen auch in den Schwellenländern an Bedeutung gewinnen werden, was möglicherweise zu weiteren laufenden Herausforderungen für das Unternehmen in diesen Regionen führen könnte. CEO Tim Cook wies ausdrücklich auf Probleme in den Schwellenländern hin, als er die Anleger warnte, dass Apple im vierten Quartal seine Prognose verfehlt hatte. Es ist erwähnenswert, dass das Unternehmen gerade eine aggressive Preissenkung für Apple Music in Indien vorgenommen hat, die den Konkurrenten Spotify unterbietet, der erst kürzlich in Indien gestartet war.

Darüber hinaus dürften die neuen Services Apple nicht helfen, mehr Hardware zu verkaufen, die immer noch den größten Teil des Gesamtumsatzes und des Bruttogewinns ausmacht. Der Produktrohertrag machte 79 % des gesamten Bruttogewinns im Dezemberquartal aus, so die Analysten.

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Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und am 10.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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